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Zentraler Stadtplatz für die Europacity


14.02.14, Pressemitteilung
Für den zentralen Stadtplatz in der Europacity wurde ein neues Konzept entworfen, nachdem das bisher geplante Wasserbecken mangels finanzieller Mittel nicht realisiert werden kann.

Der Stadtplatz liegt im Zentrum der künftigen Europacity nördlich des Hauptbahnhofs. Er ist als Schnittstelle zwischen Uferpromenade und Heidestraße von großer Bedeutung für die gesamte Quartiersstruktur und deren Identitätsbildung. Ebenfalls wichtig ist er für die Entwicklung eines räumlichen Zusammenhangs zwischen den Freiräumen des Quartiers und als neuer Verbindungspunkt über den Schifffahrtskanal. Der Stadtplatz wird damit auch wichtiger Teil der touristischen Infrastruktur an diesem historisch bedeutsamen Ort der Berliner Teilung.

Das jetzt durch das Büro Relais Landschaftsarchitekten entworfene Konzept zielt auf die Entfaltung einer starken urbanen Geste und bezieht sich dabei auch konzeptionell bewusst auf den historischen Schmuckplatz, der in Berlin eine lange Tradition hat. Die Formensprache soll dabei nicht historisierend sein, sondern auf die räumlichen Gegebenheiten und die aktuellen Nutzungsanforderungen reagieren.

Die Platzfläche wird in den inneren Schmuckplatz und einen Rahmen differenziert, der Bezug auf die Grundrisse der korrespondierenden Gebäudequartiere nimmt und im Osten den Promenadenverlauf entlang des Berlin-Spandauer-Schifffahrtskanals aufnimmt. Dieser Rahmen bietet attraktive Möglichkeiten für die Nutzung durch Außengastronomie.

Zwischen steinernem Rahmen und modellierter grüner Platzmitte vermittelt der effektvoll gruppierte Baumhain aus Sumpf-Eichen und Zieräpfeln, der sich zu den Rändern des Platzes verdichtet und zum Kanal öffnet. Mit diesem Hain wird zugleich eine starke räumliche Struktur geschaffen, in die die westliche Rampe des im Platzbereich über den Kanal geführten Brückensteges eingebunden wird. Für die Brücke wird ein eigenständiger Realisierungswettbewerb durchgeführt, der im Mai 2014 entschieden werden soll.

Als Gegenstück zur Brücke wird im Norden der Platzfläche eine lange, in zwei Abschnitte unterteilte Bank geschaffen.

Als Attraktion entsteht in der Mitte des Platzes ein Wasserspiel. Die in Bezug zur Wegestruktur und den Rasenkörpern amorph gestalteten zwei Bereiche dieses Wasserspiels verfügen über einen Bodenbelag aus Granitplatten. Der Spiegel dieser Wasserflächen wird durch Vernebelung und Wasserstrahlen entsprechend einer Dramaturgie inszeniert. Dieses Wasserspiel wird als atmosphärisches Element wirksam. Es steigert die Wirkung der Lichtverhältnisse und wirkt sich positiv auf das Kleinklima aus. Wenn die Fläche nicht mit Wasser bespielt wird, kann sie temporär für Veranstaltungen genutzt werden.

Durch das neue Konzept erhält der künftige zentrale Stadtplatz der Europacity ein einprägsames und wiedererkennbares Erscheinungsbild, das wesentlich zur Identitätsfindung des Quartiers beitragen kann. Er ist in diesem Sinne repräsentativ und zugleich umfassend informell nutzbar.

Der Entwurf für den Stadtplatz wurde vom Büro relais Landschaftsarchitekten entworfen, das auch den Wettbewerb für die Uferpromenade und den Platz mit Wasserbecken gewonnen hatte. Die Herstellung des Platzes durch die Senatsverwaltung für Stadtentwicklung und Umwelt soll nach Sicherung des Kostenrahmens von 4,3 Mio. € bis 2016 erfolgen.

Weiterführende Dokumente:


Bildmaterial des künftigen Stadtplatzes
Quellenangabe: relais Landschaftsarchitekten



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