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    Wohnen  

 

Wohnungsneubau

Genossenschaftsförderung


Foto: SenStadtWohn
Foto: SenStadtWohn

Projektaufruf

Das Land Berlin fördert zur Stärkung des Genossenschaftswesens in der Stadt Vorhaben von Wohnungsbaugenossenschaften, die sowohl den Neubau als auch den Bestandserwerb umfassen können. Im Rahmen eines Projektaufrufs sind in einem Genossenschaftsregister eingetragene Genossenschaften (e.G.) oder Genossenschaften in Gründung (i.G.) daher aufgerufen, Vorschläge für förderfähige Vorhaben in Berlin einzureichen.

Erwerb von Geschäftsanteilen

Haushalte mit Wohnberechtigungsschein (WBS) bzw. innerhalb der Einkommensgrenzen für einen WBS, die Wohnraum bei einer Genossenschaft in Berlin beziehen möchten, können ebenfalls gefördert werden. Die Förderung wird gewährt für den Erwerb von Geschäftsanteilen oder die Zahlung projektbezogener Beteiligungen, die Voraussetzung zum Bezug einer genossenschaftlichen Wohnung sind.

Für alle drei Förderbausteine stehen für die Jahre 2020 und 2021 insgesamt 25,6 Millionen Euro zur Verfügung. Hinzu kommen weitere Mittel i.H.v. insgesamt 25 Millionen Euro, die ab 2022 in Tranchen ausgezahlt werden können. Maximal die Hälfte der Mittel kann für die Förderung von Bestandserwerben genutzt werden.

Eckpunkte der Genossenschaftsförderung

Förderung des Neubaus

(nur i.V.m. Förderung gemäß WFB 2019):
  • zusätzliches zinsloses, nachrangiges Darlehen als Eigenkapitalergänzung i.H.v. 10 Prozent der Gesamtkosten (max. 21.000 EUR je WE) für alle Wohneinheiten eines Vorhabens, sofern nachgewiesen wird, dass das Vorhaben andernfalls wirtschaftlich nicht tragfähig wäre;
  • Voraussetzungen:
    • Eigenkapitalanteil von 10 Prozent der Gesamtkosten und
    • mindestens 30 Prozent geförderte Wohnungen beim Bauvorhaben (Begründung von Mietpreis- und Belegungsbindungen);
  • Geförderte Wohnungen:
    • mindestens 15 Prozent geförderte Wohnungen gemäß Fördermodell 1 zu 6,50 bzw. 6,70 EUR/m² Wohnfläche und höchstens die Hälfte der geförderten Wohnungen für anfänglich 8,00 EUR/m² Wohnfläche gemäß Förderalternative 2 (dann jedoch kein Zuschuss),
    • gilt, sofern nicht anderweitige Vereinbarungen (z.B. städtebauliche Verträge) entgegenstehen.


Förderung des Bestandserwerbs:

  • zinsloses, nachrangiges Darlehen;
  • Höhe und Tilgung des Darlehens entscheiden sich im Einzelfall auf Grundlage des Antrags;
  • Voraussetzung: Eigenkapitalanteil von 10 Prozent;
  • Begründung von Entgeltnutzungs- und Belegungsbindungen für mindestens 25 Prozent der Wohnungen bei deren Freiwerden (höhere Förderanteile sind möglich);
  • Anfangsmiete: 6,70 EUR/m² Wohnfläche bei den ersten 25 Prozent mietpreis- und belegungsgebundener Wohnungen innerhalb der ersten fünf Jahre nach Erwerb, für darüber hinaus belegungsgebundene Wohnungen maximal 8,20 EUR/m² Wohnfläche; Fortschreibung der Anfangsmiete ab dem sechsten Jahr nach Erwerb mit zwei Prozent p.a.;


Förderung des Erwerbs von Geschäftsanteilen:

  • Förderung für Haushalte innerhalb der Berliner Einkommensgrenzen für einen WBS (Nachweis: Einkommensbescheinigung oder WBS);
  • zinsloses Darlehen (mind. 2.000 EUR, max. 50.000 EUR) mit Laufzeit von bis zu 20 Jahren;
  • Tilgung: mind. 2 Prozent, bis zu fünf Tilgungsfreijahre;
  • Tilgungsverzicht i.H.v. 25 Prozent des Darlehensbetrags nach drei Vierteln der Darlehenslaufzeit, sofern sechs Monate vor diesem Zeitpunkt nach erneuter Einkommensüberprüfung die Voraussetzungen zum Erhalt eines WBS vorliegen.


Verfahren

Anträge auf Förderung sind frühzeitig (beim Neubau vor Baubeginn) bei der Programmleitstelle der Senatsverwaltung für Stadtentwicklung und Wohnen zu stellen. Ein aus Fachleuten zusammengesetztes Gremium beurteilt die Vorhaben auf ihre Förderfähigkeit und gibt Empfehlungen ab. Über die Aufnahme in das Förderprogramm entscheidet die Senatsverwaltung für Stadtentwicklung und Wohnen. Die Bearbeitung der Anträge erfolgt durch die Investitionsbank Berlin (IBB), die diese danach dem Bewilligungsausschuss zur Entscheidung vorlegt.

Nach positiver Entscheidung des Bewilligungsausschusses schließt die IBB im Auftrag des Landes Berlin mit dem Förderempfänger den Fördervertrag, in dem die Rechte und Pflichten aus der Förderung im Einzelnen geregelt werden.

Zur Förderung des Erwerbs von Geschäftsanteilen können Anträge direkt bei der IBB gestellt werden.

Aktuell


Kontakt

Senatsverwaltung für Stadtentwicklung und Wohnen
Württembergische Straße 6
10707 Berlin

Dirk Böttcher
IV A 2 – Wohnungspolitik, Fachaufsicht IBB
Tel.: 030 90139-4760
E-Mail: dirk.boettcher@sensw.berlin.de

Programmleitstelle
André Moschke
Tel.: 030 90139-4767

E-Mail: wohnungsbaufoerderung@sensw.berlin.de

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