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Realisierungswettbewerb zum Neubau des Oberstufenzentrums Bautechnik II / Holztechnik, Berlin-Weißensee ist entschieden


19.11.04, Pressemitteilung
Das Preisgericht Berlin unter dem Vorsitz der Berliner Architektin Carola Schäfers entschied am 28.10.2004 das Wettbewerbsverfahren „Neubau des Oberstufenzentrums Bautechnik II / Holztechnik, Berlin-Weißensee“ wie folgt:

1. Preis Architekt: Reimar Herbst, Berlin Landschaftsarchitekt: Kamel Louafi, Berlin
2. Preis Architekt: Assmann Salomon, Berlin Landschaftsarchitekt: bgmr. Becker, Giseke, Mohren, Richard, Berlin
3. Preis Architekt: Haberland Architekten, Berlin Landschaftsarchitekt: Rotzler, Krebs Partner, Berlin
4. Preis Architekt: Kühn Malvezzi, Berlin Landschaftsarchitekt: Büro Hagel, Berlin
1. Ankauf Architekt: Max Dudler, Berlin Landschaftsarchitekt: Vetsch, Nipkow Partner, Zürich
2. Ankauf Architekt: Haas Architekten, Berlin Landschaftsarchitekt: Häfner / Jeminez, Berlin
3. Ankauf Architekt: Bess & Vehling, Berlin Landschaftsarchitekt: Coqui Malachowska-Coqui, Berlin
4. Ankauf Architekt: Mahler Günster Fuchs, Stuttgart Landschaftsarchitekt: Stötzer + Neher, Sindelfingen

Die Jury empfahl die mit dem 1. Preis ausgezeichnete Arbeit zur weiteren Ausarbeitung und Realisierung. Gegenstand der Wettbewerbsaufgabe war der Neubau der Oberstufenzentren Bautechnik II sowie Holztechnik in Berlin-Weißensee mit einer geplanten Hauptnutzfläche von ca. 13.500 qm für insgesamt 1.300 Schülerplätze. Der Gesamtkostenrahmen beträgt ca. 38.000.000 Euro. Die Maßnahme wird aus Mitteln des EU-Strukturfonds, der Gemeinschaftaufgabe (GA) „Verbesserung der regionalen Wirtschaftsstruktur“ finanziert.

Am Standort Gustav-Adolf-Straße werden zukünftig die beiden Oberstufenzentren untergebracht. Damit wird auf sich zunehmend verändernde Entwicklungstendenzen der ausbildenden Bauwirtschaft sowie der berufsbildenden Schule reagiert. Obwohl beide Oberstufenzentren organisatorisch eigenständige Einheiten bleiben, soll die benachbarte Anordnung von Bereichen, Fachräumen und Werkstätten eine bei Bedarf flexible Nutzbarkeit ermöglichen, um sich hiermit neuen Bedingungen und Strukturveränderungen anpassen zu können. Für die Bearbeitung der Wettbewerbsaufgabe war die Bildung von Arbeitsgemeinschaften zwischen Architekten und Landschaftsarchitekten erforderlich. In einem vorgeschalteten Bewerbungsverfahren hatten sich 329 Arbeitsgemeinschaften zur Teilnahme am Wettbewerb bewoben. Ein vom Preisgericht unabhängiges Auswahlgremium wählte aus dem Bewerberkreis 7 Arbeitsgemeinschaften aus, 23 wurden ausgelost. Es wurden 29 Arbeiten zur Beurteilung eingereicht.

Auszug aus der Beschreibung des Preisgerichtes zum 1. Preis: Das neue Oberstufenzentrum wird durch zwei klare und einfache Baukörper gebildet. Straßenbegleitend zur Gustav-Adolf- Straße wird ein viergeschossiges Schulhaus, orthogonal dazu im Versatz zur Amalienstraße ein zweigeschossiges Werkstatthaus so platziert, dass durch die Teilung beider Baukörper und unter Einbeziehung der Bestandsgebäude eine Folge unterschiedlicher und miteinander verknüpfter Freiräume entsteht. Der Einfachheit und Klarheit der räumliche- baulichen funktionalen Haltung folgt die vorgeschlagene Materialität. Das sparsame Konzept, die einfache Baukörperstellung und die vorgeschlagene Materialität gewährleisten eine kostengünstige Erstellung und niedrige Betriebskosten.

Die Wettbewerbsarbeiten werden im Rahmen einer Ausstellung vom 24.11.2004 bis 08.12.2004 in den Räumen der Senatsverwaltung für Stadtentwicklung montags bis freitags von 14:00 bis 19:00 Uhr zu sehen sein. Zur Ausstellungseröffnung durch Senatsbaudirektor, Dr. Hans Stimmann, am Dienstag, dem 23. November 2004, um 18.00 Uhr Württembergische Straße 6, Raum 560, Berlin Wilmersdorf-Charlottenburg sind alle interessierten Journalisten herzlich eingeladen. Bei der Ausstellungseröffnung sind die Preisgerichtsvorsitzende sowie die Preisträger zugegen.




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