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    Wohnen  
 

Blankenburger Süden

Alte Gärtnerei Heinersdorf


Schrägluftbild vom Bereich Alte Gärtnerei mit Umgrenzung des Projektgebiets, Juli 2019; Foto: Dirk Laubner
Alte Gärtnerei mit Umgrenzung des Projektgebiets, Juli 2019; Foto: Dirk Laubner

Das Projektgebiet „Alte Gärtnerei” liegt zentral im Ortsteil Heinersdorf, unmittelbar nordwestlich des Ortskerns. Hier sollen ein Wohnquartier mit ungefähr 500 Wohnungen sowie eine übergeordnete Straßenverbindung (Netzelement 1) entstehen. Teil der Planung ist auch die Kreuzung Romain-Rolland-Straße / Rothenbachstraße, an der ein attraktiver Eingang in den Ortskern und das neue Wohnquartier geschaffen werden soll.

Durch die Entwicklung wird die Ortsmitte Heinersdorf gestärkt. Denn das Netzelement 1 entlastet sie vom Durchgangsverkehr und die Infrastruktur wird durch neue Spiel- und Grünflächen, eine Kita sowie neue Wegeverbindungen für den Fuß- und Radverkehr deutlich verbessert.

Um die beste bauliche Lösung für die Entwicklung des neuen Wohnquartiers zu finden, wird in diesem Jahr ein städtebaulicher Wettbewerb durchgeführt. Hierbei wird ein Gesamtkonzept für das Gebiet erarbeitet, das die Grundlage für die Festsetzungen des Bebauungsplans bildet. Ziel ist es, das Bebauungsplanverfahren Ende 2024 abzuschließen.

Die Entwicklung der „Alten Gärtnerei” erfolgt weitestgehend unabhängig vom neuen Stadtquartier „Blankenburger Süden”. Es bestehen aber Zusammenhänge, insbesondere im Bereich Verkehr.

Kontakt

Senatsverwaltung für Stadtentwicklung und Wohnen
Sonderreferat Wohnungsbau
Fehrbelliner Platz 4
10707 Berlin

Projekt-Mail: alte-gaertnerei@sensw.
berlin.de


Ansprechpartner:
Torben Rave
Tel.: 030 90139-4888

Vera Buttmann
Tel.: 030 90139-4858

Stimmen zum Projekt



Vollrad Kuhn, Bezirksstadtrat für Stadtentwicklung und Bürgerdienste, Stellvertretender Bezirksbürgermeister Pankow


Daniel Becker, Zukunftswerkstatt Heinersdorf - Bürgerverein Berlin-Heinersdorf e.V.


Lars Loebner, Senatsverwaltung für Stadtentwicklung und Wohnen, Leitung des Sonderreferats Wohnungsbau

Ziele


Mit dem Projekt „Alten Gärtnerei” sollen Planungen der Stadt und des Ortsteils umgesetzt werden. Übergeordnete Ziele sind
  • die Schaffung von ungefähr 500 neuen Wohnungen mit einem Anteil von 30 % sozialem Wohnungsbau,
  • die Entlastung der historischen Ortsmitte Heinersdorf vom Durchgangsverkehr durch die geplante Straßenverbindung als Voraussetzung für die Entwicklung des Ortskerns und Umsetzung der geplanten neuen Straßenbahnlinien,
  • die Aufwertung des Ortseingangs an der Kreuzung Romain-Rolland-Straße / Rothenbachstraße mit Schaffung von Einzelhandelsflächen,
  • die Schaffung von öffentlichen Grün- und Spielflächen, die im Ortskern bisher fehlen,
  • die Errichtung einer Kita zur Stärkung der sozialen Einrichtungen Heinersdorf sowie
  • die Planung neuer Rad- und Fußwegeverbindungen.

Mit der „Alten Gärtnerei” soll ein lebendiges und attraktives Wohnquartier mit ergänzenden Nutzungen entstehen, das gut in die Umgebung eingebunden ist. Es soll geprägt sein durch
  • vielfältige Nutzungen und eine städtische Bebauung: Auf dem Grundstück der „Alten Gärtnerei” sollen überwiegend Wohnungen entstehen, wohingegen im Ortseingangsbereich an der Kreuzung Romain-Rolland-Straße / Rothenbachstraße auch Gewerbe wie Einzelhandel, Büros und Dienstleistungen Teil der Planung sind. Die neue Straßenverbindung wird in das Gesamtkonzept eingebunden. Mit einer städtischen Bebauung aus Mehrfamilienhäusern wird ermöglicht, dass Teilflächen für andere Nutzungen zur Verfügung stehen können. So wird im Sinne der Nachhaltigkeit sparsam mit dem Boden umgegangen und es können möglichst viele Menschen die zentrale Lage mit einer Vielzahl von Einrichtungen nutzen.
  • grüne Freiräume und Ökologie: Mittelpunkt des neuen Quartiers werden die öffentlichen Spiel- und Grünflächen. Der bestehende Kulturgarten an der Hödurstraße soll Teil der Freiraumplanung des Wohnquartiers werden. Es soll ein Freiraum für alle Bewohner*innen Heinersdorfs entstehen. Ergänzend sind Grünflächen auf den privaten Grundstücken geplant. Wichtige Aspekte bei der Gestaltung der Freiflächen und der Bebauung sind die Ökologie und das Mikroklima. Von besonderer Bedeutung ist die Versickerung und Verdunstung des Regenwassers im Gebiet.
  • nachhaltige Mobilität und Anbindung des Quartiers: Durch die Lage des Projektgebietes bestehen gute Ausgangsbedingungen in Hinblick auf Mobilität und Verkehrsmittelwahl der zukünftigen Bewohner*innen. So sind wichtige Infrastrukturen wie z.B. Einzelhandel und Kitas fußläufig erreichbar. Die geplante Anbindung über zwei Straßenbahnlinien ermöglicht es, auch ohne Auto zügig unterwegs zu sein. Zusätzlich sind Flächen für Sharing-Systeme geplant.