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Eröffnung des Hafenplatzes am Haus der Kulturen der Welt


28.08.06, Pressemitteilung
Heute eröffnete die Senatorin für Stadtentwicklung, Ingeborg Junge-Reyer, den neu gestalteten Hafenplatz am Haus der Kulturen der Welt. Damit wurde die derzeit letzte große Landschaftsbaumaßnahme im Parlaments- und Regierungsviertel der Öffentlichkeit übergeben.

Senatorin Junge-Reyer: "Mit diesem Platz, der das Spreeufer im Parlaments- und Regierungsviertel noch attraktiver macht, erhalten die Berlinerinnen und Berliner einen Ort, der zum Verweilen und zur intensiven Nutzung einlädt. Besonders durch seine unmittelbare Nähe zum Haus der Kulturen der Welt und seine vielfältige Nutzbarkeit für Veranstaltungen aller Art setzt er ein weiteres Highlight in der Kulturlandschaft der lebendigen Hauptstadt Berlin."

Die Paul-Löbe-Allee verläuft hier über eine breite Rampe und Treppenanlage hinab auf das tiefer liegende Niveau der Spreepromenaden. Die strengen Baumreihen der Spreeeichen lösen sich langsam auf. Neben dem vorhandenen Baumbestand wurden 15 Spreeeichen, 6 Ungarische Eichen sowie Rotahorn, Roteiche, Silberweide und Hainbuche als weitere Solitärbäume gepflanzt. Sie bilden, ergänzt durch 7.000 Bodendeckerpflanzen, ca. 61.000 Frühjahrsblüher und reichlich Rasenfläche, drei Vegetationsinseln, die die Strenge der Alleebaumreihen ablösen und den neuen Hafenplatz gliedern.

Der eigentliche Platzbereich ist in zwei Ebenen gegliedert. Der Terrassenbereich direkt vor dem Haus der Kulturen der Welt ist erhalten worden. Die Estradenmauer wurde denkmalgerecht erneuert und mit neuen Blocksteinen aus Schlesischen Granit über die gesamte Fassade verlängert. Auf der Terrasse und auf dem unteren Hafenplatz findet man den Café- und Biergarten vom Haus der Kulturen der Welt.

Ein besonderer Blickfang ist ein Pavillon mit einer Fassade aus farbigem Glas. Er ist zugleich Skulptur und Servicehäuschen für die Gastronomie und Ticketoffice für die Schiffsanlegestelle. Insbesondere in der Herbst- und Winterzeit, wenn er illuminiert wird, verleiht er dem Platz einen besonderen, belebenden Akzent.

Mit dem Hafenplatz erhält das Haus der Kulturen der Welt einen repräsentativen, vielfältig nutzbaren Platz an seiner bisher eher unbekannten Nordseite. Neben dem Hauseingang gibt es hier auch eine Treppe zur großen Dachterrasse. Die neue Uferpromenade an der Spree trifft hier auf die Paul-Löbe-Allee, so dass der neue Hafenplatz im Schnittpunkt neuer und alter Wegebeziehungen liegt.

Die Baukosten für den ca. 0,65 ha großen Hafenplatz betragen ca. 2,6 Mio. Euro. Der Pavillon und die denkmalgerechte Erneuerung der Estradenmauer - beide Bauwerke mussten im Spreeuferbereich aufwendig gegründet werden - kosteten 600.000 Euro. Die Baumaßnahme Hafenplatz wurde im Rahmen der Entwicklungsmaßnahme "Hauptstadt Berlin - Parlaments- und Regierungsviertel" durchgeführt, die der Bund mit ca. 64% teilfinanziert.


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