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Presse und Aktuelles

Hilfe zur Selbsthilfe - 10 Jahre erfolgreiche Unterstützung des freiwilligen Engagements in Nachbarschaften (FEIN)


09.12.19, Pressemitteilung
Am Anfang ist es nur eine Idee für eine Verbesserung im unmittelbaren Lebensumfeld. Dazu kommen Menschen, die diese Idee umsetzen wollen - oft fehlen dann aber die finanziellen Mittel für notwendige Dinge zur Realisierung. Dort setzt das Berliner Programm „Freiwilliges Engagement in Nachbar­schaften" (FEIN) an und das schon seit 10 Jahren!


Senatorin für Stadtentwicklung und Wohnen Katrin Lompscher: „Mit den Mitteln des Programms "Freiwilliges Engagement In Nachbarschaften" unterstützen wir Bürgerinnen und Bürger, die ihre Hilfe anderen Menschen anbieten und somit Al­len nutzen. In den letzten Jahren sind mit Mitteln des Programms berlinweit 60 Pilotprojekte mit insgesamt knapp 4,3 Mio. € gefördert worden. Wir unterstützen damit den Ausbau solidarischer Netzwerke und stärken gleichzeitig die sozialen Strukturen in den Quartieren."
Um die erfolgreiche Durchführung des Programms zu dokumentieren, sind jetzt 20 thematisch ausgewählte Projekte in einer Best-Practice-Mappe zusammengefasst worden. Jedes dieser Projekte zeigt ver­schiedene Ansätze zur Aktivierung und Vernetzung von bürgerschaftlichem Engagement. Gut struk­turierte Förderprogramme sind lernende Programme und Erfahrungen sollen weitergegeben werden, um gemeinsam Nutzen daraus zu ziehen.
 
Die Mappe liegt auf der Internetseite
https://www.stadtentwicklung.berlin.de/staedtebau/foerderprogramme/fein/
ab sofort zum Down­load bereit. Auf diesen Internetseiten können sich Bürgerinnen und Bürger auch umfassend über das Programm informieren.
 
 
Die Senatsverwaltung für Stadtentwicklung und Wohnen stellt den Bezirken bereits seit 19 Jahren Mittel für die Unterstützung nachbarschaftlicher ehrenamtlicher Initiativen engagierter Bürge­rinnen und Bürger zur Verfügung. Hierbei geht es vor allem darum, das Verantwortungsgefühl von Be­wohnerinnen und Bewohnern sowie Nutzerinnen und Nutzern zu stärken und gleichzeitig ihre Bereitschaft zu fördern, sich für ein gemeinsames Anliegen – wie etwa eine Wiederbelebung eines öffentlichen Platzes oder die Reno­vierung von Klassenräumen – einzusetzen.
Dadurch wird nachbarschaftliches Engagement gestärkt und gewürdigt. Ohne dieses Engagement wären viele Projekte nicht denkbar und das Programm „Freiwilliges Engage­ment In Nachbarschaften" bietet die finanziellen Möglichkeiten dazu.
Anders als die Programme der gebietsbezogen eingesetzten Städtebauförderung ist FEIN ein reines Landesprogramm, dessen Mittel berlinweit außerhalb der Gebiete der Sozialen Stadt eingesetzt werden können. Es werden Einzelmaßnahmen (seit 2001) und Pilotprojekte (seit 2009) gefördert.
Bei den Einzelmaßnahmen werden die Mittel nach einem bestimmten, auf dem „Monitoring Soziale Stadtentwicklung" basierenden Schlüssel den Bezirken für kleinere Projekte bis 3.500 € zur Verfü­gung gestellt. Jährlich werden von den Bezirken rund 550 Einzelmaßnahmen gefördert. Die organisatorischen Formen reichen von Gruppen und Initi­ativen, vom Kindergarten bis zum Verein.
Neben den Einzelmaßnahmen werden seit 10 Jahren auch Sachmittel für Pilotprojekte bereitgestellt. Ba­sierend auf quartiersbezogenen Gesamtkonzepten werden hier in Quartieren mit einer identifizierten Problemlage gezielt Maßnahmen zur Aktivierung des ehrenamtli­chen Engagements, der Netzwerkbildung sowie zur Stabilisierung des Wohnumfeldes unterstützt. Dabei geht es vor allem darum, Hilfe zur Selbsthilfe zu organisieren. Ziel ist, dass Foren entstehen, in denen unterschiedliche Bewohnergruppen und lokale Institutionen gemeinsame Entwicklungsziele für ihr Quartier erarbeiten. Die Förderung beträgt in der Regel bis zu 30.000 € pro Projekt, kann je­doch in begründeten Einzelfällen überschritten werden.
In der Vergangenheit konnten in den Bezirken gute Erfahrungen in den FEIN-Pilotprojekten gesam­melt werden. In enger Kooperation mit den kommunalen Wohnungsbaugesellschaften und anderen lokalen Akteuren gelang es, stabile Netzwerke und Strukturen für die ehrenamtliche Arbeit in den Quartieren zu initiieren und langfristig zu sichern.
Geplant ist von den im Berliner Haushalt veranschlagten 1,8 Mio. Euro erneut im Jahr 2020 ca. 700.000 Euro für Einzelmaßnahmen der Bezirke und 1,1 Mio. Euro für ausgewählte Pilotprojekte zur Verfügung zu stellen.



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Presse­sprecherin
Katrin Dietl
Tel.: 030 90139-4040
Fax: 030 90139-4041
E-Mail: pressestelle@
sensw.berlin.de




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