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Archiv: Planwerk Innenstadt

Luisenstadt: Co-Gutachten zur Heinrich-Heine-Siedlung: planungsgruppe 4

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Alternativkonzepte 2 der Co-Gutachter Planungsgruppe 4

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Alternativkonzept 1 der Co-Gutachter Planungsgruppe 4
  Das von den Co-Gutachtern vorgelegte Konzept geht für den Bereich der bestehenden Zeilensiedlung von der Erhaltung der besonderen Siedlungsfigur mit der strahlenförmigen Gebäudeausrichtung aus. Bauliche Ergänzungen sind im Siedlungsinneren daher i.d.R. nur durch freistehende Gebäude in Verlängerung bzw. parallel zu den strahlenförmig ausgerichteten Baukörpern vorgesehen. Die Markierung des historischen Stadtgrundrisses erfolgt durch bauliche Ergänzungen nur der wichtigsten stadträumlichen Kanten (z.T. an den alten Baufluchten). Die "neue" Dresdener Straße und die Alexandrinenstraße sind nicht als Durchgangsstraßen, sondern als verkehrsberuhigte Anliegerstraßen geplant.

Die in der Siedlungsachse vorhandenen Grünflächen werden zu einer durchgängigen Grün- und Wegeverbindung zwischen U-Bahnhof Heinrich-Heine-Straße und Luisenpark entwickelt. Über einen Verbindungsgrünzug entlang der Alexandrinenstraße kann einebezirksübergreifende Verflechtung der Zeilensiedlung mit ihrem Pendant in Kreuzberg, der Otto-Suhr-Siedlung, erreicht werden.

Für den Neubaubereich an der Ecke Heinrich-Heine-/Sebastianstraße ist eine Baustruktur vorgesehen, die zwischen Zeilen-, Hochhaus und Blockrandbebauung vermittelt. Entlang der vorhandenen Straßen sowie der im Stadtgrundriss neu zu markierenden historischen Dresdner Straße und Alexandrinenstraße ist eine weitgehend geschlossene Randbebauung vorgesehen. An der Heinrich-Heine-Straße ist diese an der historischen Bauflucht geplant, so dass hier eine Reduzierung der überbreiten Straße erfolgt. Im neuen Blockinnenbereich ist eine aufgelockerte Bebauung geplant.