IBA Berlin 2020
Leben mit Weitsicht – Großwohnsiedlungen als Chance

Berlin bereitet sich auf eine dritte Internationale Bauausstellung vor.
Die IBA Berlin 2020 will die gemischte Stadt des 21. Jahrhunderts
in einem kreativen und partizipativen Prozess gestalten und dazu
die besonderen Stärken und Talente der Stadt experimentell neu in
Wert setzen.
Die zweite Veranstaltung in einer Reihe, die sich mit den Schwerpunktthemen
der IBA Berlin 2020 – Wirtschaft, Wissen und Wohnen –
auseinandersetzt, lenkt den Blick auf Großwohnsiedlungen. Europaweit
werden diese meist als Problem wahrgenommen. Gleichwohl
stellen sie ein großes Potenzial für Städte dar.
Die Veranstaltung am 13. Februar 2012 stellt zur Diskussion, wie diese starren, oft monofunktionalen
Großstrukturen in lebendig gemischte Quartiere transformiert werden können. Wie können mit städtebaulichen und
architektonischen Mitteln, mit künstlerischen Interventionen oder mit
Aktivierungs- und Beteiligungsstrategien neue Perspektiven eröffnet
werden? Welche Bedeutung haben städtebauliche Großformen für
einen ökonomisch, ökologisch und sozial nachhaltigen Stadtumbau?
Die Diskussion mit internationalen Gästen soll inspirieren und die
Berliner Diskussion bereichern.
Veranstaltung am 13. Februar 2012 in der Villa Elisabeth 15:00 – 19:30 Uhr
Programm
- Senatsbaudirektorin Regula Lüscher
Begrüßung
- Prof. Dr. Michael Koch, HCU Hamburg
Großsiedlungen als Stadtbausteine
- Prof. Jean-Philippe Vassal, Lacaton & Vassal Architectes, Paris
Umgang mit Großwohnsiedlungen. Kapazitäten bewahren.
Außergewöhnlichkeit
als Chance.
- Prof. Dr. Karin Bradley, Royal Institute of Technology, Stockholm und Ola Broms Wessel, Spridd
Ökologisch-soziale Revitalisierung schwedischer Nachkriegssiedlungen
Statements und Talks
Städtebau und Energie
- Frank Bielka, Vorstandsmitglied degewo
- Prof. Lukas Feireiss, Kunstuniversität Linz
- Dr. Ursula Flecken, ISR Berlin
- Dr. Michelle Provoost, INTI – International New Town Institute
Kunst und Kultur
- Markus Bader, Raumlabor
- Jeanne van Heeswijk, freie Künstlerin, Rotterdam
- Willem Sulsters, WSA Urban Revelopment, Rotterdam
Menschen und Interaktionen
- Prof. Tobias Armborst, Vassar College / Architekturbüro Interboro,
New York
- Joachim Barloschky, ehem. Quartiersmanager in
Osterholz-Tenever
- Dr. Marie-Therese Krings-Heckemeier,
Kompetenznetzwerk Wohnen
- Prof. Jean-Philippe Vassal, Lacaton & Vassal Architectes, Paris
- Senatsbaudirektorin Regula Lüscher
Schlusswort
Veranstaltungsort
Villa Elisabeth
Invalidenstraße 3, 10115 Berlin-Mitte
(U-Bhf. Rosenthaler Platz, S-Bhf. Nordbahnhof, Tramhaltestelle Brunnenstraße / Invalidenstraße)
Eine Anmeldung zu der Veranstaltung ist nicht erforderlich.
Veranstaltungsmanagement
adrian-prozessnavigation
zahn@adrian-prozessnavigation.de
Telefon: 030 21403195
Veranstalterin
Senatsverwaltung für Stadtentwicklung und Umwelt
Werkstatt – Baukultur, Kommunikation, Oberste Denkmalschutzbehörde
Am Köllnischen Park 3
10179 Berlin
Grafische Gestaltung:
chezweitz & partner
Illustrationen:
Thomas Rustemeyer
Foto:
Volker Kreidler
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