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Tempelhof-Schöneberg und Neukölln laden zum Kiezfest Germaniagarten/Silbersteinstraße ein


19.09.17, Pressemitteilung
Am 19. September 2017 findet von 15 bis 19 Uhr in der Rohrbeckstraße in Tempelhof-Schöne­berg das erste gemeinsame Kiezfest für das bezirksübergreifend geförderte Projekt Germaniagar­ten/Silbersteinstraße statt. Das Projekt, bisher nur vom Bezirk Tempelhof-Schöneberg gesteuert, macht nun nicht mehr an der Bezirksgrenze halt. Damit wird eine bessere Vernetzung von Bewohner*innen und Akteur*innen über die Bezirksgrenzen hinweg erreicht. Beide Planungsräume, der Germaniagarten in Tempelhof sowie die Silbersteinstraße in Neukölln, gehören seit Jahren zu den sozial benachteiligten Quartieren in Berlin und werden seit 2017 gemeinsam mit Mitteln aus dem Berliner Landesprogramm „Freiwilliges Engagement In Nachbarschaf­ten“ (FEIN) unterstützt.

Die Senatorin für Stadtentwicklung und Wohnen, Katrin Lompscher, nimmt sich für einen Besuch des Kiezfestes Zeit und informiert sich über die zahlreichen Projekte: „Es ist beeindruckend, dass es in diesem Quartier inzwischen so viele stabile Netzwerke mit verschiedensten Akteuren gibt und dass diese Zusammenarbeit auch über die Bezirksgrenze hinweg funktioniert. Es ist daher folgerichtig, dass wir für das Berliner Landesprogramm „Freiwilliges Engagement In Nachbarschaf­ten“, das solche ehrenamtlichen Aktivitäten unterstützt, zukünftig noch mehr Mittel zur Verfügung stellen.“
 
In diesem Jahr stehen für das stadtweite FEIN-Programm 1,5 Millionen Euro zur Verfügung. Ab 2018 sind dann 1,9 Millionen Euro vorgesehen. Seit 16 Jahren wird mit FEIN vor allem das nachhaltige, freiwillige Engagement in Berlin unterstützt. Dem Programm kommt - auch im Zusammenspiel mit anderen Pro­grammen, insbesondere denen der Städtebauförderung - eine besondere Bedeutung beim Auf­bau von vernetzten Strukturen ehrenamtlicher Arbeit in Stadtquartieren zu. Ziel dabei ist die Stärkung des nach­barschaftlichen Engagements sowie die Stabilisierung des Wohnumfeldes und der sozialen Strukturen. Es werden sowohl Einzelmaßnahmen als auch Pilotprojekte gefördert.
 
Die FEIN-Mittel bei den Einzelmaßnahmen sind für Sachausgaben bis 3.500 € bestimmt, die bei ehrenamt­lichen Aktivitäten zur Aufwertung und Verbesserung der öffentlichen Infrastruktur erforderlich sind. Damit werden zum Beispiel Renovierungen von Schulen und Kindertages­stätten oder die Pflege und Aufwertung von Grünanlagen unterstützt. Neben den Einzelmaß­nahmen werden Sachmittel für sogenannte Pilotprojekte bereitgestellt. Damit werden außerhalb der Gebiete der sozialen Stadt quartiersbezogene Gesamtkonzepte in der Regel mit 30.000 € unterstützt. Damit sollen unterschiedliche Bewohnergruppen und lokale Institutionen gemeinsame Entwicklungsziele für ihr Quartier erarbeiten, um stabile Netzwerke im Kiez zu initiieren und langfristig zu sichern. Den integrativen Ansatz der Pilotverfahren sichert die fachübergreifende Begleitung durch die jeweilige Bezirksverwaltung und die Einbindung unterschiedlichster Part­ner und Akteure der Quartiere.



 

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