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Technik, Ton und Tönung - Rundgang mit Senatsbaudirektorin Lüscher in der Staatsoper


18.08.10, Pressemitteilung
Senatsbaudirektorin Regula Lüscher stellte am Mittwoch gemeinsam mit dem Architekten Prof. HG Merz den Entwurf für den Zuschauersaal und die Nachhallgalerie der Staatsoper vor.

„Die Verbesserung der Akustik des Saals ist ein wesentliches Ziel der Sanierung. Auch die Erhöhung des Sitzkomforts, die Optimierung der Wegeführung für die Zuschauer, die barrierefreie Erschließung und die Verbesserung der allgemeinen Aufenthaltsqualität tragen zukünftig maßgeblich dazu bei, dass die sanierte Staatsoper modernen Standards entsprechen wird“ erläuterte die Senatsbaudirektorin.

Um diese Ziele zu erreichen ist es erforderlich, den denkmalgeschützten Bestand des Gebäudes grundlegend zu sanieren. Die Bühnentechnik wird dazu komplett erneuert, alle weiteren technischen Anlagen des Operngebäudes werden erneuert bzw. erstmals eingebaut. Dabei ist die Abdichtung gegen Grundwasser, die grundlegende Schadstoffsanierung zusammen mit der Verbesserung des Brandschutzes die Grundlage für die nachhaltige Sanierung des Opernhauses.

Eine Verbesserung der Akustik im Zuschauerraum wird durch die Anhebung der vorhandenen Saaldecke um vier Meter erreicht. Ihre Gestaltung wird dabei erhalten. Zwischen der Decke und dem dritten Rang entsteht eine Nachhallgalerie, die unter Ausnutzung der historischen Dachgeometrie den Raum zusätzlich nach außen erweitert.

Um den komplexen formgeberischen Anforderungen und der Anpassbarkeit im weiteren Planungsprozess gerecht zu werden, erfolgt die Gestaltung in einem sehr anspruchsvollen Prozess über moderne computergestützte Planungswerkzeuge.

Die Verkleidung der Nachhallgalerie wird aus einem neuartigen Verbundwerkstoff hergestellt, der es ermöglicht, komplexe dreidimensionale Formen zu fertigen. Als Material wird ein glasfaserverstärkter mineralischer Werkstoff zum Einsatz kommen.

Dadurch wurde eine innovative und denkmalverträgliche Lösung gefunden, die anhand eines Modells vorgestellt wurde.

Der große Kronleuchter im Zuschauersaal wurde zum Pressetermin symbolisch für den Beginn der Arbeiten herabgelassen. Er wird, wie viele denkmalgeschützte Elemente zwischengelagert und kommt nach der Sanierung wieder an seinen alten Platz.

Insgesamt sind während der drei Jahre dauernden denkmalgerechten Sanierung bis zu 500 Handwerker auf der Baustelle beschäftigt, die unter anderem 30.000 m² neue Fußböden verlegen und über 100.000 m² Wandfläche neu verputzen.

Pressematerial
Verwendung der Modellbilder zum Zuschauersaal nur unter Nennung folgender Bildrechte:
Senatsverwaltung für Stadtentwicklung Berlin / hg merz architekten museumsgestalter





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