Städtebau  

 

Urban Living - Neue Formen des städtischen Wohnens: Workshop-Verfahren

Bericht über das Zwischenkolloquium


Am 11. und 12. Oktober 2013 fand in der Senatsverwaltung für Stadtentwicklung und Umwelt das Zwischenkolloquium zum Verfahren statt. Die ersten Ergebnisse waren vielversprechend. Die zweitägige Präsentation der Entwürfe – nach kaum mehr als drei Wochen Bearbeitungszeit – zeigte eine erstaunliche Bandbreite von neuen und weiterführenden Ideen für einen Wohnungs- und Städtebau der Zukunft.

Um eine produktive Debatte zu ermöglichen, wurden die Zwischenergebnisse grundstücksweise jeweils gemeinsam mit allen beteiligten Büros und den Mitgliedern der international besetzten Jury diskutiert. Auch Vertreterinnen und Vertreter der Wohnungsbaugesellschaften, des Liegenschaftsfonds und der betroffenen Bezirke waren an den Diskussionen beteiligt. Dieses gegenüber normalen Architekturwettbewerben ungewöhnliche Vorgehen erwies sich als sehr hilfreich, weil es einen Austausch unter den Beteiligten und ein gemeinsames Lernen ermöglichte. Dabei war es ausdrücklich nicht gewollt, dass sich die Arbeiten auf der Grundlage dieser Diskussion "annähern". Vielmehr ging es um Zuspitzungen der unterschiedlichen Ansätze.

Einen hohen Stellenwert nahm in der Diskussion die Frage ein, ob die vorgestellten Planungsideen mit der Akzeptanz derjenigen rechnen können, die bereits im Umfeld der beplanten Grundstücke leben. Einig waren sich alle Beteiligten, dass Verdichtungsmaßnahmen als Chance zur Bereicherung eines Ortes begriffen werden müssen.

Mit dem Zwischenkolloquium wurde die zweite Arbeitsphase der Teams eingeläutet. Die Teilnehmerinnen und Teilnehmer hatten bis Ende 2013 Zeit, ihre Entwürfe auszuarbeiten.

Bilder vom Zwischenkolloquium. Fotos: Till Budde


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