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    Wohnen  

 

Neue Stadtquartiere

Ehemaliger Güterbahnhof Köpenick

Standort
Ehemaliger Güterbahnhof Köpenick, Blick nach Nord-Osten; Foto: Dirk Laubner (Mai 2019)

Der ehemalige Güterbahnhof Köpenick liegt im Südosten Berlins im Bezirk Treptow-Köpenick. Das brachliegende Gelände und die angrenzenden Flächen sollen zu einem attraktiven Wohn- und Gewerbestandort mit Schulen und weiteren sozialen und kulturellen Einrichtungen entwickelt werden.

Im April 2016 beschloss der Senat für das Gebiet vorbereitende Untersuchungen gemäß § 165 Absatz 4 BauGB, die Anfang des Jahres 2019 abgeschlossen wurden. Für das Untersuchungsgebiet mit einer Größe von etwa 58 ha zwischen den S-Bahnhöfen Köpenick und Hirschgarten wurde die Durchführbarkeit einer städtebaulichen Entwicklungsmaßnahme geprüft und nachgewiesen.

Aktuell gelten in Verbindung mit dem Strukturkonzept folgende Zielstellungen für die städtebauliche Entwicklungsmaßnahme:
  • Geplant ist ein Stadtquartier mit rund 1.800 Wohneinheiten, von denen mindestens 40 % als preiswerter Wohnraum einer Mietpreisbindung unterliegen. An der Wohnungsbauentwicklung werden Genossenschaften mit mindestens 20 % beteiligt.
  • Der vorhandene kleinteilige Gewerbestandort am Brandenburgplatz wird qualifiziert, neustrukturiert und weiterentwickelt. Damit können die vorhandenen Betriebe vor Ort gesichert sowie die erforderlichen neuen Arbeitsstätten für Gewerbe geschaffen werden.
  • Der geplante Neubau von zwei Grundschulen und einer Integrierten Sekundarschule (ISS) soll – neben der Versorgung der Bewohnerinnen und Bewohner des neuen Stadtquartiers – insbesondere dazu beitragen, die infolge steigender Einwohnerzahlen und einer sich verjüngenden Bevölkerung wachsenden Defizite im Bereich der Schulversorgung in den benachbarten Quartieren bzw. im Bezirk Treptow-Köpenick auszugleichen.
  • Mit der Revitalisierung der großen Brachfläche des ehemaligen Güterbahnhofes kann erstmals die Eingliederung in das Stadtgefüge und damit die Funktionsstärkung der angrenzenden Quartiere umgesetzt werden.
  • Die geplante übergeordnete Umfahrungsstraße durch das Gebiet (Ostumfahrung Bahnhofstraße) soll neben der Erschließungsfunktion für große Bereiche des neu entwickelten Stadtteils und einer besseren Verknüpfung der Areale nördlich und südlich der Bahntrasse auch zu einer Verkehrsentlastung der Bahnhofstraße beitragen. Ebenso soll das Fuß- und Radwegenetz bedarfsgerecht erweitert werden. Mit der Umsetzung der Verkehrs- und Mobilitätsziele können die bestehenden verkehrlichen Engpässe und Barrieren überwunden und eine bessere Vernetzung mit den benachbarten Stadtteilen hergestellt werden.
  • Die Sicherung und Planung eines Verbundes diversifizierter – zum Teil intensiv genutzter, zum Teil naturbelassener – Grün- und Freiflächen soll den Ausgleich für die mit den geplanten Baumaßnahmen verbundenen Eingriffe in Natur und Landschaft gewährleisten.
Die potenziellen Bauflächen befinden sich größtenteils im Eigentum des Bundeseisenbahnvermögens und privater Personen. Der Flächennutzungsplan stellt das Areal des ehemaligen Güterbahnhofs, der seit Anfang der 1990er Jahre brachliegt, überwiegend als gemischte Bauflächen und Wohnbauflächen dar. Er enthält auch die planerische Vorgabe, das Gebiet mit einer übergeordneten Straße zu queren. Diese Vorgabe wurde im Rahmen der vorbereitenden Untersuchungen verkehrstechnisch sowie städtebaulich geprüft und mit parallelen Planungen der Deutschen Bahn AG, den S-Bahnhof Köpenick bis ca. 2026 / 2027 zu einem Regionalbahnhof umzubauen, koordiniert.

Informationen zu den vorbereitenden Untersuchungen, dem derzeitigen Verfahrensstand sowie zur Öffentlichkeitsbeteiligung können Sie den folgenden Seiten entnehmen.

Presse

Pressemitteilung vom 12.05.2020:
Ehemaliger Güterbahnhof Köpenick wird neues Stadtquartier mehr

Aktuell


Begrenzung des städtebaulichen Entwicklungsbereichs; SenStadtwohn (April 2020)

Strukturkonzept
Strukturkonzept; UrbanPlan (April 2019)