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Richtfest der landeseigenen Gemeinschaftsunterkunft für Flüchtlinge in Steglitz-Zehlendorf 


08.11.17, Pressemitteilung
Die Senatsverwaltung für Stadtentwicklung und Wohnen baut für das Land Berlin auf 10 Grundstücken Gemeinschaftsunterkünfte für Geflüchtete. Senatorin Katrin Lompscher lädt am heutigen Mittwoch alle an der Baumaßnahme auf dem Grundstück Leonorenstraße 33B-H, 33K-L, in 12247 Berlin Steglitz-Zehlendorf Beteiligten zum Richtfest ein. Nach Fertigstellung der Außenanlagen und der Übergabe des Bauvorhabens an das Landesamt für Flüchtlingsangelegenheiten sollen im Frühjahr 2018 die ersten Bewohner in die neuen Häuser einziehen können.


Senatorin Lompscher: „Das besondere Konzept des Typenbaus als Schnellbaumaßnahme hat sich bewährt. Die ersten beiden der 10 Unterkünfte konnten bereits vor Weihnachten letzten Jahres an das Landesamt für Flüchtlingsangelegenheiten übergeben werden. Bisher wurden weitere vier Unterkünfte fertiggestellt. Dabei hat sich gezeigt, dass durch die modulare Bauweise eine flexible Anpassung an die verschiedenen örtlichen Gegebenheiten des jeweiligen Grundstücks möglich ist. Es entstehen unterschiedliche Ensembles von hoher räumlicher Qualität.“
 
Die Besonderheit des jeweiligen Grundstücks beachtend, wird das Grundmodul eingepasst. Das Funktionsmodul wird als Eingangsgebäude straßenseitig ein- oder zweigeschossig angeordnet. Der Außenraum zwischen den einzelnen Häusern wird durch modulare Elemente der Freiraumgestaltung mit hoher Aufenthaltsqualität strukturiert.
 
Dieses sogenannte Grundmodul nimmt ca. 60 – 75 Flüchtlinge und die erforderlichen Nebenräume wie Küchen und Gemeinschaftssanitärzonen auf.
Die Flüchtlingsunterkunft umfasst bis maximal fünf Vollgeschosse und ist teilweise barrierefrei. Eine Nachnutzung als Studentenwohnheim oder der Umbau zum Wohngebäude ist möglich. Je nach Grundstücksgröße können ein, zwei oder drei Typenbauten, die aus mehreren Grundmodulen bestehen, errichtet werden. Ergänzend übernimmt das Funktionsgebäude als Eingangsbauwerk mit Pförtner weitere Raumangebote wie Multifunktions- und Schulungsraum, Beratungsräume, Waschmaschinen- und Lagerräume. Auch für die Außenanlagen gibt es Typenentwürfe: der Spielplatz, der Dorfplatz, das Ballspielfeld, Pflanzbeete etc..
 
Ergänzend zur Planung des Bauvorhabens ist auch für die Gemeinschaftsunterkunft für Flüchtlinge in der Leonorenstraße ein Kunst am Bau-Wettbewerb erfolgreich durchgeführt wurden. 2 Preisträger sind bereits mit der Ausführung beauftragt.
 
Zur Reduzierung der Bauzeit wurden bei allen 10 Gemeinschaftsunterkünften modulare Strukturen vorgegeben, die den Einsatz von Fertigelementen erlauben. Seit der Beauftragung des Generalunternehmers Klebl GmbH aus Neumarkt in der Oberpfalz Ende Januar 2016 wurden bislang 9 Grundstücke abgerufen. Je Grundstück ist eine Bauzeit von 48 Wochen vorgegeben. 6 Standorte sind hochbauseitig fertiggestellt und an das LAF/ BIM übergeben, davon sind 4 bereits in Nutzung. Zur Zeit wird an 3 Standorten gleichzeitig gebaut: Lindenberger Weg (Marzahn-Hellersdorf), Kiefholzstraße (Neukölln) und Leonorenweg (Steglitz-Zehlendorf). An allen drei Standorten ist der Rohbau bereits fertiggestellt.
 
Zahlen und Fakten zur Baumaßnahme Leonorenstraße:
  • Die Betonfertigteile werden in zwei eigenen Werken des Auftragnehmers in Sachsen-Anhalt und Brandenburg hergestellt. Die Fassadenteile sind 3 x 6 m groß, 42 cm tief und wiegen ca. 12 t. Auf einen Tieflader können 3 Stück transportiert werden. Pro Tag werden zwischen 10 und 15 Stück geliefert und montiert, insgesamt sind das ca. 750 Stück. Das entspricht ca. 1700 m³ Beton und 210 t Stahl in den Fertigteilen.
  • Außerdem werden ca. 3500 m³ Ortbeton mit 350 t Stahl (Bodenplatten und Fundamente, sowie Decken) sowie 3500 m² Wärmedämmung verbaut.
  • Es arbeiten täglich ca. 40 Mitarbeiter auf jeder Baustelle an 6 Tagen pro Woche.
  • Die Gesamtbaukosten für das Bauvorhaben Leonorenstr. betragen 21,28 Mio. €.





 


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