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Blankenburger Süden - Alte Gärtnerei Heinersdorf

Städtebaulicher Wettbewerb


Zeitplan städtebauliches Wettbewerbsverfahren „Alte Gärtnerei in Heinersdorf”; Grafik: GP Planwerk
Zeitplan städtebauliches Wettbewerbsverfahren „Alte Gärtnerei in Heinersdorf”; Grafik: GP Planwerk

Mit einem städtebaulich-freiraumplanerischen Wettbewerb soll ein Gesamtkonzept für das Projektgebiet erarbeitet werden. Hierin werden u.a. die Verteilung von Gebäuden, Straßen und Freiflächen sowie auch die Höhe und grobe Form der Gebäude bestimmt.

Zunächst fand ein Teilnahmewettbewerb statt, bei dem neun Teams aus Stadtplaner*innen und/oder Architekt*innen und Landschaftsarchitekt*innen ausgewählt wurden.

Am 26. August 2021 bekommen diese Teams die Auslobung mit den Zielen, den Rahmenbedingungen und der Aufgabenstellung für das Wettbewerbsverfahren ausgehändigt.

Ab dann haben sie zehn Wochen Zeit, die Aufgabe zu bearbeiten. Zu Beginn dieses Zeitraumes finden eine Ortsbegehung und das sogenannte Rückfragenkolloquium statt, in dem die Teilnehmenden Fragen zur Aufgabe stellen können. Im Gegensatz zu einem Werkstattverfahren, wie es z.B. zum Blankenburger Süden durchgeführt wurde, werden im Wettbewerbsverfahren in diesem Zeitraum die Entwürfe geheim gehalten. Ziel dabei ist es, die Ideen der einzelnen Teams zu schützen, um möglichst vielfältige Ergebnisse zu bekommen.

Nach Abgabe der Konzepte findet eine Vorprüfung u.a. durch Sachverständige zu Themen wie Verkehr, Regenentwässerung oder Klima statt. Die Ergebnisse werden in einem Bericht zusammengefasst und der Jury vorgelegt. Die Jury umfasst Vertreter*innen der Verwaltung, der Fachöffentlichkeit und der Eigentümer*innen.

Mit der öffentlichen Abschlusspräsentation der Entwürfe im Dezember 2021 und der daran anschließenden, nicht öffentlichen Jurysitzung endet das Wettbewerbsverfahren. Die Jury entscheidet über den Siegerentwurf und formuliert Empfehlungen für eine Überarbeitung.

Die Entwürfe werden im Anschluss an die Jurysitzung digital und je nach Pandemielage auch vor Ort ausgestellt.

Der Siegerentwurf wird dann als Grundlage für das Bebauungsplanverfahren genutzt.