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Städtebaulicher Ideenwettbewerb „Luisenblock Ost“ entschieden


24.09.09, Pressemitteilung
Das „Band des Bundes“ im Regierungsviertel in Berlin-Mitte wird in Zukunft um ein Gebäude ergänzt. Der Luisenblock Ost wird die Bebauung am Spreebogen komplettieren. Dazu hatte die Senatsverwaltung für Stadtentwicklung im Auftrag des Bundes einen Ideenwettbewerb ausgeschrieben, dessen Ergebnis nun vorliegt. Das Büro Kusus + Kusus Architekten hat den Wettbewerb gewonnen.

Senatsbaudirektorin Lüscher: „Der Bund hatte uns gebeten, den Wettbewerb auszuschreiben, da die anstehende Erweiterung des Marie-Elisabeth-Lüders Hauses das „Band des Bundes“ schon bald bis an die Luisenstraße heranführen wird. Bislang besteht das „Band des Bundes“ aus dem Kanzleramt, dem Paul-Löbe-Haus und dem Marie-Elisabeth-Lüders-Haus und ist damit im Sinne des siegreichen Entwurfs von Axel Schultes und Charlotte Frank aus dem Spreebogen-Wettbewerb noch nicht vollendet. Jetzt bietet sich die Chance, in dem benachbarten Block den östlichen Abschluss des „Band des Bundes“ zu formulieren.“

Das Wettbewerbsgebiet befindet sich im räumlichen Bereich der Entwicklungsmaßnahme „Hauptstadt Berlin Parlaments- und Regierungsviertel“. Es schließt östlich an die bestehenden Bauten des Deutschen Bundestages an und wird begrenzt im Norden vom Stadtbahnviadukt, im Süden von der Spree und im Westen von der Luisenstraße.

Ziel war, Ideen für die städtebauliche Entwicklung dieses Bereiches zu finden, der heute durch eine Mischung aus denkmalgeschützten Bürogebäuden und Hallen, erhaltenswerten Wohn- und Geschäftshäusern und abrissreifer Bausubstanz geprägt ist. In Zukunft sind hier Erweiterungsmöglichkeiten für die potentiellen langfristigen Bedarfe des Deutschen Bundestages vorgesehen. Daneben sollen in dem Gebiet auch allgemeine städtische Nutzungen wie Büros und Wohnungen sowie Gastronomie, Geschäfte und andere Dienstleistungen Platz finden.

Nachdem am 30. Juni 2009 aus 113 eingereichten Vorschlägen in einer ersten Wettbewerbsphase eine Auswahl von 24 Entwürfen getroffen wurde, die anschließend von den Verfassern in der zweiten Wettbewerbsphase nochmals konkretisiert wurden, fiel jetzt die Entscheidung.

Das Preisgericht, in dem neben Senatsbaudirektorin Regula Lüscher unter anderem der Vizepräsident des Deutschen Bundestags, Dr. Wolfgang Thierse, der Staatssekretär des Bundesministeriums für Verkehr, Bau und Stadtentwicklung, Prof.Dr. Engelbert Lütke-Daldrup sowie der Architekt Axel Schultes, Sieger des Spreebogen-Wettbewerbs von 1993 vertreten waren, hat am 23. September 2009 an das Büro Kusus + Kusus Architekten den ersten Preis vergeben, der mit 26.600 Euro dotiert ist.

Einen zweiten Preis in Höhe von 17.000 Euro erhielt das Büro Gorenflos Architekten, der dritte Preis mit 10.000 Euro ging an das Büro Ortner & Ortner Baukunst. Darüber hinaus wurden zwei Ankäufe à 7.000 Euro an die Büros Kleihues + Kleihues Gesellschaft von Architekten sowie das Architekturbüro Christine Edmaier vergeben. Alle Büros, die Preise und Ankäufe erhielten, sind in Berlin ansässig.

Senatsbaudirektorin Lüscher: „Mit dem Ergebnis bin ich sehr zufrieden. Die große Herausforderung der Wettbewerbsaufgabe lag darin, die denkmalgeschützten Altbauten in die Erweiterungsplanung für den Deutschen Bundestag zu integrieren. Dem siegreichen Konzept gelingt es in überzeugender Weise, diese einzubinden und dennoch einen harmonischen und signifikanten östlichen Abschluss des Bandes des Bundes zu schaffen. Auch die Kette städtischer Blöcke entlang dem Stadtbahnviadukt wird sehr schlüssig bis zur Spree fortgeführt.“

Auch Staatssekretär Prof. Dr. Lütke Daldrup bewertete das Ergebnis positiv: “Mit dem Wettbewerb wird eine sehr gute Grundlage für die Weiterentwicklung der Bauten des Bundestags im Luisenblock Ost geschaffen. Dieser Wettbewerb ist ein wichtiger Meilenstein für die weitere Entwicklung des Regierungsviertels. Auf dieser Basis kann der Berliner Senat nun den Bebauungsplan in Angriff nehmen. Ich freue mich, dass wir als Bund dann bald im Luisenblock Ost weiterbauen können.“

Alle Wettbewerbsentwürfe der ersten und zweiten Wettbewerbsphase werden demnächst öffentlich ausgestellt. Ort und Zeit der Ausstellung werden noch gesondert bekannt gegeben.




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