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Hauptstadtregion soll Leitregion für Elektromobilität werden


25.10.11, Pressemitteilung
Statusseminar Elektromobilität Berlin-Brandenburg am 25.10.2011

„Die Elektromobilität hat ihre Bewährungsprobe bestanden und beginnt den „Verkehrsalltag“ zu erobern“ - das ist das Fazit aus dem zweiten Statusseminar Elektromobilität Berlin-Brandenburg am 25.10.2011. Mehr als 120 Entscheidungsträger und Experten debattierten im Amerika-Haus in Berlin-Charlottenburg über die Erfahrungen der mittlerweile 14 Praxisprojekte der Hauptstadtregion. Damit laufen in Berlin und Brandenburg mehr Demonstrationsprojekte der Elektromobilität als in jeder anderen Region der Bundesrepublik.


Den Kern des Berlin-Brandenburger Projektspektrums markiert die Modellregion Berlin-Potsdam, die Elektromobilität nicht isoliert betrachtet, sondern in Verkehrs- und Mobilitätskonzepte des Personen- und Gütertransports integriert. Als eine der acht vom Bundesministerium für Verkehr, Bauen und Stadtentwicklung geförderten Modellregionen bettet das Berlin-Potsdamer Konzept die Elektromobilität direkt in den Handlungsrahmen der Verkehrspolitik ein. Damit werden die Voraussetzungen für einen zukunftsorientierten und verträglichen Verkehr im urbanen Raum geschaffen. Unter der Federführung der Berliner Senatsverwaltung für Stadtentwicklung und der Stadt Potsdam erreichen die Praxisvorhaben der Modellregion nach mehr als zwei Jahren engagierter Arbeit ihren Abschluss.

Neue Car Sharing Modelle mit Elektrofahrzeugen, elektrischer Güterverteilverkehr, Flotteneinsatz und Aufbau von Ladeinfrastruktur sind Beispiele für den Pioniereinsatz von elektrischen Fahrzeugen im komplexen Großstadtgefüge. So erfolgte z.B. in Berlin-Steglitz die Einrichtung eines „Laborraums“ zur Untersuchung der Auswirkungen der Elektromobilität auf das Verkehrsumfeld, die Lebensqualität der Anwohner und auf neue Geschäftsmodelle.

Mit diesem und anderen innovativen Ansätzen stellt sich Berlin-Brandenburg der neuen Herausforderung. Das Statusseminar gilt gleichzeitig als Startschuss für die Bewerbung der Hauptstadtregion um eines der drei bis fünf großen Schaufenster Elektromobilität in Deutschland. Koordiniert von der eMO, der Berliner Agentur für Elektromobilität, bündeln Industrie, Klein- und Mittelunternehmen, Wissenschaft sowie Politik und Verwaltung ihre Kräfte, um der Elektromobilität zum Durchbruch zu verhelfen. Aus der erfolgreichen Versuchsphase geht es nun in die breitere Anwendung mit der Erproben neuer Technologien und der Bereitstellung von Praxiserkenntnissen für Forschung und Entwicklung.

Berlin und Brandenburg verfolgen mit der Bewerbung als Schaufenster für Elektromobilität nicht nur die Schaffung eines zukunftsweisenden Verkehrssystems mit 100.000 Elektrofahrzeugen bis zum Jahr 2020, sondern stellen der deutschen Wirtschaft eine Bühne mit internationaler Ausstrahlungskraft zur Verfügung. Die Einführung elektrischer Fahrzeuge kündigt auch einen Paradigmenwechsel in der Industrie an: Es entstehen neue Kooperationen; überkommene Strukturen brechen auf. In diesem dynamischen Umfeld sieht die Hauptstadtregion Chancen, verstärkt industrielle Fertigung von Fahrzeugkomponenten und –systemen in Berlin und Brandenburg zu etablieren.

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