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Berlin organisiert in New York Diskussion über Lebens- und Gesundheitssituationen von Frauen


16.03.17, Pressemitteilung
Berlin veranstaltet im Rahmen der 61. Tagung der UN Kommission zum Status der Frauen vom 13. – 24. März 2017 in New York eine Diskussionsrunde mit europäischen und internationalen Expertinnen und Experten.

Bei der Umsetzung der UN-Konvention über die Rechte von Menschen mit Behinderungen sind Städte barrierefrei zu gestalten, damit die Teilnahme aller Menschen am öffentlichen Leben ohne Hindernisse möglich ist. Dabei sind Frauen mit Behinderungen oftmals von Mehrfachdiskriminierungen betroffen. Dagegen geeignete Strategien und Maßnahmen zu entwickeln ist ein Ziel des Berliner Senats. „Die bessere Berücksichtigung der Belange von Frauen mit Behinderung und älteren Frauen ist ein wichtiges politisches Anliegen. Die Senatsverwaltung für Stadtentwicklung und Wohnen leistet mit der planerischen Vorsorge und dem weiteren Ausbau der Barrierefreiheit in Berlin einen wesentlichen Beitrag, die Teilhabe von Menschen mit Behinderung stetig zu verbessern. Die Expertise internationaler Frauennetzwerke hierfür zu nutzen, ist ein Gewinn für Berlin“, so die Senatorin für Stadtentwicklung und Wohnen Katrin Lompscher.
 
Die UN Kommission über die Stellung der Frauen ist das wichtigste globale zwischenstaatliche Gremium, das sich international der Förderung von Frauenrechten widmet. Diese Kommission  dokumentiert Lebenslagen von Frauen in der ganzen Welt und entwickelt globale Standards für die Gleichstellung von Frauen. Die von Berlin geleitete Podiumsdiskussion richtet sich an Vertreter von Mitgliedstaaten, Organisationen der Vereinten Nationen und akkreditierte Nichtregierungsorganisationen (NGOs) aus allen Regionen der Welt.
 
Die Veranstaltung wird gemeinsam mit dem internationalen Frauennetzwerk Women Enabled International und dem Women’s UN Report Network von der Senatsverwaltung für Stadtentwicklung und Wohnen durchgeführt. Anlass für diese Zusammenarbeit ist die zehnjährige Leitung der Arbeitsgruppe „Barrier-free City for All“ im Städtenetzwerk Eurocities durch die Berliner Senatsverwaltung. Seit der Auszeichnung Berlins mit dem Access City Award 2013 werden die Konzepte und Maßnahmen unserer Stadt zur Verbesserung der Barrierefreiheit  international stark beachtet.
 
Die Ständige Vertretung der Bundesrepublik Deutschland bei den Vereinten Nationen hat das Thema der Verantwortung von Städten bei der  Verbesserung der Lebens- und Gesundheitssituation von Frauen mit Behinderung und älteren Frauen aufgegriffen und gemeinsam mit Berlin eine hochrangig besetzte Podiumsdiskussion unter dem Titel: „Barrierefreie Städte und die Belange von Frauen mit Behinderung und ältere Frauen“ organisiert.
 
Neben Berlin berichtet auch die Metropole Mexiko City über städtische Konzepte und Maßnahmen. Eröffnet wird die Podiumsdiskussion durch die Parlamentarische Staatssekretärin im Bundesministerium für Familie, Senioren, Frauen und Jugend Elke Ferner. Aus internationaler Sicht berichten das European Disability Forum, das Netzwerk Women Enabled International und das Women’s UN Report Network. Das Ressort für Sozialpolitik und Entwicklung der Vereinten Nationen stellt Initiativen und Programme vor.
 
Weitere Informationen unter: http://www.unwomen.org/en/csw/csw61-2017
 

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