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Senatsverwaltung für Stadtentwicklung und Umwelt lobt Berlin Award 2016 - Heimat in der Fremde aus


24.02.16, Pressemitteilung
Die Dimension der Flüchtlingsbewegung weltweit wird zu einer wesentlichen Herausforderung gerade für große Städte, in denen die Menschen in großer Zahl und in kurzer Zeit Unterkunft und Versorgung, Arbeit und Integration finden sollen. Deshalb ist es notwendig, schnell angemessenen Wohnraum zu schaffen und Schnittstellen des Wohnens mit dem Stadtraum herzustellen, um die Teilnahme am städtischen Leben von Beginn an zu ermöglichen.

Senatsbaudirektorin Regula Lüscher: "Angesichts der großen Herausforderung, den Neuankömmlingen in unserer Stadt ein Stück Heimat zu bieten, brauchen wir architektonisch und städtebaulich herausragende Projekte und intelligente Lösungen, von denen wir uns beispielhaft inspirieren lassen können. Heimat schaffen heißt: Unterkunft und Versorgung, Arbeit und Integration für Geflüchtete sicherzustellen. Das ist unser soziales Ziel für die wachsende Stadt."

Deshalb lobt die Senatsverwaltung für Stadtentwicklung und Umwelt den Berlin Award in diesem Jahr zu dem Thema Heimat in der Fremde aus und würdigt damit nationale und internationale innovative Projekte zur Unterbringung Geflüchteter. Der "Berlin Award" wird seit 2010 zum dritten Mal mit wechselnden Themenschwerpunkten ausgelobt. Dabei geht es auch darum, dass die Projekte sich stadträumlich einbinden lassen und die Vernetzung in den urbanen Kontext fördern.

Die Projektbeiträge können sowohl durch Architekten, Planer bzw. Planerteams als auch durch Bauherren, Projektentwickler, gemeinschaftliche Initiativen, Institute und Betreiber eingereicht werden. Die Projektbeiträge müssen realisierbar bzw. realisiert sein.

Die Arbeiten müssen bis zum 28. April 2016 eingereicht werden. Eine interdisziplinäre Jury, unter ihnen die Senatsbaudirektorin Regula Lüscher, nominiert 10 ausgewählte Projekte in einer Jurysitzung am 31. Mai 2016 in Berlin.

Der Projektaufruf wird in Zusammenarbeit mit dem Deutschen Architekturmuseum (DMA), dem Generalkommissar des Deutschen Pavillons auf der 15. Architekturbiennale in Venedig, durchgeführt. Das DAM wird einige Projektbeiträge auswählen und in die Refugee Housing Datenbank auf www.makingheimat.de sowie in die Materialsammlung für den Deutschen Pavillon aufnehmen.

Die Projekte werden im Anschluss in Berlin ausgestellt.

Weitere Informationen:



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Martin Pallgen
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