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Städtebauliches Gutachter:innenverfahren fürs neue Stadtquartier Buch-Am Sandhaus startet


03.02.21, Pressemitteilung
In Berlin-Buch soll in den kommenden Jahren zwischen dem S-Bahnhof Buch, der Straße Am Sandhaus und dem ehemaligen Krankenhausgelände der Staatssicherheit in enger Abstimmung zwischen der Senatsverwaltung für Stadtentwicklung und Wohnen und dem Bezirk Pankow eins von 16 neuen Stadtquartieren entstehen. 

Neben 2.400 bis 3.000 neue Wohnungen sind im autoarmen Quartier auch Kitas und eine neue Grundschule vorgesehen.
 
Am 4. Februar 2021 fällt nun der Startschuss fürs diskursive, städtebauliche Gutachter:innen-verfahren. In dessen Rahmen arbeiten drei Planungsteams parallel an städtebaulichen Entwürfen. Diese werden in mehreren Schritten und unter Beteiligung der Öffentlichkeit diskutiert und weiterentwickelt. Im Sommer soll eine Fachjury, das sogenannte Gutachter:innengremium, das beste Konzept auswählen. Es dient als Grundlage für die darauffolgende verbindliche Bauleitplanung.
 
Sebastian Scheel, Senator für Stadtentwicklung und Wohnen: „Die 16 neuen Stadtquartiere spielen bei der Schaffung von leistbarem Wohnraum eine zentrale Rolle. Insgesamt entstehen so im gesamten Stadtgebiet Wohnungen für über 100.000 Berliner:innen. Umso wichtiger ist uns die städtebauliche Qualität jedes einzelnen Quartiers. Ich freue mich deshalb ganz besonders auf die Ergebnisse des städtebaulichen Gutachter:innenverfahrens für das neue Stadtquartier Buch-Am Sandhaus. Ich bin zuversichtlich, dass die Planungsteams im Austausch mit der Nachbarschaft spannende Entwürfe entwickeln und das neue Quartier so zu einem wunderbar lebenswerten Ort werden lassen.“
 
Vollrad Kuhn, Bezirksstadtrat für Stadtentwicklung und Bürgerdienste: „Der Bezirk Pankow ist in den letzten Jahren kontinuierlich gewachsen. Ein Projekt in der Größe des Standorts Buch-Am Sandhaus ist daher für uns ein wichtiges Element, um ausreichend Wohnraum im Bezirk anbieten zu können. Besonders attraktiv macht das Projekt die randstädtische Lage, die das Wohnen mit Bezug zur offenen Landschaft thematisiert und gleichzeitig auf bereits vorhandene Infrastruktureinrichtungen setzen kann (Ortsteilzentrum, Schulen, S-Bahn-Anschluss etc.), die auch das Potenzial bieten, das Gebiet unter den Vorzeichen eines autoreduzierten Quartiers zu entwickeln. Ich bin daher schon sehr gespannt auf die Entwürfe, die die Planerteams nun während des Gutachter-Verfahrens erarbeiten werden.“
 
Die Beteiligung der Öffentlichkeit ist ein wichtiger Baustein des diskursiven Gutachter:innen-verfahrens. Bis zum Sommer sind öffentliche Planungswerkstätten bzw. Ausstellungen vorgesehen, in denen die Teams ihre Entwürfe präsentieren und mit interessierten Bürger:innen diskutieren werden. Die Ergebnisse dieser Debatten fließen in die weitere Bearbeitung ein. Die Veranstaltungstermine und -formate werden rechtzeitig vorab bekannt gegeben.
 
Die Bürgerschaft ist zudem in der Fachjury vertreten und kann so über die Auswahl der Entwürfe mitentscheiden. Hierfür konnten sich Anwohner:innen im Vorfeld bewerben. In einem Beteiligungskonzept werden alle geplanten Maßnahmen zusammengefasst.
 



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