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06.05.19, Pressemitteilung
Öffentlichkeitsbeteiligung zu Änderungen des Berliner Flächennutzungsplans startet.

Vom 6. Mai bis 7. Juni 2019 führt die Senatsverwaltung für Stadtentwicklung und Wohnen die Öffentlichkeitsbeteiligung zu insgesamt sechs Änderungen des Berliner Flächennutzungsplans (FNP Berlin) durch.
 
Wichtigstes Ziel der FNP-Änderungen ist die Sicherung von Wohnungsbaupotenzialen für die wachsende Stadt. Die FNP-Änderungen sind erforderlich um Umstrukturierungsprozesse zu steuern, sowie Standorte für die soziale Infrastruktur zu sichern.
Insgesamt werden so Wohnbauflächen mit einem Potenzial von bis zu ca. 3.650 Wohneinheiten geschaffen. Der FNP setzt den gesamtstädtischen Entwicklungsrahmen für die nachfolgenden, konkretisierenden Planungen und insbesondere die Aufstellung der Bebauungspläne.
 
Während des Beteiligungszeitraums können sich Bürgerinnen und Bürger über die beabsichtigten Änderungen informieren und dazu Stellungnahmen abgeben. Diese werden, in Abwägung mit anderen öffentlichen und privaten Belangen, in den Planungsprozess einbezogen.
 
Die einzelnen FNP-Änderungen haben folgende Schwerpunkte:
 
Tempelhof-Schöneberg
Lichterfelder Ring / Waldsassener Straße (07/19)
Planungsziel ist eine Ergänzung der bestehenden Siedlungsstruktur um gemeinwohlorientiertes Wohnen. Mit seiner stadträumlichen Lage, angrenzend an den Landschaftsraum der Brandenburger Gemeinde Großbeeren, bildet die Fläche ein attraktives Potenzial als Wohnungsbaustandort. Zudem soll die Freiraumqualität gesichert werden. Die Änderung geht mit zwei Darstellungsalternativen in die frühzeitige Öffentlichkeitsbeteiligung.
 
Reinickendorf
Cité Pasteur (01/19)
Die Cité Pasteur ist einer von mehreren Bausteinen in der Nachnutzung des Flughafens Tegel. Am Standort sollen weitere Wohnbaupotenziale (kompakter Geschosswohnungsbaus) entwickelt werden. Ziel ist eine Erweiterung und Nutzungsintensivierung des in unmittelbarer Nähe zum Landschaftsraum der zukünftigen Tegeler Stadtheide sowie zum Zukunftsstandort Urban Tech Republic (UTR) gelegenen Standorts.
 
Spandau
Lenther Steig / Schuckertdamm (03/19)
Aufgrund der geplanten Entwicklungen von Wohnbauflächen im Umfeld, sollen Flächen für wohnortnahe soziale Infrastruktur aktiviert und dafür die planungsrechtlichen Grundlagen geschaffen werden. Konkretes Ziel ist eine Erweiterung und Entwicklung des vorhandenen Schulstandortes zu einer Gemeinschaftsschule. Die Erweiterungsflächen sowie der schon bestehende Schulstandort werden zusammen als Fläche für Gemeinbedarf in die FNP-Darstellung aufgenommen.
 
Marzahn-Hellersdorf
Wiesenburger Weg (04/19)
Das Betriebsareal mit seinen teilweise denkmalgeschützten Gewerbegebäuden war Teil des Georg Knorr Gewerbeparks. Für diese Flächen ist eine teilweise Umnutzung vorgesehen. Geplant ist die Entwicklung eines urbanen Stadtquartiers in enger Verzahnung von Wohnen und Arbeiten und der Integration moderner Gewerbehofstrukturen sowie vorhandener Baudenkmäler. Der Standort zeichnet sich durch die Nähe zum S-Bahnhof Marzahn sowie zum Stadtteilzentrum Marzahner Promenade aus.
 
Treptow-Köpenick
Müggellandstraße (05/19)
Auf einer Brachfläche am Rand der Siedlung Müggelheim sollen die planungsrechtlichen Grundlagen für die Entwicklung eines ergänzenden Wohngebiets geschaffen werden. Durch die Kooperation mit einer kommunalen Wohnungsbaugesellschaft und der Anwendung des „Berliner Modells der kooperativen Baulandentwicklung“ soll ein städtebaulicher Missstand beseitigt und bezahlbarer Wohnraum geschaffen werden.
 
Neukölln
Ostburger Weg / Neuhofer Straße (06/19)
Auf der bisher schon für eine Nutzung für Sportanlagen vorgesehen Fläche sollen die planungsrechtlichen Grundlagen für die vom Bezirk vorgesehene Entwicklung dringend benötigter Wohn- und Infrastrukturangebote geschaffen werden. Der Standort ist geprägt durch seine Lage im Übergangsbereich zum Landschaftsraum im Einzugsbereich des Ortsteilzentrums Alt-Rudow.

 
Ort der Öffentlichkeitsbeteiligung
Die Öffentlichkeitsbeteiligung wird durchgeführt am Dienstsitz der Senatsverwaltung für Stadtentwicklung und Wohnen, Am Köllnischen Park 3 (im Dienstgebäude der Senatsverwaltung für Umwelt, Verkehr und Klimaschutz), 10179 Berlin-Mitte, 2. Etage, Foyer rechts, in der Zeit von Montag bis Freitag 8 bis 16 Uhr, Donnerstag bis 18 Uhr. Hier besteht auch die Möglichkeit, Erläuterungen zu den Verfahren zu erhalten. Bei Gesprächsbedarf besteht die Möglichkeit einer Terminvereinbarung unter den Rufnummern 9025-1377 oder -1383.
 
Darüber hinaus sind die Informationen zu den FNP-Änderungen auch am Hauptsitz der Senatsverwaltung für Stadtentwicklung und Wohnen, Württembergische Straße 6, Ausstellungsraum 001 sowie in den jeweiligen Bezirksämtern (Stadtentwicklungsamt/ Fachbereich Stadtplanung) zu erhalten.
 
Online-Beteiligung
Die Unterlagen sind ab dem 6. Mai 2019 auch im Internet bereitgestellt unter: www.stadtentwicklung.berlin.de/planen/fnp/
 



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Presse­sprecherin
Katrin Dietl
Tel.: 030 90139-4040
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