Wohnen  
 

Ehemaliger Güterbahnhof Köpenick

Lage im Stadtgebiet und aktuelle Nutzung


Lage des Untersuchungsgebietes im  Stadtraum; Foto: Geoportal Berlin 2018
Lage des Untersuchungsgebietes im Stadtraum, Foto: Geoportal Berlin 2018
Der westliche Teil des Areals des ehemaligen Güterbahnhofs Köpenick befindet sich in einer integrierten stadträumlichen Lage zwischen der Gründerzeit­bebauung der Dammvorstadt im Süden und der denkmalgeschützten Siedlung Elsengrund nördlich der Bahntrasse. Der kleinere östliche Teil geht in eine naturräumlich und vorstädtisch geprägte Stadtstruktur über. Die gesamte Ausdehnung von Ost nach West beträgt knapp 2 km.

Das Areal ist von der ehemaligen güterbahnbetrieblichen Nutzung, gewerblichen Nutzungen und stellenweise schon vorhandener Wohnnutzung geprägt. Es ist von verschiedenen Natur- und Erholungsräumen wie dem Erpetal im Osten, der Mittelheide (Forst) im Nordosten und dem südlich gelegenen Bellevuepark umgeben. Auch die Müggelspree und der Müggelsee liegen nicht weit entfernt.
Durch die Nähe zu den S-Bahnhöfen Köpenick und Hirschgarten und zur Bahnhofstraße mit diversen Straßenbahn- und Buslinienhalten sowie Einzelhandels- und Dienstleistungseinrichtungen eignet sich der Standort in besonderer Weise für den Wohnungsbau und eine gewerbliche Entwicklung.

Die Abgeschlossenheit des Gebietes und die Bahntrasse stellen eine städtebauliche Barriere dar und führen so zur Isolierung von den umgebenden Stadtquartieren. Eine bauliche Entwicklung ist auch vor dem Hintergrund der prinzipiell günstigen Verkehrslage im Stadtgefüge, welche bisher nicht wahrnehmbar ist, und der Nähe zum Naturraum angemessen.
Blick nach Nordosten (Mai 2019); Foto Dirk Laubner
Blick nach Nordosten
Foto: Dirk Laubner (Mai 2019)