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Quartier Heidestraße bekommt erste Konturen: Junge-Reyer stellt Masterplan vor


05.05.09, Pressemitteilung
Ein noch ungeschliffener Diamant: So lässt sich der Standort Heidestraße beschreiben, der zu einer der letzten innerstädtischen Bereiche Berlins gehört, die noch weitestgehend unerschlossen sind. Die Verantwortung für die Entwicklung dieses so wichtigen Stadtareals hat Stadtentwicklungssenatorin Ingeborg Junge-Reyer mit dem "Masterplan Heidestraße" übernommen.


Der Plan beschreibt, wie das ungemein große Potential dieses Gebietes in direkter Nachbarschaft zum Regierungsviertel seiner Bedeutung entsprechend entwickelt werden kann.

Er übernimmt dabei die Funktion eines flexiblen Entwicklungsrahmens, der Nutzungen und Qualitäten für die Zukunft festschreibt.


Neben dem räumlichen Strukturkonzept enthält er fünf Leitlinien:


  1. Für das Stadtquartier Heidestraße eine berlintypische Nutzungsstruktur entwickeln.
  2. Das Stadtquartier Heidestraße in die Stadt einbinden.
  3. Den Standort Heidestraße nachhaltig und klimagerecht entwickeln.
  4. Die stadtstrukturellen und freiräumlichen Qualitäten mit besonderer Identität entwickeln.
  5. Das Verkehrsnetz integrativ ausbauen.

Stadtentwicklungssenatorin Ingeborg Junge-Reyer:
"Der Standort Heidestraße ist ein Schatz, dessen Wert für Berlin man sich angesichts der unerschlossenen Brachen noch gar nicht vorstellen kann. Mitten in Berlin, direkt an Hauptbahnhof und Regierungsviertel können wir ein Stadtquartier gestalten, dass alle Merkmale einer lebendigen und urbanen Metropole aufweisen wird. Dazu gehört, Wohnen und Arbeiten gleichermaßen zu ermöglichen, Kultur- und Freizeitangebote ganz natürlich in diese Räume zu integrieren und insgesamt ein Gebiet von höchster Lebensqualität zu schaffen. All dies wird mit den Methoden moderner Stadtentwicklungspolitik geschehen. Damit verbinde ich eine klimagerechte Gestaltung des Standortes mit bewusst viel Grünfläche und der Möglichkeit die gegebenen Wasserwege frei zugänglich als Erholungsraum nutzen zu können. Dazu gehört auch eine Infrastruktur, die besonders Fußgängern und Radfahrern sichere und attraktive Wege bietet, gleichzeitig aber den Erfordernissen des Wirtschaftsverkehrs gerecht wird."

Das 40 Hektar umfassende Gelände zwischen Hauptbahnhof, Berlin-Spandauer-Schifffahrtkanal, Perleberger Straße und der Fernbahntrasse, zählt aufgrund seiner herausragenden zentralen Lage, der besonderen Erreichbarkeit durch den Nah- und Fernverkehr sowie der Attraktivität für die sich im Umfeld des Hamburger Bahnhofs etablierende Kunstlandschaft, zu einem der interessantesten innerstädtische Entwicklungsräume der Stadt.

Mit dem "Masterplan Heidestraße" wird das Ziel verfolgt, aus dieser seit 2003 brachliegenden Fläche ein Stadtquartier mit eigenem gemischten Nutzungsprofil zu schaffen. Angestrebt wird zudem ein städtebauliches Erscheinungsbild, das mit neuen Bautypologien, Technologien und neuen Formen des urbanen Lebens einen Beitrag zur integrierten Stadtentwicklung leistet. Das zentrale Leitbild für die Entwicklung der Heidestraße ist dabei die Nachhaltigkeit. Das Quartier Heidestraße eignet sich aufgrund seiner Größe und zentralen Lage in besonderer Weise zur Berücksichtigung ökonomischer und ökologischer Nachhaltigkeit. Besonderes Augenmerk soll bei der Quartiersentwicklung auf einen vorbildlichen, ganzheitlich betrachteten Klimaschutz gelegt werden. Beispielsweise werden die aufgrund des Klimawandels zu erwartenden sommerlichen Hitzeeffekte im Zusammenhang mit der neu entstehenden Bebauung, durch kleinteilige Grün-, Frei- und Wasserflächen, die für Abkühlung, Durchlüftung oder Beschattung öffentlicher Promenaden sorgen, ausgeglichen.

In einem kooperativen städtebaulichen Realisierungswettbewerb, ausgelobt von der Vivico Real Estate GmbH in Zusammenarbeit mit der Senatsverwaltung für Stadtentwicklung, dem Bezirksamt Mitte und der Deutschen Bahn AG unter Beteiligung der aurelis Real Estate GmbH & Co. KG, wurde Anfang 2008 ein städtebauliches und freiraumplanerisches Konzept für diesen zentralen innerstädtischen Stadtraum erarbeitet.

Das Wettbewerbsergebnis wurde unter Federführung der Senatsverwaltung für Stadtentwicklung, gemeinsam mit den Eigentümern, dem 1. Preisträger, den Büros KCAP / ASTOC, Studio Urban Catalyst und Argus Verkehrsplaner, dem Bezirksamt Mitte und den am Verfahren beteiligten Verwaltungen im Jahre 2008 überarbeitet und weiter entwickelt.

Dieses Ergebnis ist Grundlage des vom Senat beschlossenen "Masterplans Heidestraße", der im weiteren Planungs- und Entwicklungsprozess verfeinert und konkretisiert wird.
 

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