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Richtfest für den Neubau der Grundschule Sewanstraße 43


14.10.19, Pressemitteilung
Am heutigen Montag wird in der Sewanstraße in Lichtenberg Richtfest gefeiert - der Rohbau eines weiteren Bauvorhabens der Berliner Schulbauoffensive ist fertig.

Es handelt sich um den Neubau einer 3-zügigen Grundschule mit Sporthalle und Außenanlagen auf dem Grundstück Sewanstraße 43 in 10319 Berlin-Lichtenberg. Die Grundschule wird von der Senatsverwaltung für Stadtentwicklung und Wohnen für den Bezirk Lichtenberg errichtet. Sie gehört als Modellvorhaben zu 3 Schulneubauten, die erstmalig in Berlin in Holzmodulbauweise erstellt werden. Die Integrierte Sekundarschule Mahlsdorf im Bezirk Marzahn-Hellersdorf und die Grundschule in Konrad-Wolf-Straße im Bezirk Lichtenberg nahmen zum Schuljahresbeginn im August bereits den Schulbetrieb auf.
 
Katrin Lompscher, Senatorin für Stadtentwicklung und Wohnen: „Mit dieser dritten neugebauten Grundschule in Holzbauweise halten wir uns an den ambitionierten Zeitplan, unseren Kindern, Erzieherinnen und Erziehern sowie Lehrerinnen und Lehrern so schnell wie möglich gute Lernbedingungen durch Schulneubau zu ermöglichen. In den nächsten Monaten bis zur geplanten Eröffnung der Schule liegt zwar noch ein gehöriges Maß an Arbeit vor allen Beteiligten, aber ich bin sicher, alle am Bau Beteiligten werden Ihr Bestes geben, um die Schule ab Januar 2020 planmäßig an die Nutzerinnen und Nutzer übergeben zu können.“
 
Sandra Scheeres, Senatorin für Bildung, Jugend und Familie: „Die neue Grundschule in der Sewanstraße ist ein weiterer Meilenstein unserer Schulbauoffensive. Mit diesem Schulbau schaffen wir nicht nur dringend benötigte Schulplätze, sondern nutzen auch die Chance, eine passende Umgebung für eine zeitgemäße Pädagogik zu schaffen. Die Grundschule ist die zweite von mehr als 30 neuen Grundschulen, die wir für Berlin bauen werden. Allein hier im Bezirk Lichtenberg werden in den nächsten Jahren noch einmal 1500 Schulplätze hinzukommen. Bis zur feierlichen Eröffnung nächstes Jahr wünsche ich noch eine erfolgreiche, kurze und vor allem sichere restliche Bauzeit.“
 
Michael Grunst, Bezirksbürgermeister Lichtenberg ist hoch erfreut über die gelungene Kooperation: „Mit der mittlerweile zweiten Schnellbauschule der Berliner Schulbauoffensive in Lichtenberg wird der Bezirk noch ein Stück familienfreundlicher. Die neue Schule wird für eine spürbare Entlastung der Bestandsschulen in der Region an der Sewanstraße sorgen. Mit dem Richtfest für die Schule und dem schnellen Baufortschritt zeigen wir, dass wir auch weiterhin auf dem richtigen Weg sind, unserer politischen Verantwortung zum Schulbau nachzukommen.“
 
Wilfried Nünthel, Bezirksstadtrat für Schule und Sport ergänzt: „Die Berliner Schulbauoffensive hat bereits an der Konrad-Wolf-Straße bewiesen, dass mit der Holzmodulbauweise die schnelle Fertigstellung einer Schule möglich ist. Nun hoffen wir, dass die Umsetzung an der Sewanstraße genauso schnell und reibungslos vonstattengeht. Auf jeden Fall wissen wir jetzt schon: Die ungewohnte Architektur wird auch hier ein echter Hingucker!“
 
Mit seinen 26 Unterrichtsräumen, einem Mehrzweckraum mit Küche, Lernwerkstätten und Verwaltungsräumen wird die Grundschule im offenen Ganztagsbetrieb rund 430 Schülerinnen und Schüler mit Ihren Lehrkräften aufnehmen. Zur Grundschule gehören auch eine Sporthalle, die neben dem Schulsport auch für Vereinssport genutzt werden kann, und Außenanlagen mit Aufenthalts- und Bewegungsangeboten.
 
Auf dem Nachbargrundstück befindet sich die in den 1960-ziger Jahren erbaute ehemalige Niels-Bohr-Oberschule. Das Schulgebäude wurde 2004 mit Fördermitteln des Programms „Stadtumbau Ost“ umgebaut und beherbergt heute als „Kultschule“ soziokulturelle Projekte mit Beratungs- und Veranstaltungsangeboten sowie einer Kita.
 
Wie bei den beiden vorgenannten Holzmodulschulen, konnten auf Grund beschleunigter Verfahren innerhalb kürzester Frist die Beauftragung eines Generalplaners, die Erstellung der Planung und die Einholung aller Genehmigungen sowie die Ausschreibung von 80% der Bauleistungen abgeschlossen werden. Die Holzmodulbauweise ermöglicht zudem eine erhebliche Verkürzung der Bauzeit auf weniger als die Hälfte konventioneller Bauten. Durch den hohen Vorfertigungsgrad der Module, die als Raumelemente mit allen technischen Installationen auf der Baustelle zu einem Gebäude zusammengesetzt werden, wurde der Rohbau des Schulgebäudes innerhalb von 10 Wochen erstellt.
Neben der Notwendigkeit des schnellen Bauens, auf Grund des dringenden Bedarfes an Schulplätzen, erfüllt die gewählte Holzbauweise auch die umweltpolitische Zielsetzung, den Einsatz von Holz als nachhaltigen Baustoff zu stärken.
 
Die Gesamtkosten für den Neubau der Gebäude und Außenanlagen betragen ca. 25 Mio. €.
 




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