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Der Entwicklungsprozess für die Elisabeth-Aue wird konkreter


03.06.16, Pressemitteilung
Vertrag über die Entwicklung der Elisabeth-Aue mit den Wohnungsbaugesellschaften HOWOGE und GESOBAU und der Entwicklungsgesellschaft (EG) Elisabeth-Aue GmbH

Staatssekretär Engelbert Lütke Daldrup hat gemeinsam mit den Geschäftsführungen der Wohnungsbaugesellschaften HOWOGE und GESOBAU sowie den Geschäftsführern der neu gegründeten Entwicklungsgesellschaft Elisabeth-Aue GmbH einen Vertrag über die Entwicklung der Elisabeth-Aue unterzeichnet.

Damit untermauern die Beteiligten die Absicht, die Felder der Elisabeth-Aue in Berlin-Pankow zu einem neuen Stadtteil mit attraktiven und bezahlbaren Wohnungen, sozialen und kulturellen Angeboten sowie der notwendigen Nahversorgung zu entwickeln. Der Vertrag regelt sowohl die Konkretisierung und Fortschreibung als auch die Durchführung der bereits im letzten Jahr geschlossenen Absichtserklärung. Der Vertrag beschreibt die Aufgaben Befugnisse und Beiträge der Projektpartner während der Planungsphase und die Finanzierung der erforderlichen Arbeiten. Zudem enthält er auch Vereinbarungen über die Durchführung des Planungsprozesses.

Neuer Akteur ist die Entwicklungsgesellschaft Elisabeth-Aue GmbH. Sie wurde als Tochterunternehmen der beiden kommunalen Wohnungsbaugesellschaften HOWOGE und GESO-BAU – so wie in der Absichtserklärung vom 1. Juni 2015 vereinbart – eigens für die Entwicklung des geplanten Stadtquartiers gegründet. Geschäftsführer Thomas Felgenhauer freut sich auf die neuen Aufgaben und die Fortführung der begonnenen Arbeiten. „Ich wünsche mir, dass der eingeschlagene Planungsprozess mit allen Beteiligten der Senatsverwaltung, dem Bezirk Pankow und insbesondere mit den Bürgerinnen und Bürgern konsequent weiter fortgesetzt wird. Damit wir möglichst rasch mit der Entwicklung der Elisabeth-Aue unseren Beitrag zur Schaffung von neuem Wohnraum für die Berliner leisten können“, so Felgenhauer.

"Mit der heutigen Unterschrift gehen wir einen großen Schritt in Richtung Realisierung der Elisabeth-Aue. Unser gemeinsames Ziel ist es, einen vielfältigen Stadtteil entstehen zu lassen, der für zahlreiche Berlinerinnen und Berliner eine hohe Lebens- und Wohnqualität bietet", sagte die Geschäftsführerin der HOWOGE Stefanie Frensch anlässlich der Unterzeichnung.

Jörg Franzen, Vorstandsvorsitzender der GESOBAU AG, betonte: „Die Entwicklung der Elisabeth-Aue ist eine außerordentliche Möglichkeit, die dringend gebotene Errichtung von bezahlbaren Wohnungen mit einer qualitätsvollen und nachhaltigen Stadtentwicklung zu verbinden. Auch hier werden wir die gezielte Förderung einkommensschwacher Haushalte erfolgreich fortsetzen. Entstehen soll ein Stück Berlin für die Menschen in Berlin mit sozialer Ausgewogenheit.“

Nach der Unterzeichnung der Absichtserklärung im vergangenen Jahr hat das Land Berlin den Planungsprozess zur Entwicklung der Elisabeth-Aue mit der Erarbeitung eines „Integrierten Stadtentwicklungskonzeptes“ (ISEK) eingeleitet.

In einer ersten Beteiligungswerkstatt im März 2016 haben die betroffenen Bürgerinnen und Bürger sowie weitere Interessierte Hinweise und Anregungen zu den besonderen Erfordernissen im ISEK-Gebiet gegeben. Es wurde deutlich, dass dem Thema Verkehr im Untersuchungsgebiet eine besondere Bedeutung zukommt. Außerdem wurden bereits konkrete Maßnahmenvorschläge zur Verbesserung und Bereicherung der benachbarten Ortsteile benannt.

Die Untersuchungsergebnisse des beauftragten Planungsbüros und die Anregungen aus der Bürgerschaft werden in einer öffentlichen Ausstellung im Juni  und Juli 2016 an vier Orten im ISEK-Gebiet parallel gezeigt . Hier haben interessierte Bürgerinnen und Bürger erneut die Möglichkeit, Hinweise zum Konzept und Ideen für das Gebiet zu formulieren. Voraussichtlich im September 2016 sollen die möglichen Maßnahmen erneut mit den Bürgerinnen und Bürgern diskutiert und priorisiert  werden.

Das Ergebnis des ISEK liegt voraussichtlich Ende 2016 vor und soll dann in die Aufnahme des Gebietes in das Städtebauförderprogramm Stadtumbau münden. Mit den Stadtumbaumitteln sollen dann konkrete Maßnahmen in den bestehenden Quartieren gefördert werden.

Parallel und eng verzahnt mit dem ISEK werden seit Jahresbeginn verschiedene Fachunter-suchungen, u.a. zu Biotop- und Artenschutz, Stadtklima, Verkehr und insbesondere zur Straßenbahnerschließung durchgeführt. Ihre Ergebnisse fließen ebenfalls in das ISEK ein.

Auf Grundlage der gewonnenen Erkenntnisse findet Anfang 2017 ein dialogorientiertes Verfahren zur Erarbeitung eines städtebaulichen Konzeptes für das neue Stadtquartier statt. „Alle Beteiligten, insbesondere die Bewohnerinnen und Bewohner, können ihre Bedürfnisse und Anforderungen im Dialog mit den entwerfenden Büros in den Prozess einspeisen. Ich erwarte, dass das städtebauliche Konzept im Ergebnis robuster und zukunftsfähiger wird. Die Basis für das neue Stadtquartier bilden die Leitlinien für die Gartenstadt des 21. Jahrhunderts“, sagte der Staatssekretär für Bauen und Wohnen Engelbert Lütke Daldrup.
 

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