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Annemarie-Renger-Straße und neue Freiflächen im inneren Spreebogen feierlich übergeben


15.10.20, Pressemitteilung
Am heutigen Donnerstag, 15. Oktober 2020, fand die feierliche Übergabe der letzten Baumaßnahme im inneren Spreebogen statt.

Die Ergänzung der Freianlagen des Forums zwischen Bundeskanzleramt und Paul-Löbe-Haus und die Herstellung der neu gebauten Annemarie-Renger-Straße bilden den Abschluss der in über 25 Jahren im Rahmen der gemeinsam von Bund und Land finanzierten Entwicklungsmaßnahme „Hauptstadt Berlin – Parlaments- und Regierungsviertel“ im inneren Spreebogen errichteten Frei- und Verkehrsanlagen.
Die Übergabe fand im Beisein von Anne Katrin Bohle, Staatssekretärin im Bundesministerium des Innern, für Bau und Heimat, Dr. Babette Kibele, Ministerialdirektorin im Bundeskanzleramt, Sebastian Scheel, Senator für Stadtentwicklung und Wohnen, und Sabine Weißler, Bezirksstadträtin des Bezirksamts Mitte von Berlin statt. Das Leben und politische Wirken der Namensgeberin der Straße, Annemarie Renger, wurde durch einen Vortrag der Historikerin Dr. Gisela Notz gewürdigt. An der feierlichen Übergabe nahm zudem Rengers Enkelin, Claudia Schick gemeinsam mit ihrer Familie, teil.

Anne Katrin Bohle, Staatssekretärin im Bundesministerium des Innern, für Bau und Heimat: „Mit dem nunmehr fertiggestellten Forum zeigt sich Berlin als Bau-Hauptstadt und beweist öffentlich erlebbar wie harmonisch Grünräume und Städtebau nebeneinander existieren und sich ergänzen können.“
 
Sebastian Scheel, Senator für Stadtentwicklung und Wohnen: „Über 25 Jahre lang haben Bund und Land gemeinsam mit dem Entwicklungsträger, der DSK Deutsche Stadt- und Grundstücksentwicklungsgesellschaft, an der Infrastruktur und der Verbesserung der ökologischen Struktur des Regierungsviertels gearbeitet. Annemarie Renger war die erste Frau der Welt an der Spitze eines freigewählten Parlaments. Es war längst überfällig, dass eine große Demokratin wie sie ihren Platz auf der Landkarte des Regierungsviertels zwischen Konrad Adenauer, Willy Brandt und Paul Löbe einnimmt.“

Sabine Weißler, Bezirksstadträtin des Bezirksamts Mitte von Berlin: „Annemarie Renger ist für uns ein vorbildhaftes Beispiel, wie Politik das Leben einer Frau groß und wirkungsvoll werden lassen kann. Sie ist ein Beispiel für die Überlegenheit des langen Atems über das Erfolgshecheln, der Klarheit über das Ränkespiel.“
 
Dr. Gisela Notz, Historikerin: „Schon als junges Mädchen war Annemarie Renger, inspiriert durch ihren Vater, in das politische Geschehen hineingeboren. Sie war fasziniert von Politik. Von den zahlreichen politischen Funktionen soll die prominenteste herausgegriffen werden: Als erste Frau, die Präsidentin des Deutschen Bundestages wurde, hat sie ab 1972 bewiesen, dass eine Frau das kann."
 
Die Neuordnung der Flächen beendet das über viele Jahre existierende Straßenprovisorium zwischen Paul-Löbe-Allee und Otto-von-Bismarck-Allee sowie der Umfahrung der Schweizer Botschaft. Der Neubau der Annemarie-Renger-Straße und die Ergänzung der Platzfläche des Forums mit seinen Baumpflanzungen, Tennen- und Grünflächen sowie sechs weiteren Wasserwänden vollenden zudem die seit 2003 bestehende Freifläche mit unterschiedlich breiten, parallel verlaufenden Streifen aus Natursteinplatten- und Rasenflächen und Baumpflanzungen als Begrenzung zu den Alleen. Die 21 über die Fläche verteilten Brunnen bilden mit senkrecht aufsteigende Wasserfontänen ein breites Spektrum farblich illuminierter Wasserwände.
In der Entwicklungsmaßnahme „Hauptstadt Berlin – Parlaments- und Regierungsviertel wurden knapp 580 Mio. Euro in insgesamt 474 Einzelprojekte investiert. Diese Kosten werden zu 64 % vom Bund (Haushalt des Bundesministeriums des Innern, für Bau und Heimat BMI) und zu 36 % vom Land Berlin (federführend Senatsverwaltung für Stadtentwicklung und Wohnen) anteilig finanziert.
 
129 Straßenbaumaßnahmen mit insgesamt 25 km Länge, 27 Grün- und Freiflächen
mit insg. 23 ha und ca. 2 Mio. Tonnen Erdaushub zur Baufeldaufbereitung wurden umgesetzt. Die Erneuerung der Brunnenbeleuchtung wurde über das Plätzeprogramm des Landes Berlin finanziert. Die Baumaßnahme wurde in Kooperation mit der Senatsverwaltung für Umwelt, Verkehr und Klimaschutz und Abstimmung mit den Anliegern (Bundeskanzleramt, Bundestag und Schweizerische Botschaft) von November 2019 bis September 2020 realisiert.
 



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