Wohnen  

 

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Wohnraumversorgung Berlin (WVB) – Anstalt öffentlichen Rechts


 
Am 01.01.2016 ist das Gesetz über die Neuausrichtung der sozialen Wohnraumversorgung in Berlin (Berliner Wohnraumversorgung – WoVG Bln) in Kraft getreten. Damit wurde die "Wohnraumversorgung Berlin – Anstalt öffentlichen Rechts" gegründet. Die Aufgaben der Einrichtung sind durch das WoVG Bln, die Geschäftsordnungen sowie die Satzungen der einzelnen Organe geregelt.

Aufgabe

Die Aufgabe der Wohnraumversorgung Berlin (WVB) besteht darin, die unternehmenspolitischen Leitlinien bezüglich der Wahrnehmung des Versorgungs- und Wohnungsmarktauftrages der landeseigenen Wohnungsunternehmen zu entwickeln, zu prüfen sowie fortzuschreiben. Darüber hinaus hat die WVB eine Kontrollaufgabe bezüglich der Veräußerung von Unternehmensanteilen der landeseigenen Wohnungsunternehmen und ist außerdem darauf ausgerichtet, den Versorgungs- und Wohnungsmarktauftrag der landeseigenen Wohnungsunternehmen zu konkretisieren und Vorschläge zu entwickeln, wie die Unternehmen diesen erfüllen sollen. Die Einrichtung berät die landeseigenen Wohnungsunternehmen und erarbeitet Anregungen und Vorschläge für den Senat. Die zu formulierenden politischen Leitlinien sollen ferner neben der Umsetzung des wohnungspolitischen Auftrags der Unternehmen auch ggf. deren Unternehmensstruktur und ausgewählte Bereiche der Unternehmensführung betreffen.

Weiterhin ist es die Aufgabe der WVB die Mieterräte der landeseigenen Wohnungsunternehmen zu beraten und zu unterstützen sowie die Praxis der Mietermitbestimmung kritisch zu evaluieren. Welche Aufgaben die WVB vorrangig bearbeitet, ergibt sich nicht nur aus dem Errichtungsgesetz und den Richtlinien der Regierungspolitik, sondern auch aus den Impulsen, die von Vertreter*innen der Stadtgesellschaft im Fachbeirat der WVB erarbeitet werden.

Aktuell

Pressemitteilung vom 27.06.2017
Senat benennt Vertreterinnen und Vertreter des Verwaltungsrates der Wohnraumversorgung Berlin – Anstalt des öffentlichen Rechts mehr

Berliner Wohnraumversorgungsgesetz