link  Aktuelle Informationen zum Coronavirus finden Sie auf der Sonderseite der Senatskanzlei.


    Über uns  







Initiative Verhalten im Brandfall
Verhalten im Brandfall

 

Presse und Aktuelles

Tauentzien soll durchgehende Mittelpromenade erhalten


07.04.09, Pressemitteilung
Die Senatsverwaltung für Stadtentwicklung beabsichtigt eine Umgestaltung der Tauentzienstraße im Zuge der geplanten Tunnelsanierungsarbeiten der BVG in der City-West. Der Umbau sieht eine durchweg begehbare Mittelpromenade vor, die durch eine attraktive Gestaltung und Möglichkeiten zum Verweilen die Anziehungskraft des Tauentzien stärken soll.

„Der Prozess zur Stärkung der City-West ist langfristig angelegt und zielt auf eine nachhaltige Entwicklung des Gebietes. Gleichzeitig müssen kurzfristig Gelegenheiten genutzt werden, wenn sie sich bieten. Darum ist es gut, dass hier alle Beteiligten die Chance ergreifen wollen, kostengünstig eine attraktive Mittelpromenade am Tauentzien einzurichten. Die innerstädtische Zentren sollen Orte zum Verweilen sein, zum Aufenthalt einladen und letztlich die Lebensqualität in der Stadt erhöhen. Diesen Zielen kommen wir am Tauentzien nun wieder ein Stück näher.“ erklärt Stadtentwicklungssenatorin Ingeborg Junge-Reyer.

Im Zentrum der Pläne steht eine durchgängig begehbare Mittelpromenade, die es Fußgängerinnen und Fußgänger ermöglicht, sich barrierefrei und ohne Umwege zwischen den Fahrbahnen der Tauentzienstraße zu bewegen. Das Konzept beinhaltet die Schließung der Durchfahrt über die Marburger Straße sowie den direkten Anschluss der Mittelpromenade an den U-Bahnhof Wittenbergplatz. Geprüft werden soll des Weiteren, inwieweit der Knotenpunkt Tauentzien/ Ecke Nürnberger Straße für Fußgänger als durchgehende Verbindung genutzt werden kann.

Optisch soll die Promenade Möglichkeiten zum Verweilen, insbesondere durch verschiedene Sitzmöglichkeiten erhalten. Gleichzeitig wird viel Grün in Form von neu zu pflanzenden Bäumen, Sträuchern und Beeten angestrebt. Um die Aufenthaltsqualität auf der Mittelpromenade zu erhöhen, wird auch geprüft, inwieweit schmale Kioske eingerichtet werden können. Unter den Linden hat man damit bereits gute Erfahrungen gemacht. Ebenso geprüft werden Möglichkeiten, kulturelle Objekte wie beispielsweise einen historischen Straßenbahnzug aufzustellen und damit die Aufmerksamkeit noch stärker auf diesen Bereich zu lenken.

Die Fahrbahnbereiche werden von dem Umbau weitestgehend unberührt bleiben. Jedoch wird zu prüfen sein, wie für den Rad- sowie den Bus- und Taxenverkehr eine verbesserte Verkehrssituation herbeigeführt werden kann. Ebenfalls unberührt bleiben die Fußgängerbereiche, deren Gestaltung aber im Zuge der Aufwertung der Mittelpromenade ebenfalls verbessert werden soll. Der Wunsch, die Seitenwege zu verbreitern wurde geprüft, ist aber nicht realisierbar, da eine entsprechende Finanzierung nicht gesichert werden kann und das Kosten-Nutzenverhältnis dagegen spricht.

Der Umbau wurde in der durch die Senatsverwaltung für Stadtentwicklung eingesetzten Lenkungsgruppe „Leitlinien für die City-West“ abgestimmt. In der Gruppe unter Leitung der Senatsbaudirektorin Regula Lüscher beteiligen sich die für das Bauwesen zuständigen Bezirksstadträte der Bezirke Charlottenburg-Wilmersdorf, Tempelhof-Schöneberg und Mitte sowie der Bezirksstadtrat für Wirtschaft des Bezirks Charlottenburg-Wilmersdorf. Des Weiteren nehmen an den Sitzungen und Entscheidungen der Gruppe jeweils ein Vertreter der Senatsverwaltung für Wirtschaft, Technologie und Frauen sowie der Senatskanzlei –Kulturelle Angelegenheiten teil. Ergänzend beteiligen sich die Industrie- und Handelskammer Berlin sowie die Arbeitsgemeinschaft City West.

Die veranschlagten Kosten für die Umbaumaßnahmen belaufen sich auf ca. 620.000€. Bei der Finanzierung soll auch das Programm „Aktive Stadtzentren“ in Anspruch genommen werden.

Die BVG saniert momentan die Decken der U-Bahntunnel entlang des Tauentzien. Am Wittenbergplatz werden die Arbeiten noch in diesem Jahr abgeschlossen sein. Darauf folgt die Sanierung zwischen Wittenbergplatz und Nürnberger Straße ab dem Herbst 2009, die bis Ende 2010 dauern soll.



Weitere Informationen:



Pressearchiv



Pressestelle

Presse­sprecherin
Katrin Dietl
Tel.: 030 90139-4040
Fax: 030 90139-4041
E-Mail: pressestelle@
sensw.berlin.de




Pressearchiv

Pressemitteilungen, die vor dem 08.12.2016 veröffentlicht wurden, liegen im Verant­wortungs­bereich der ehemaligen Senats­verwaltung für Stadtentwicklung und Umwelt bzw. ihrer Vorgängerbehörden.



Kontakt