Städtebau  

 
Berlin Award 2016; Foto: Alexander Palm / Getty Images
Foto: Alexander Palm / Getty Images

Baukultur

Berlin Award 2016 - Heimat in der Fremde




Projektaufruf

Gegenwärtig sind weltweit 60 Mio. Menschen auf der Flucht. Die Dimension der Flüchtlingsbewegung wird zu einer wesentlichen Herausforderung gerade für große Städte, in denen die Menschen in großer Zahl und in kurzer Zeit Unterkunft und Versorgung, Arbeit und Integration finden sollen. Deshalb ist es notwendig, schnell angemessenen Wohnraum zu schaffen und Schnittstellen des Wohnens mit dem Stadtraum herzustellen, um die Teilnahme am städtischen Leben von Beginn an zu ermöglichen.

Die Senatsverwaltung für Stadtentwicklung und Umwelt Berlin lobt international den Berlin Award 2016 Heimat in der Fremde aus. Der Award würdigt innovative Projekte zur Unterbringung Geflüchteter. Maßgebliches Ziel des Berlin Award 2016 Heimat in der Fremde ist es, durch innovative Projekte zur Verbesserung der Lebensqualität von Flüchtlingen beizutragen. Dabei geht es auch darum, dass die Projekte sich stadträumlich einbinden lassen und die Vernetzung in den urbanen Kontext fördern.

Es werden innovative Planungen und Realisierungen gesucht. Die Projektbeiträge können sowohl durch Architekten, Planer bzw. Planerteams als auch durch Bauherren, Projektentwickler, gemeinschaftliche Initiativen, Institute und Betreiber eingereicht werden. Die Projektbeiträge müssen realisierbar bzw. realisiert sein. Es muss möglich sein, die Projekte an die hiesigen Anforderungen anzupassen.


Konzeption und Gesamtkoordination


Auslober

Senatsverwaltung für Stadtentwicklung und Umwelt, Berlin
Abteilung Städtebau und Projekte
Referat II D – Architektur, Stadtgestaltung, Wettbewerbe
Brückenstraße 6
10179 Berlin

Senatsverwaltung für Stadtentwicklung und Umwelt, Berlin
Team Kommunikation
Württembergische Straße 6
10707 Berlin-Wilmersdorf

In Zusammenarbeit mit


Deutsches Architekturmuseum
 

Jury

Die eingereichten Arbeiten werden nach der Vorprüfung einer Jury zur Beurteilung und Entscheidung vorgelegt. Die Jury nominiert in jeder der beiden Kategorien ca. 10 Projekte und wählt daraus bis zu drei Preisträger aus.

Die Jurysitzung findet am 31. Mai 2016 statt.

Die Jury setzt sich wie folgt zusammen:
  • Regula Lüscher, Senatsbaudirektorin Berlin
  • Oliver Elser, Kurator, Deutsches Architekturmuseum, Frankfurt a.M.
  • Donatella Fioretti, Architektin, Berlin
  • Jörg Friedrich, Architekt Hamburg / Hannover
  • Cagla Ilk, Architektin, Berlin
  • Dr. Mamoun Fansa, Historiker, Berlin
  • Dr. Philipp Misselwitz, Architekt, Berlin


Auszeichnung der Projekte

Die Preisträger und die Nominierten erhalten jeweils eine Urkunde und werden in einer Ausstellung und einer Publikation vorgestellt. Darüber hinaus ist beabsichtigt, bei zukünftigen vergleichbaren Projekten des Landes Berlin, unter Berücksichtigung der vergaberechtlichen Regelungen, Teilnehmer aus dem Verfahren entsprechend zu beteiligen.

Deutscher Pavillon auf der 15. Architekturbiennale

Der Projektaufruf wird in Zusammenarbeit mit dem Deutschen Architekturmuseum (DAM) durchgeführt, Generalkommissar des Deutschen Pavillons auf der 15. Architekturbiennale in Venedig. Das DAM wird einige Projektbeiträge auswählen und in die Refugee Housing Datenbank auf www.makingheimat.de sowie in die Materialsammlung für den Deutschen Pavillon aufnehmen, wo sie als DIN A3-Broschüren in der Ausstellung "Making Heimat. Germany, Arrival Country" ausliegen werden.

Für die Veröffentlichung der Projektbeiträge im Rahmen der Publikation des DAM gelten die Nutzungsbestimmungen in der Nutzungsrechteerklärung entsprechend der Anlage.

Eigentum und Urheberrecht

Die eingereichten Unterlagen werden Eigentum des Auslobers. Das Urheberrecht und das Recht der Veröffentlichung der Entwürfe bleiben dem Teilnehmer erhalten.

Der Auslober ist berechtigt, die Planungsleistungen nach Abschluss des Verfahrens ohne weitere Vergütung zu dokumentieren, auszustellen und (auch über Dritte) zu veröffentlichen. Die Namen der Teilnehmer werden dabei genannt.

Verfassererklärung

Durch ihre Unterschrift in der Verfassererklärung versichern die Teilnehmer, dass sie die geistigen Urheber des Projektbeitrages sind. Die Verfassererklärung steht Ihnen als Download zur Verfügung.

Zusammenfassung der Termine


28. April 2016
22. April 2016
31. Mai 2016