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Hella Dunger-Löper: Stadtentwicklungspolitik muss ein zutiefst demokratischer und partizipativer Prozess sein


13.10.11, Pressemitteilung
5. Bundeskongress zur Nationalen Stadtentwicklungspolitik in Kassel

Auf dem Bundeskongress zur Nationalen Stadtentwicklungspolitik in Kassel (12. - 13. Oktober) sagte die Berliner Staatssekretärin für Bauen und Wohnen, Hella Dunger-Löper: "Stadtentwicklungspolitik muss ein zutiefst demokratischer und partizipativer Prozess sein, denn hier geht es um die direkte und unmittelbare Lebensumwelt der von den Entscheidungen betroffenen Menschen. Berlin ist hier sehr erfolgreich und dies ist der Grund, warum unsere Berliner Verfahren des Quartiersmanagement inzwischen weltweite Beachtung finden. Diese Strukturen wollen wir erhalten und ausbauen und deshalb setzt sich Berlin auch für die Wiederaufstockung der Bundesmittel für die Städtebauförderung ein. Wenn die Bundesregierung es ernst meint mit der Städtebauförderung, hat sie unsere volle Unterstützung. Dann muss der zuständige Bundesminister Ramsauer die Kürzungen für 2012/2013 umgehend rückgängig machen. Diese Konferenz und die Feierlichkeiten zum vierzigjährigen Bestehen der Städtebauförderung bieten einen guten Anlass hierfür."

Das im Rahmen des Bund-Länder-Programms "Soziale Stadt" entwickelte Berliner Quartiersmanagement ist mit seinen aktivierenden Elementen, wie Quartiersmanagementteams, Quartiersräten oder Quartiersfonds, zu einem Markenzeichen geworden. Durch Partizipation werden die Aufmerksamkeit der Bewohnerinnen und Bewohner für die Entwicklung ihres Quartiers sowie die Chancen der nachhaltigen Quartiersentwicklung gestärkt. Priorität hat in Berlin das Thema Bildung, damit insbesondere junge Menschen neue Perspektiven erhalten.

Ein wesentliches Verfahrenselement sowohl der integrierten sozialräumlichen Planungsverfahren als auch der Entwicklung einzelner Standorte und Projekte in Berlin ist die Stärkung von Partizipation, um den Entscheidungs- und Umsetzungsprozess möglichst breit zu verankern und damit gesellschaftlich nachhaltig zu gestalten. Hierzu hat die Berliner Senatsverwaltung für Stadtentwicklung im Sommer dieses Jahres ein "Handbuch Partizipation" veröffentlicht. Darin finden sich Fallbeispiele zu gelungenen partizipativ entwickelten und durchgeführten Projekten. Das Handbuch richtet sich primär an die Verwaltung, um mehr Partizipation zu initiieren.



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