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Presse und Aktuelles

Abschluss des Werkstattverfahrens Blankenburger Süden – Struktur und Nutzungskonzept soll auf Basis zweier Entwurfsideen entstehen


12.10.20, Pressemitteilung
Im Blankenburger Süden soll in den kommenden Jahren ein neues Stadtquartier entstehen, mit Wohnungen, Gewerbe, sozialer Infrastruktur und viel Grün.

Um ein Bild davon zu vermitteln, wie dieser neue Teil Berlins in der Zukunft aussehen könnte, hat die Senatsverwaltung für Stadtentwicklung und Wohnen im November 2019 vier Planungsteams beauftragt, städtebauliche Testentwürfe für den rd. 150 ha großen Fokusraum (ehem. Rieselfeld, ehem. Fachhochschulstandort und Gewerbegebiet Heinersdorf) zu erarbeiten.
 
Die vier unterschiedlichen Entwürfe wurden am 16. Juli 2020 auf einer Pressekonferenz vorgestellt. Ursprünglich war eine öffentliche Veranstaltung geplant, diese musste jedoch pandemiebedingt leider entfallen. Die Beteiligung fand deshalb online statt. Interessierte Bürgerinnen und Bürger hatten während einer vierwöchigen Beteiligungsphase auf der Plattform mein.berlin.de die Möglichkeit, sich über die Entwürfe zu informieren, ihre Meinung, Kritik und Anregungen für den weiteren Planungsprozess zu formulieren.
 
Nach Beendigung der aktiven Phase des digitalen Informationsangebots wurden die Ergebnisse zusammengefasst und für die abschließende Sitzung des Projektbeirates und des Empfehlungsgremiums aufbereitet. Im Ergebnis formulierte das Entscheidungsgremium den Vorschlag, die Entwürfe von Cityförster / Felixx und yellow z / bgmr zusammenzuführen. Dieser Empfehlung hat Sebastian Scheel, Senator für Stadtentwicklung und Wohnen, zugestimmt.
 
Sebastian Scheel, Senator für Stadtentwicklung und Wohnen: „Ich begrüße den Vorschlag des Entscheidungsgremiums ausdrücklich, die beiden Entwürfe von Cityförster / Felixx und yellow z / bgmr zusammenzuführen, um so ein tragfähiges und ausgewogenes Struktur- und Nutzungskonzept zu erarbeiten. Das Konzept bildet die Grundlage für die weiteren Planungen und ist erforderlich, um die Vorbereitenden Untersuchungen abzuschließen. Die Ergebnisse werden voraussichtlich im 1. Quartal 2021 vorliegen.“
 
Für die Erarbeitung des Struktur- und Nutzungskonzeptes wurden durch das Empfehlungsgremium fünf zentrale Empfehlungen formuliert:
 
  1. Die städtebaulich-freiraumplanerische Grundstruktur von Entwurf 3 (Cityförster / Felixx) bildet die räumliche Grundlage, da es sich um den Entwurf mit dem geringsten Flächenverbrauch handelt.
  2. Die Nutzungsverteilung von Entwurf 1 (yellow z / bgmr) wird als Basis verwendet, da in diesem Entwurf das bestehenden Gewerbegebiet Heinersdorf qualifiziert wird. Zudem soll die Wohnbebauung auf dem ehemaligen Rieselfeld und die Gewerbesetzung am Blankenburger Pflasterweg übernommen werden.
  3. Die Zentrenverteilung ist in beiden Entwürfen noch nicht hinreichend geklärt. Ein Hauptzentrum soll in räumlicher Nähe zu Blankenburg angeordnet werden. Zu prüfen ist, ob die Möglichkeit einer räumlichen Verknüpfung mit einem Bildungszentrum, wie im Entwurf von Cityförster / Felixx vorgesehen, möglich ist. Die Verteilung und Programmierung weiterer Zentren muss darüber hinaus geklärt werden.
  4. Städtebauliche Qualifizierung: Das Empfehlungsgremium ist sich einig, dass die Zusammenführung der beiden Entwürfe von Cityförster / Felixx und yellow z / bgmr in ein Struktur- und Nutzungskonzept einer weiteren städtebaulichen Qualifizierung, möglichst unter Nutzung der entwickelten Ansätze, bedarf. Geprüft werden soll, inwieweit das finale Struktur- und Nutzungskonzept in einem moderierten und möglichst schlanken Überarbeitungsprozess mit beiden Büros und den beteiligten Fachressorts aus der Verwaltung erstellt werden kann.
  5. Über die Zusammenführung der räumlichen Konzeption hinaus sollen im weiteren Verlauf folgende Themen weiterentwickelt und vertieft werden:
  • Mobilitätskonzept/Verkehrserschließung - Bündelung der Trassen für Straße und Straßenbahn durch das Wohngebiet
  • Ausformulierung von (räumlichen) Identitäten
  • Berücksichtigung von klimaresilienten Strukturen und Biodiversität
  • Integration des Tram-Betriebshofs




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Katrin Dietl
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