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    Wohnen  
 

Vorbereitende Untersuchungen

Bebauungspläne


Wenn in der Stadt etwas Neues entstehen soll, sind dafür Bebauungspläne notwendig, "sobald und soweit es für die städtebauliche Entwicklung und Ordnung erforderlich ist". Im Regelfall sind für die Bebauungspläne in Berlin die Bezirke zuständig. Da für einen großen Teil des Gebiets der Vorbereitenden Untersuchungen für den Blankenburger Süden eine "außergewöhnliche stadtpolitische Bedeutung" (§ 9 AGBauGB) festgestellt wurde, ist hier jedoch die Zuständigkeit für Bebauungspläne an die Senatsverwaltung für Stadtentwicklung und Wohnen übergegangen.
Ausführliche Informationen zum Bebauungsplanverfahren und den Bebauungsplänen in Berlin erhalten Sie unter

Übersicht

Im Rahmen der Vorbereitenden Untersuchungen ergab sich für die Senatsverwaltung für Stadtentwicklung und Wohnen das Erfordernis für die Aufstellung folgender Bebauungspläne:

Bebauungsplan 3-65: Grundschule Heinersdorfer Straße / Schmöckpfuhlgraben


Geltungsbereich Bebauungsplan 3 - 65  /Foto: Dirk Laubner
Geltungsbereich Bebauungsplan 3-65, Luftbild: Dirk Laubner

Entstehen soll eine 4-zügige Grundschule mit Freiflächen, einer Sporthalle mit drei Hallenteilen und einem Großspielfeld sowie auch ein Teilstück einer übergeordneten Fuß- und Radwegeverbindung. Die Grundschule wird dringend benötigt, um den Schulplatzbedarf aus den Ortsteilen Blankenburg und Heinersdorf zu decken. Um die planungsrechtlichen Voraussetzungen für all das zu schaffen, wurde am 1.6.2018 die Aufstellung des Bebauungsplans 3-65 beschlossen.

Im Frühjahr 2019 hat für diesen Bebauungsplan die frühzeitige Beteiligung der Behörden und der anderen Träger öffentlicher Belange (TÖB) (§ 4 Abs. 1 BauGB) sowie der Öffentlichkeit (§ 3 Abs. 1 BauGB) stattgefunden. Dazu fand am 3.4.2019 eine Informationsveranstaltung im Margaretensaal der evangelischen Kirchengemeinde Heinersdorf statt. Vom 25.3.-30.4.2019 war der Vorentwurf des Bebauungsplans mit Begründung und Umweltbericht öffentlich einsehbar (in der Senatsverwaltung für Stadtentwicklung und Wohnen, im Bezirksamt Pankow, auf unseren Internetseiten und auf der Beteiligungsplattform mein.berlin.de). Alle Interessierten konnten dazu schriftliche Stellungnahmen abgeben, die nun in den weiteren Planungsprozess einfließen. Darauf aufbauend wird die Planung konkretisiert. In 2020 findet dann die zweite Phase der Beteiligung der Behörden und der anderen Träger öffentlicher Belange (TÖB) (§ 4 Abs. 2 BauGB) sowie der Öffentlichkeit (§ 3 Abs. 2 BauGB) statt.

Frühzeitige Beteiligung der Öffentlichkeit:


Bisher erfolgte Untersuchungen:

Bebauungsplan 3-71: Ehemalige Industriebahntrasse


Geltungsbereich Bebauungsplan 3-71  / Luftbild:  Geoportal Berlin
Geltungsbereich Bebauungsplan 3-71, Luftbild: Geoportal Berlin

Um die unverbaute lineare Struktur der ehemaligen Industriebahntrasse für neue verkehrliche und grüne Infrastrukturbedarfe zu sichern, wurde am 8.6.2018 die Aufstellung des Bebauungsplans 3-71 beschlossen. Wie das Bebauungsplanverfahren weitergeführt wird, hängt von weiteren Planungen ab, beispielsweise zur Grünverbindung Pankow und zur Verkehrslösung Heinersdorf.


Bebauungsplan 3-72: Alte Gärtnerei und angrenzende Flächen


Geltungsbereich Bebauungsplan 3-72, Luftbild: Geoportal Berlin

Hier sollen ein neues Wohnquartier, eine Kindertagesstätte sowie ein Straßenabschnitt der Verkehrslösung Heinersdorf gebaut werden. Diese Planung steht im Kontext der Rahmenplanung Heinersdorf und hat zum Ziel, die Ortsmitte Heinersdorf zu stärken, indem diese städtebaulich ergänzt und vom Durchgangsverkehr entlastet wird. Um hierfür die planungsrechtlichen Voraussetzungen zu schaffen, wurde am 14.5.2019 die Aufstellung des Bebauungsplans 3-72 beschlossen.
Derzeit werden unter anderem Untersuchungen zur Landschaftsökologie, zur Bodensituation und zum Verlauf des neuen Straßenabschnitts durchgeführt. Darauf aufbauend werden die Bebauungsplanunterlagen weiter ausgearbeitet und es erfolgt voraussichtlich im 2. Quartal 2020 die frühzeitige Beteiligung sowohl der Behörden und der anderen Träger öffentlicher Belange (TÖB) (§ 4 Abs. 1 BauGB) als auch der Öffentlichkeit (§ 3 Abs. 1 BauGB).