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Berlinerinnen und Berliner wünschen sich für das Tempelhofer Feld einen Park für sportlichen Betätigungen, aber auch für Ruhe und Entspannung


18.11.09, Pressemitteilung
Die Entwicklung der Parklandschaft Tempelhof stößt bei den Berlinerinnen und Berlinern auf großes Interesse. ist es Deshalb ist es besonders wichtig - noch bevor die Experten planen - die Bürger und Bürgerinnen nach ihrer Meinung zu fragen und mit ihnen in einen Dialog zu treten.

Um möglichst viele Bevölkerungsgruppen einzubeziehen, wurden unterschiedliche Formen der Bürgerbeteiligung über einen langen Zeitraum angeboten. Senatsbaudirektorin Regula Lüscher: „Mit der Vielzahl der Ideen und Anregungen der Bürgerinnen und Bürger liegt uns ein umfangreiches Material vor, das in die Wettbewerbsauslobung eingehen wird. Eine der Ideen aus dem Internetdialog ist inzwischen mit dem Softballfeld bereits realisiert und die Idee eines Jugendspielplatz wird ab Mai 2010 umgesetzt. Das gesamte Material wird nun den Wettbewerbsteilnehmern zur Verfügung stehen. Angesichts der Größe der zur Verfügung stehenden Fläche bin ich überzeugt davon, dass wir vielen Wünschen Rechnung tragen werden.“

Die Auswertung dieser Bürgerbeteiligung zeigt, dass mehr als 80% der Befragten die Entwicklung des Geländes zu einer Parklandschaft begrüßen: Neben dem starken Wunsch der Bürger die Geschichte Tempelhofs wach und erlebbar zu halten, steht der starke Wunsch nach einem grünen Ort für Ruhe und Entspannung, für Treffen mit Freunden und Familien sowie für sportliche Aktivitäten im Vordergrund. Gastronomische Angebote, Flächen zum Grillen, viel Bewegungsfläche für Kinder und Jugendliche, Möglichkeiten zur Naturbeobachtung, Raum für Vierbeiner und Areale zum Selbstgärtnern in einer sauberen und sicheren Umgebung sind das, was sich die Berlinerinnen und Berliner für die Zukunft auf dem Tempelhofer Feld wünschen.

Begonnen wurde der Prozess der Bürgerbeteiligung bereits 2007 mit dem Internetdialog. Mehr als 68.000 Bürgerinnen und Bürger informierten sich via Internet und davon übermittelten 2 471 ihre Vorstellungen, Meinungen und Vorschläge der Senatsverwaltung für Stadtentwicklung. Bereits in dieser frühen Phase war das Interesse an der Zukunft des Tempelhofer Feldes größer, als bei anderen Bürgerbeteiligungsverfahren.

Als zweiter Schritt wurde eine schriftliche Bürgerbefragung durchgeführt, um ein möglichst breites und zuverlässiges Bild der Bürgerwünsche zu erhalten. Diese Form sprach vor allem die Bürgerinnen und Bürger an, die sich nur selten im Rahmen Öffentlicher Veranstaltungen zu Wort melden. Die Fragebögen wurden Mitte Juni in einem Einzugsbereich von etwa 1,5 km Abstand zum Tempelhofer Feld und Ende Juni berlinweit verschickt. Im Einzugsgebiet der Parklandschaft Tempelhof wohnen überdurchschnittlich viel Ausländer, besonders in Neukölln und Kreuzberg. Da andere Befragungen dieser Art gezeigt haben, dass sich Personen mit Migrationshintergrund wenig an solchen Aktionen beteiligen, wurde gezielt auf verschiedene Gruppen zugegangen und an Hand des Fragebogens vertiefende Gespräche mit ihnen geführt. Es wurden 17 Gruppeninterviews durchgeführt, mit 138 Teilnehmer/innen, davon ca. 60% mit Migrationshintergrund. Die Teilnehmer wurden über Vereine, religiöse Gemeinschaften oder mit Hilfe des Quartiersmanagements angesprochen.

Als Bestandteil des ersten Öffnungsschritts wurde am 3./4.10. und 10./11.10. 2009 die Bürgerbeteiligung vor Ort, im Hangar 1, durchgeführt. Über 3200 Bürgerinnen und Bürger nahmen teil. Angeboten wurden Führungen über das Feld, per Bus oder zu Fuß, eine Info-Ausstellung, Fragebögen, Diskussionstische mit Plänen zum Bemalen, Kinderbetreuung sowie eine TED-Umfrage. Es wurden 1.319 Fragebögen abgegeben, davon waren ca.1200 auswertbar. 833 Bürgerinnen und Bürger beteiligten sich an der TED-Umfrage.

Im Frühsommer 2010 wird ein Dialog-Wochenende stattfinden. Vor Ort können Bürger mit Landschaftsarchitekten, dem Preisgericht und der Verwaltung über die Entwürfe der 1. Wettbewerbsstufe diskutieren.


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