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"Park auf dem Bundespräsidenten-Dreieck" eröffnet


23.05.01, Pressemitteilung
Im Tiergarten an der Paulstraße 20 a wurde heute der "Park auf dem Bundespräsidenten-Dreieck" eröffnet. Senator Peter Strieder weihte gemeinsam mit Walter Karschies, Ministerialrat beim Bundespräsidialamt, Joachim Zeller, Bürgermeister von Berlin-Mitte und Günther Vogt, Landschaftsarchitekt die neugestaltete Anlage ein.

Begleitet wurde der Festakt mit einem musikalischen Programm der Schülerinnen und Schüler der Anne-Frank-Grundschule. Senator Peter Strieder: "Berlin gewinnt mit dem ‚Park auf dem Bundespräsidenten-Dreieck' ein weiteres natürliches Kleinod in seiner Mitte und die Moabiter Anwohner einen hervorragenden Erholungs- und Erlebnisraum. Besonders freue ich mich über die aktive Mitwirkung der Schülerinnen und Schüler der Anne-Frank-Grundschule an der Realisierung des neuen Parks und wünsche ihnen viel Vergnügen an und in der neuen Anlage. Am Ufer der Spree, vis-à-vis des Tiergartens und dem Sitz unseres Bundespräsidenten wird der Park sicherlich viele Menschen anziehen. Die Gestaltung mit ihrer vielfältigen Bepflanzung verspricht auf jeden Fall, Freude an der Natur zu wecken und Entspannung zu finden." Die Größe des neuen Parks beträgt rund 2 Hektar. 251 Gehölze wurden neu angepflanzt: 68 Ahornbäume, 56 Zierkirschen, 55 Magnolien, 13 Maulbeerbäume, und 59 Birken. Rund 470m verschiedener Hecken und 1,5ha Rasenflächen wurden neu angelegt. Die Schülerinnen und Schüler der Anne-Frank-Grundschule steckten 200.000 Blausternchen-Blumenzwiebeln. Das Konzept für die Parkanlage wird durch reichhaltige Pflanzungen bestimmt. Zahlreiche Pflanzenarten sorgen für reiche Formen, üppige Farben und sinnliche Eindrücke. Spezifische Nutzungsangebote sind nicht vorgesehen. Die Anlage setzt vielmehr auf den Reiz der unterschiedlichen Vegetation im jahreszeitlichen Verlauf. Im Frühjahr sind es hauptsächlich frühblühende Zwiebelpflanzen. Sie werden später durch andere Blütenpflanzen - Gehölze und Stauden - abgelöst, die das Erscheinungsbild durch den Sommer bestimmen. Im Herbst zeigt die Natur noch einmal ihre Pracht, wenn sich das Laub der verschiedenen Gehölze zu verfärben beginnt. Formen und Strukturen prägen den Winter. Geschnittene Hecken und Topiaries stehen im Gegensatz zu frei wachsenden Gehölzen. Die Planung stammt von dem Büro Kienast, Vogt und Partner, Landschaftsarchitekten AG, Zürich, jetzt Vogt Landschaftsarchitekten AG, Zürich. Dieter Kienast (1945-1998) fand mit der Gestaltung von Privatgärten wie auch öffentlichen Grünräumen große Beachtung. Internationales Aufsehen erregte er mit zahlreichen Projekten in der Schweiz, Deutschland, England und den USA. Zu nennen sind in diesem Zusammenhang als viel diskutierte Beispiele die Gärten der Schweizer Botschaft in Berlin, die Freiraumplanung für die EXPO2000 in Hannover sowie die Außenanlagen der Tate Gallery of Modern Art in London. Die Übergabe des nach seinem Entwurf gebauten "Park auf dem Bundespräsidenten-Dreieck" kann Dieter Kienast leider nicht miterleben. Er erlag auf dem Höhepunkt seines Erfolges im Dezember 1998 einem Krebsleiden. Der Entwurf wird von seinem langjährigen Projekt- und seit 1995 auch Büropartner, dem Landschaftsarchitekten Günther Vogt vorgestellt. Mit der Bauleitung waren die Landschaftsarchitekten Willnecker + Siegmann betraut. Gesamtleitung und Projektsteuerung erfolgte durch die GRÜN BERLIN Park und Garten GmbH. Die Kosten der 1998 begonnenen Parkgestaltung belaufen sich auf rund 1,9 Mio.DM. Die Finanzierung erfolgte aus Ausgleichs- und Ersatzmitteln, die für den Neubau des Verwaltungsgebäudes des Bundespräsidialamtes gezahlt wurden.


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