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Offener Ideenwettbewerb für die Standorteinbindung der geplanten Zentral- und Landesbibliothek entschieden


05.04.13, Pressemitteilung
Der im Dezember 2012 von der Senatsverwaltung für Stadtentwicklung und Umwelt ausgelobte offene Ideenwettbewerb "Standorteinbindung Zentral- und Landesbibliothek" wurde nach zweitägiger Sitzung des Preisgerichts am 03. und 04. April 2013 entschieden.

Senatsbaudirektorin Regula Lüscher: "Ich bin sehr zufrieden mit den innovativen Konzepten, die alle eine erste mögliche Antwort geben, welches Potential eine Metropolenbibliothek an diesen Ort entwickeln wird."

Kulturstaatssekretär André Schmitz ist sehr zuversichtlich, dass das Ergebnis dieses Ideenwettbewerbs den erfolgreichen Start eines ambitionierten Zukunftsprojekts bildet: "Der Wettbewerb hat uns erneut darin bestärkt, dass der Standort ein ungeheures Potential für Berlin und seine künftige Zentralbibliothek birgt."

Die Stiftung Zentral- und Landesbibliothek Berlin (ZLB) ist die größte öffentliche Bibliothek Deutschlands. Sie ist gegenwärtig auf drei Standorte in der Stadt verteilt, deren räumliche Bedingungen für Nutzer und Personal unzureichend und nicht bedarfsgerecht sind. Mit dem Neubau soll durch die Vereinigung der bisherigen Standorte und durch eine bedarfsgerechte räumliche Ausstattung eine neu strukturierte, attraktive und servicestarke Universalbibliothek für Berlin mit einer Nutzfläche von ca. 52.000 m² entstehen.

Volker Heller, Vorstand der Stiftung Zentral- und Landesbibliothek Berlin: "Wir freuen uns, dass die Architekten für Ort und Aufgabe so vielfältige Antworten gefunden haben, die uns bei der Weiterentwicklung des Projekts inspirieren."

Als Standort der neuen Zentral- und Landesbibliothek wurde ein Baufeld in der südwestlichen Randzone des ehemaligen Flughafens Tempelhof in fußläufiger Entfernung zum U- und S-Bahnhof Tempelhof und mit direktem Anschluss an die Stadtautobahn A 100 festgelegt. Die Bibliothek liegt damit einerseits unmittelbar an dem einzigartigen Freiraum "Parklandschaft Tempelhof", andererseits ist sie integriert in das am westlichen Rande des ehemaligen Flugfeldes entstehende Stadtquartier Tempelhofer Damm, für dessen städtebauliche Entwicklung und Identitätsbildung sie bedeutende Impulse setzt.

Erwartet wurde ein Gebäudeentwurf, der der Bedeutung einer zentralen Metropolenbibliothek angemessen ist. Durch eine ambitionierte Architektur soll der Neubau der ZLB den Standort städtebaulich unverwechselbar prägen, ein neues architektonisches Wahrzeichen der Stadt werden und als stadträumliche Landmarke weithin sichtbar sein.

Im Anschluss an diesen Ideenwettbewerb soll ein nichtoffene Realisierungswettbewerb für die Zentral- und Landesbibliothek mit vorgeschaltetem EU-weitem Bewerbungsverfahren durchgeführt werden. An dem Realisierungswettbewerb sollen 30-50 Bewerbergemeinschaften bzw. Generalplaner (Architekten, Landschaftsarchitekten, Ingenieure der Fachrichtung Tragwerksplanung und der Fachrichtung Technische Gebäudeausrüstung) teilnehmen.

Die Preisträger des gestern abgeschlossenen offenen Ideenwettbewerbs "Standorteinbindung Zentral- und Landesbibliothek Berlin" werden als Teilnehmer des Realisierungswettbewerbs gesetzt, wenn sie die geforderten zusätzlichen Fachplaner nachbenennen. Die weiteren Teilnehmer werden mit einem vorgeschalteten EU-weiten Bewerbungsverfahren ausgewählt.

Das gewählte stufenweise Verfahren von Ideenwettbewerb und nachgeschaltetem Realisierungswettbewerb wurde mit allen am Verfahren Beteiligten u. a. Architektenkammer und Fachverbänden diskutiert und abgestimmt. Die Gründe für die Wahl dieser Verfahrensart waren einerseits möglichst vielen junge und unerfahrene Architekten und Architektinnen die Teilnahme an einem Wettbewerb für komplexe Bauaufgaben zu ermöglichen und andererseits im Rahmen des Bewerberverfahrens Büros mit großer Erfahrung für die Durchführung des anspruchsvollen Bauvorhabens auswählen zu können.

55 Arbeitsgemeinschaften aus Architekten und Landschaftsarchitekten haben ihre Entwürfe abgegeben. Die Preissumme beträgt 250.000 €. Die Wettbewerbsjury aus prominenten Fachleuten, aus Politik und Verwaltung unter Vorsitz der Stuttgarter Architektin Jórunn Ragnarsdóttir entschied nach ausführlicher Diskussion über die 8 Preisträger.


Ausstellung zu den Wettbewerbsarbeiten

Die Eröffnung der Ausstellung findet am 18.04.2013 um 19:00 Uhr im
Flughafengebäude Tempelhof, Columbiadamm 10, 12101 Berlin, Gebäude
A2, Aufgang 1, statt.
Die Wettbewerbsarbeiten werden in der Zeit vom 19.04 – 17.05. 2013
täglich von 13:00 bis 18:00 Uhr ausgestellt.


Im Anhang (pdf-Datei) finden Sie die Preisträger, eine kurze Begründung für die Entscheidung und ein Bild des Entwurfs. Die großen Bilddateien sind außerdem unter folgendem Link herunterzuladen.

Bitte bei Verwendung der Bilddateien  im Rahmen der Berichterstattung das Copyright angeben.

Ein Preis – Arbeit 1006
Architektur: MOA – Miebach, Oberholzer Architekten, Zürich, Schweiz
Landschaftsarchitektur: T 160 Landschaftsarchitektur
Ein Preis – Arbeit 1019

Architektur: Gussmann Atelier, Berlin
Landschaftsarchitektur: Capatti Staubach / Urbane Landschaften, Berlin
Ein Preis – Arbeit 1024
Architektur: Roberto Scarsato Architetto, Padua, Italien
Landschaftsarchitektur: Roberto Scarsato Architetto, Padua, Italien
Ein Preis - Arbeit 1025
Architektur: Mars Architekten, Berlin; Uberbau Architecture & Urbanism, Berlin
Landschaftsarchitektur: TH Treibhaus & Lavaland GmbH, Berlin
Ein Preis – Arbeit 1036
Architektur: FAR frohn & rojas Planungsgesellschaft mbH, Berlin
Landschaftsarchitektur: ANNABAU Architektur und Landschaft GbR, Berlin
Ein Preis – Arbeit 1040
Architektur: Studio Motta-Stapenhorst, Bergamo, Italien
Landschaftsarchitektur: Studio Motta-Stapenhorst, Bergamo, Italien
Ein Preis – Arbeit 1041
Architektur: ENVES Arquitectos S.L.P., Madrid, Spanien
Landschaftsarchitektur: ENVES Arquitectos S.L.P., Madrid, Spanien
Ein Preis – Arbeit 1052
Architektur: Thomas Kröger Architekt, Berlin
Landschaftsarchitektur: KUULA Landschaftsarchitekten, Berlin

Weitere Informationen:


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