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Presse und Aktuelles

Stadtforum „Boden! Wem gehört die Stadt?“


18.09.18, Pressemitteilung
Am 18. September 2018 diskutieren die Teilnehmer des Stadtforums im Kosmos (Karl-Marx-Allee) über Steuerungsmöglichkeiten für eine aktive Boden- und Liegenschaftspolitik für Berlin.

Der Mangel an bezahlbaren Flächen, zunehmende Nutzungskonkurrenzen sowie immobilienwirtschaftliche Verwertungsinteressen erzeugen erheblichen Druck – die Bodenfrage entwickelt sich so mehr und mehr zum Schlüssel für eine nachhaltige Stadtentwicklung.

Katrin Lompscher, Senatorin für Stadtentwicklung und Wohnen: „Mit der neuen Berliner Liegenschaftspolitik haben wir schon viel erreicht, nicht zuletzt aufgrund des engagierten Einsatzes der Zivilgesellschaft. Gemeinsam wollen wir auf dem Stadtforum diskutieren, an welchen liegenschaftspolitischen Stellschrauben wir als Politik und Verwaltung zukünftig verstärkt drehen können, um die Herausforderungen der wachsenden Stadt im Interesse des Gemeinwohls sozial und nachhaltig anzugehen.“
 
Dr. Matthias Kollatz, Senator für Finanzen: „Die Liegenschaftspolitik des Landes trägt dem starken Wachstum Berlins Rechnung. Neben der Orientierung auf ‚Behalten‘ statt ‚Verkaufen‘ geht es vor allem um die verstärkte Nutzung von Vorkaufsrechten und den Aufbau eines strategischen Bodenfonds. Ziel ist es, langfristig eine Flächenreserve für das Land zu sichern, um Verwaltungen in landeseigenen Immobilien unterzubringen und den kommunalen Grundbesitz für Infrastruktur, soziales Wohnen, Kultur und Gewerbe zu vermehren. Der Clusterungsprozess ist hierbei ein zentrales Element. Jedes einzelne Grundstück der öffentlichen Hand wird vom Land, den Bezirken und Fachverwaltungen geprüft, um dem konkreten Bedarf zu entsprechen.“
 
Nach kurzen Vorträgen von Senatorin Katrin Lompscher, Senator Dr. Kollatz sowie Professor Dr. Guido Spars von der Bergischen Universität Wuppertal, sind alle interessierten Bürgerinnen und Bürger ebenso wie Fachleute und Politik eingeladen, ihre Sichtweisen in vier parallelen Fokusgesprächen zu folgenden Themen einzubringen.
 
Fokus 1: Kommunale Flächen halten und vermehren
Fokus 2: Gemeinwohlorientierte Akteure stärken
Fokus 3: Mit Planung Stadt entwickeln
Fokus 4: Perspektiven durch neue Eigentumsmodelle eröffnen 
 
Mit dabei sind: Julian Benz, Mietshäuser Syndikat, Daniela Brahm, Runder Tisch zur Neuausrichtung der Berliner Liegenschaftspolitik,  Frauke Burgdorff, Burgdorff Stadt, Agentur für kooperative Stadtentwicklung (Moderation), Ulf Heitmann, Genossenschaft Bremer Höhe, Mathias Heyden, Experimentdays.18 und urbanize! (Moderation), Dr. Sabine Horlitz, HU Berlin, Peter Kreisl, Stadtplanungsamt Frankfurt am Main, Birgit Möhring, Berliner Immobilien Management GmbH, Rolf Novy-Huy, Stiftung trias, Prof. Klaus Overmeyer, Urban Catalyst GmbH (Moderation), Marit Pedersen, Behörde für Stadtentwicklung und Wohnen Hamburg, Dr. Cordelia Polinna, Urban Catalyst GmbH (Moderation), Ricarda Pätzold, Difu (Moderation), Jürgen Quandt, Evangelischer Friedhofsverband Mitte, Dominique Sandten, Senatsverwaltung für Stadtentwicklung und Wohnen, Grit Schade, Wohnungsbauleitstelle, Senatsverwaltung für Stadtentwicklung und Wohnen, Florian Schmidt, Bezirk Friedrichshain-Kreuzberg, Enrico Schönberg, Stadt von Unten, Prof. Dr.-Ing. E.h. Christiane Thalgott, ehemalige Stadtbaurätin der Landeshauptstadt München, und Christian Wilkens, GESOBAU AG.  
 


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