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Erfolgreiches Sanierungsgebiet stellt sich vor: Stadtentwicklungssenatorin eröffnet Ausstellung "15 Jahre Stadterneuerung Kollwitzplatz 1993-2008"


23.03.09, Pressemitteilung
Die Ausstellung „15 Jahre Stadterneuerung Kollwitzplatz 1993 – 2008“ wurde heute durch Stadtentwicklungssenatorin Ingeborg Junge-Reyer und den Stadtrat für Kultur, Wirtschaft und Stadtentwicklung des Bezirkes Pankow, Dr. Michail Nelken, eröffnet.

Gezeigt werden auf 15 Tafeln die Anfänge, der Prozess und das Ergebnis der 15-jährigen Sanierung des Quartiers Kollwitzplatz.


„Bis Mitte der 1990er Jahre war das Quartier am Kollwitzplatz stark sanierungsbedürftig und sah sich einem steten Bevölkerungsrückgang gegenüber. 15 Jahre später präsentiert sich der Kollwitzplatz und seine Umgebung in einem völlig neuen Gewand: als ein Beispiel familienfreundlicher und nachhaltiger Stadtentwicklung. In dieser kurzen Zeit wurde der Kurs geändert: das Quartier hat sich zu einem beliebten Wohnort entwickelt, der für das Wohnen mit Kindern in der Innenstadt steht. Die engagierte Teilnahme der Bewohnerinnen und Bewohner an Planung und Umsetzung der Sanierungsziele war für den zielgenauen und effektiven Einsatz der Mittel aus dem Sanierungsprogramm von großer Bedeutung.“ sagte Stadtentwicklungssenatorin Ingeborg Junge-Reyer.

Das Quartier am Kollwitzplatz hat sich seit 1993 stark und nachhaltig entwickelt. Heute sind mehr als 70 Prozent der Wohnungen modernisiert und instand gesetzt, ein Viertel davon mit öffentlicher Förderung und preisgebundenen Mieten. 980 Wohnungen entstanden in neuen Wohnhäusern oder durch Dachausbau.

Besonders in die Lebensbedingungen von Kindern und Jugendlichen wurde massiv investiert. Fünf Kindertagesstätten für mehr als 500 Kinder und der Kinder-Campus mit Grundschule, Hort und Sportfreifläche wurden mit Mitteln des Programms Stadterneuerung umfassend erneuert. Unter anderem entstand dabei auch eine neue Sporthalle mit vier Hallenteilen. Für eine zweite Grundschule in der Danziger Straße soll die Erneuerung zum Beginn des Schuljahres 2010/11 abgeschlossen sein. Durch Umnutzung historischer, meist leer stehender Gebäude entstanden attraktive Einrichtungen für Jugendliche, wie zum Beispiel das Jugendhaus Königstadt in der ehemaligen Schankhalle der alten Königstadtbrauerei oder besondere Kulturstandorte wie in den ehemaligen Wasserspeichern auf dem Wasserturmplatz.

Junge-Reyer: „Insbesondere für Familien mit Kindern und für Jugendliche wurde die Lebensqualität vor Ort spürbar verbessert. Eine überdurchschnittlichen Zahl von Neugeborenen und die Anziehungskraft des Quartiers für junge kreative Menschen belegen dies. Dass Berlin entgegen dem bundesweiten Trend in den kommenden Jahren mit einem Bevölkerungszuwachs rechnen darf, erklärt sich auch aus dem Erfolg des Gesamtberliner Stadterneuerungsprogramms.“

Die Sanierung der Stadtplätze Senefelderplatz, Wasserturmplatz und Kollwitzplatz sowie neue abwechselungsreiche Spielplätze in Baulücken werteten den öffentlichen Raum erheblich auf. Dazu trugen auch die Baumaßnahmen im Straßenraum bei, die die Aufenthaltsqualität und Sicherheit für alle Verkehrsteilnehmer erheblich erhöhten.

In zwei von den vier historischen, fast blockgroßen Brauerei-Arealen sowie in der Backfabrik und bald auch im ehemaligen Kaufhaus Jonas hat sich eine neue Mischung aus Büros, Ateliers, Werkstätten und Läden der Kreativwirtschaft, der Kultur, von Dienstleistern und der Gastronomie angesiedelt.

Die Bürgerinnen und Bürger beteiligten sich am Erneuerungsprozess von Beginn an. In zahlreiche Projekte wie den Planungen zu den Wasserreservoiren oder zu dem Schulhof des Kinder-Campus brachten sich die Betroffenenvertretung Kollwitzplatz, Anwohnerinnen und Anwohner, Kinder und Jugendliche intensiv ein.

In die Erneuerung des Quartiers Kollwitzplatz investierten der Bund, das Land Berlin sowie die Europäischen Union insgesamt 132 Mio. Euro.



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Katrin Dietl
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