Städtebau  

 

Urban Living - Neue Formen des städtischen Wohnens: Workshop-Verfahren

Ergebnis: Elsastraße 40, Oberseestraße 69, 71, 73 (Lichtenberg)
Entwurf Team VUKOJA GOLDINGER


Entwurf Team VUKOJA GOLDINGER
Entwurf Team VUKOJA GOLDINGER

Architekten VUKOJA GOLDINGER Architekten SIA, Zürich
Landschaftsarchitekten Schweingruber Zulauf Lanschaftsarchitekten, Zürich
Sonderfachleute  

Erläuterung des Entwurfs:


Die vorgeschlagene Typologie besteht aus zu einer Gebäudegruppe zusammengefassten kleineren Volumen. Sie erlauben ein individuelles Reagieren auf den Kontext. Auf die Ambivalenz der heterogenen Umgebung reagiert das Gebäude ebenfalls ambivalent: als Solitär im Grünen sowie als straßenbegleitende Bebauung. Der angrenzende Straßenraum wird zum Quartiersplatz, die öffentlichen Erdgeschossnutzungen sind Teil der neuen Begegnungszone.

Zwei mehrseitig ausgerichtete Wohnungen, welche verdoppelt und zueinander gedreht werden, stellen das prototypische Grundmodul dar. Je nach Kontext können unterschiedlich viele Geschosse gestapelt werden, das statische System ermöglicht eine hohe Flexibilität der Wohnungsgrößen. Eine gemeinschaftliche offene Erschließungszone verbindet die Gebäudeteile und leitet in die privaten Außenräume über. Trotz der Verdichtung bleibt die Durchlässigkeit des Quartiers erhalten. Auf Grundrissebene spiegelt sich die Idee des durchfließenden Grünraums in Form eines fließenden Wohnbereichs wider. Ein Wechsel von vorgefertigten Holzrahmenbau- und Fensterelementen kennzeichnet die modular aufgebaute Fassade.

Entwurf Team VUKOJA GOLDINGER
Perspektive; Entwurf Team VUKOJA GOLDINGER

Das sagt das Beurteilungsgremium:


Im Entwurf reihen sich polygonal verdrehte Einzelkörper aneinander. Sie schließen den Häuserblock und verbinden ihn mit der umgebenden heterogenen Bebauung. Die Arbeit setzt auf eine klare Trennung zwischen aufgeweiteter öffentlicher Straßenfläche als Begegnungszone und den privaten Grünflächen. Im Erdgeschoss der Neubauten finden sich Begegnungsflächen und Gemeinschaftsangebote. Das Angebot von Mietergärten steht auch der bereits ansässigen Bevölkerung offen. Die Erschließungsräume sind gleichzeitig als Erweiterungen der privaten Außenräume nutzbar. Die polygonalen Raumzuschnitte unterstützen fließende Raumzusammenhänge. Der Ansatz, Treppenhaus und Aufzug je zwei Häusern gemeinsam zuzuordnen, verspricht Kosteneinsparungen.

Die polygonale Ketten-Struktur kann auf unterschiedliche Einflüsse (Ausrichtung, Umgebung, Blickbeziehungen, Nähe) reagieren und so an unterschiedliche Situationen flexibel angepasst werden.

Den kompletten Entwurf können Sie hier herunterladen: