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Archiv: Stadtforum 20.06.2016

Online-Debatte: BerlinStrategie 2.0: Arbeiten und Wohnen in einer offenen Stadtgesellschaft


Teaser
Stadtforum Berlin am 20. Juni 2016,
Grafik: Tom Unverzagt, Visualisierung der Vision: Urban Catalyst studio

Berlin wächst mit großer Dynamik. Nach aktueller Prognose wird die Bevölkerung bis zum Jahr 2030 um 220.000 Personen zunehmen, hinzukommen zahlreiche Geflüchtete.

Dieses Wachstum stellt die Stadt vor eine Vielzahl von Herausforderungen. Daher erweist es sich als notwendig, Leitbilder und Steuerungsansätze der Stadtentwicklung weiterzuentwickeln.

Im Herbst 2014 wurde die BerlinStrategie | Stadtentwicklungskonzept Berlin 2030 vom Senat als Leitbild für die wachsende Stadt verabschiedet. Um den wachsenden Herausforderungen gerecht zu werden, erarbeitet die Senatsverwaltung für Stadtentwicklung und Umwelt daher ein Update der BerlinStrategie. Die BerlinStrategie 2.0 setzt mit ihrer Aktualisierung auf die Schwerpunkte "Arbeiten", "Wohnen" und "offene Stadtgesellschaft".

Weitere Informationen und kompakt dargestellte Inhalte finden Sie in der achtseitigen Kurzfassung "BerlinStrategie 2.0".
Sie haben die Gelegenheit, uns Hinweise zu geben und Ihre Meinung zu den neuen und modifizierten Handlungsfeldern der BerlinStrategie 2.0 sowie zu den teilweise erweiterten und ergänzten Transformationsräumen mitzuteilen.

Arbeiten
Arbeit und Beschäftigung durch Integrationskultur ermöglichen – Diversifizierte Wirtschaftsstruktur stärken, integrierte Büro- und Dienstleistungsquartiere entwickeln – Chancen neuer Produktions- und Arbeitsformen nutzen – Industrie- und Gewerbestandorte aktivieren und stärken, Standorte für Kreative und Künstler sichern

Für eine gelingende Integration ist die erfolgreiche Teilnahme am Arbeitsleben ein wesentlicher Faktor. Unternehmen sollen dabei unterstützt werden, die Integration und interkulturelle Öffnung zu gestalten. Um Standortanforderungen unterschiedlicher Unternehmen im Dienstleistungssektor gerecht zu werden, setzt die Stadt auf ein diversifiziertes Flächenangebot und gemischte Strukturen. Sowohl Bestandsunternehmen, Neuansiedlungen als auch Start-ups in Industrie und Gewerbe profitieren davon, dass sie bezahlbare Flächen nutzen können. Auch neue Formen des Arbeitens und der Produktion können zur diversifizierten wirtschaftlichen Entwicklung Berlins beitragen.
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Wohnen
Neue Stadtquartiere entwickeln – Bezahlbaren Wohnraum erhalten und schaffen – Mehr Stadt in der Stadt ermöglichen

In Berlin werden mindestens zwölf neue Quartiere mit etwa 50.000 Wohnungen geschaffen, von denen ein großer Teil zu günstigen Preisen angeboten wird. Von Anfang an sollen die Voraussetzungen für sozial gemischte Nachbarschaften sowie für bedarfsgerechte soziale, gesundheitliche, grüne, kulturelle, technische und digitale Infrastrukturen, Nahversorgung sowie attraktive öffentliche Räume als Orte der Begegnung geschaffen werden.
Berlin setzt darauf, die bestehende Stadt zu verdichten. Berlin will neue urbane Qualitäten und Identitäten schaffen, ohne qualitätsvolle Freiräume einbüßen zu müssen.
Offene Stadtgesellschaft
Infrastruktur als Anker der Quartiersentwicklung ausbauen – Berlin als Willkommensstadt stärken – Nachbarschaften von Flüchtlingsunterkünften stärken

In den neuen Stadtquartieren werden Kitas und Schulen, außerschulische Lernorte sowie Freiflächen, Spiel- und Sportplätze realisiert. Dies erfordert eine schnelle Planung und Umsetzung. Öffentliche Räume und Plätze werden so gestaltet, dass sie attraktiver, sicherer und für alle Berlinerinnen und Berliner bequem erreichbar sind. Als "Willkommensstadt" zeichnet sich Berlin durch vielfältige Angebote, soziale und religiöse Netzwerke sowie Kultureinrichtungen aus.
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Transformationsräume
Karte - PDF Download

Was bedeuten die Veränderungen für die Transformationsräume, in denen Berlin zukünftig Schwerpunkte setzt?

Die Transformationsräume wurden im Rahmen der BerlinStrategie 2.0 überarbeitet und angepasst. Um weitere Wohnungsbaupotenziale zu integrieren, werden beispielsweise die Transformationsräume Marzahn-Hellersdorf, Tegel und Spandau erweitert, die Transformationsräume Pankow und Südkreuz wurden neu ausgewiesen. Die inhaltliche Ausrichtung der Transformationsräume wird angepasst, um den neuen Chancen und Herausforderungen Rechnung zu tragen.

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