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Presse und Aktuelles

Leichte Verbesserung bei sozialer Ungleichheit zwischen den Berliner Quartieren in 2019


03.06.20, Pressemitteilung
Die Senatsverwaltung für Stadtentwicklung und Wohnen hat die Ergebnisse des Monitoring Soziale Stadtentwicklung 2019 veröffentlicht.

Senatorin Katrin Lompscher: „Die heute veröffentlichten Ergebnisse des Monitorings Soziale Stadtentwicklung für den Untersuchungszeitraum 2017 und 2018 bilden eine wichtige Grundlage für die Entscheidung darüber, welche Quartiere von Politik und Verwaltung besondere Aufmerksamkeit mit dem Programm Sozialer Zusammenhalt sowie weiteren Förderprogrammen der EU, des Bundes und des Landes erfahren. Es ist erfreulich, dass sich die sozialen Unterschiede leicht verringert haben, trotzdem ist Berlin auch weiterhin durch räumliche Unterschiede geprägt. Die nachhaltige Bekämpfung sozialräumlicher Problemlagen muss insbesondere mit Blick auf die Folgen der Corona-Pandemie fortgeführt werden. Und es wird die wichtigste Zukunftsaufgabe sein, die Erfolge der sozialräumlichen Stabilisierung Berliner Kieze nicht zu verspielen.“
 
Die Senatsverwaltung für Stadtentwicklung und Wohnen hat die Ergebnisse des Monitoring Soziale Stadtentwicklung 2019 (Tabellen, Karten, eine Kurz- und Langfassung des Berichts sowie Erläuterungen zu den verwendeten Indikatoren) unter
https://www.stadtentwicklung.berlin.de/planen/basisdaten_stadtentwicklung/monitoring/index.shtml veröffentlicht. Darin wird die aktuelle soziale Lage der Bewohnerinnen und Bewohner in den Quartieren Berlins und deren Veränderung beschrieben. Das Monitoring Soziale Stadtentwicklung wird seit 1998 regelmäßig erstellt. Die Ergebnisse werden insbesondere zur Auswahl von neuen Fördergebieten des Programms Sozialer Zusammenhalt („Quartiersmanagement-Gebiete“) herangezogen. Die Ergebnisse basieren auf dem Untersuchungszeitraum 31.12.2016 bis 31.12.2018 und sind damit noch nicht beeinfluss von den Auswirkungen der Coronavirus-Pandemie.
 
Senatorin Katrin Lompscher: „Um zielgerichtet Strategien und Konzepte für die soziale und räumliche Stabilisierung von Stadtteilen zu entwickeln, muss zunächst ein genaues Bild der sozialen Lage vorhanden sein. Hier liefert das Monitoring Soziale Stadtentwicklung als wissensbasiertes und anerkanntes Instrument der sozialen Raumbeobachtung die notwendige Grundlage. Insbesondere die aktuellen Entwicklungen verdeutlichen den anhaltenden Bedarf an kleinräumigen Handlungsansätzen von Politik und Verwaltung.“

Im Untersuchungszeitraum haben sich Werte für die drei Status-Indikatoren Arbeitslosigkeit, Anteil an nicht-arbeitslosen Bezieherinnen und Beziehern von Transferleistungen sowie Kinderarmut leicht verbessert. Der Anteil von Personen, die von Arbeitslosigkeit betroffen sind, ging seit 2006 kontinuierlich zurück. Der Anteil an nicht-arbeitslosen Bezieherinnen und Beziehern von Transferleistungen blieb dagegen auch in diesem Untersuchungszeitraum weitestgehend konstant. Die Kinderarmut konnte zwar erneut geringfügig verringert werden, befindet sich im Bundesvergleich aber nach wie vor auf einem hohen Niveau.
Berlin ist dabei weiterhin durch räumliche Unterschiede geprägt: Gebiete mit überdurchschnittlich hoher sozialer Benachteiligung – sogenannte „Gebiete mit besonderem Aufmerksamkeitsbedarf“ – werden in der stadtentwicklungspolitischen Planung besonders beachtet. Diese finden sich beispielsweise in den Ortsteilen Wedding, Gesundbrunnen, Kreuzberg, Charlottenburg-Nord, Spandau, Falkenhagener Feld, Staaken, Neukölln, Prenzlauer Berg, Gropiusstadt, Hellersdorf, Reinickendorf und Märkisches Viertel.

Die Analyse der Gebiete mit besonderem Aufmerksamkeitsbedarf mit der Förderkulisse Sozialer Zusammenhalt (ehemals Soziale Stadt) ergibt, dass von den 42 Planungsräumen 32 (ganz oder teilweise) bereits aktuell oder ab 2021 als Quartiersmanagementgebiete Bestandteil der Förderkulisse des Programms Sozialer Zusammenhalt sind. In weiteren 7 Planungsräumen erfolgt eine Unterstützung über andere Programme der Städtebauförderung, insbesondere mit dem Programm Nachhaltige Gebietsentwicklung (ehemals Stadtumbau) bzw. über die Konzentration der Vorhaben unterschiedlicher Senatsverwaltungen in den Handlungsräumen der „Ressortübergreifenden Gemeinschaftsinitiative zur Stärkung sozial benachteiligter Quartiere“.
 




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Katrin Dietl
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