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Preisgericht kürt Siegerentwurf für ersten Schulneubau der HOWOGE


20.02.19, Pressemitteilung
Gemeinsam lernen! Das ist der Leitgedanke des Siegerentwurfs im Realisierungswettbewerb für die ersten beiden Schulen, die die HOWOGE im Rahmen der Berliner Schulbauoffensive errichten wird.

Auf dem Gelände an der Allee der Kosmonauten, am nördlichen Ende des Landschaftsparks Herzberge, ist der Bau einer Integrierten Sekundarschule (ISS), eines Gymnasiums, einer Doppelsporthalle sowie der zugehörigen Sport- und Freiflächen geplant. Die Jury, darunter Senatsbaudirektorin Regula Lüscher und Staatssekretär für Bildung Mark Rackles, hat am 15. Februar 2019 aus insgesamt 14 eingereichten Arbeiten das Büro PPAG architects aus Wien als Sieger des Wettbewerbes gekürt.

Das Besondere an dem Entwurf ist, dass er im Sinne des gemeinsamen Lernens beide Schulen in einem Gebäude vereint. Mittelpunkt des Baus sind Gemeinschaftsflächen wie Mensa und Aula sowie die Sporthallen. Die Compartments bilden kleine überschaubare Einheiten, die sich jeweils gleichbereichtigt um das Schulzentrum anordnen. „Mit der einstimmigen Entscheidung für diesen Entwurf sind wir froh, bereits zwei Wochen nach Abschluss des Rahmenvertrages unseren ersten wahrnehmbaren Beitrag zur Berliner Schulbauoffensive leisten zu können“, sagt HOWOGE-Geschäftsführer Thomas Felgenhauer. „Die positiven Stimmen seitens der Politik, der Sachverständigen sowie des Landeselternausschusses zeigen, dass der Weg, den wir beim Schulbau gehen, der Richtige ist.“ Neben dem Siegerentwurf bestimmte die Jury unter Vorsitz des Architekten Prof. Frank Hausmann nach intensiver Diskussion zwei dritte Preise sowie eine Anerkennung.

Senatorin für Bildung, Jugend und Familie, Sandra Scheeres, zeigt sich äußerst zufrieden mit der Entscheidung des Preisgerichtes: „Im Wettbewerb war zum ersten Mal das neue pädagogische Leitbild der Compartmentschule für weiterführende Oberschulen in Berlin umzusetzen. Der Siegerentwurf hat das Potential, ein Pilotvorhaben in der Umsetzung der neuen Berliner Lern- und Teamhäuser zu werden.“

Die Jury stellte insbesondere heraus, dass der Entwurf des Architekturbüros PPAG das Leitbild einer Compartmentschule am überzeugendsten zum Ausdruck gebracht hat, ein starkes städtebauliches, dem Standort angemessenes Signal setzt und das Potenzial des 33.000 Quadratmeter großen Grundstückes sinnvoll ausnutzt. Schulgebäude und Freiraum bilden zudem eine Einheit, in der pädagogische Funktionen räumlich passend abgebildet werden. So gibt es beispielsweise ein Forum innen wie außen und den Werkstätten zugeordnete Werkterrassen.

Senatorin für Stadtentwicklung und Wohnen Katrin Lompscher: „Mit dem Entwurf des Büros PPAG architects kann hier ein Schulneubau entstehen, der verschiedene Nutzungen im Schulbetrieb innovativ in einem kompakten Gebäude bündelt und zeitgleich die Identifizierung mit der jeweiligen Schulform zulässt. Das Schulgebäude wirkt an diesem Standort in den Landschaftsraum hinein und gestaltet so auch die Umgebung. Ich bin sicher, dass dieser Entwurf Maßstäbe für die weitere Schulbauplanung setzt."

Ergebnisse des Preisgerichts

1. Preis
PPAG architects ZTgmbh mit
EGKK Landschaftsarchitektur M.Enzinger | C.Kolar GBR

3. Preis
KUBUS360 GmbH und (se)arch Architekten GbR mit SIMA | BREER Kollektivgesellschaft

3. Preis
Ackermann + Raff GmbH & Co. KG und Planstatt Senner
Anerkennung
AFF architekten GmbH und POLA Landschaftsarchitekten GmbH

Im Anschluss an das Wettbewerbsverfahren wird ein Verhandlungsverfahren nach Vergabeordnung (VgV) mit den drei Preisträgern durchgeführt. Die öffentliche Ausstellung der Wettbewerbsarbeiten erfolgt voraussichtlich im Mai 2019. Informationen zum genauen Termin und Ort der Ausstellung werden zeitnah veröffentlicht.




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