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Planung

10. Öffentliche Standortkonferenz Nachnutzung Flughafen Tegel


Banner: Tegel Projekt GmbH

Was passiert eigentlich, wenn der Flughafen Tegel schließt?


Der Flughafen Tegel schließt und macht Platz für das wachsende Berlin. Hier entsteht ein Forschungs- und Industriepark für urbane Technologien: „Berlin TXL - The Urban Tech Republic“. Und ein neues, smartes Wohnviertel: das "Schumacher Quartier".

Über den aktuellen Stand der Planungen für Berlin TXL - The Urban Tech Republic und das Schumacher Quartier informierte die Tegel Projekt GmbH auf der 10. Öffentlichen Standortkonferenz.

Veranstaltung


Mittwoch, 12. Februar 2020
16:00 Uhr bis 21:00 Uhr
Kühlhaus Berlin
Luckenwalder Str. 3, 10963 Berlin

Gäste an diesem Abend waren unter anderem :
  • Katrin Lompscher - Senatorin für Stadtentwicklung und Wohnen
  • Steffen Krach - Staatssekretär für Wissenschaft und Forschung, Senatskanzlei
  • Christian Rickerts - Staatssekretär, Senatsverwaltung für Wirtschaft, Energie und Betriebe
  • Prof. Dr.-Ing. Werner Ullmann - Präsident, Beuth Hochschule
  • Dr. Karsten Homrighausen - Landesbranddirektor, Berliner Feuerwehr
  • Jörg Franzen - Vorstandsvorsitzender, GESOBAU AG
Es moderierte Sissy Metzschke und Volker Wieprecht.

Mehr Informationen unter www.berlintxl.de | #SOK10


Wie sehen die Planungen für die Nachnutzung des Flughafens Tegel aus?


Der Flughafen Tegel schließt und macht Platz für das wachsende Berlin. Auf dem Areal entsteht dann in den folgenden Jahren ein Forschungs- und Industriepark für urbane Technologien, "The Urban Tech Republic", und ein modernes, nachhaltiges Wohngebiet – das "Schumacher Quartier". Das Land Berlin hat die Tegel Projekt GmbH damit beauftragt, diese Projekte auf den Flächen des ehemaligen Flughafens zu entwickeln und zu realisieren. Flächen, die Berlin dringend braucht: für Menschen, die in Berlin leben und arbeiten wollen. Denn Berlin wächst. Täglich.

Im innovativen Technologiepark werden bis zu 1.000 Unternehmen mit 20.000 Beschäftigten sowie rund 5.000 Studierende für die Zukunft der Städte forschen, Lösungen entwickeln und produzieren. Im benachbarten "Schumacher Quartier" entstehen über 5.000 Wohnungen für mehr als 10.000 Menschen. Hier werden in einem Urban Lab – einem Experimentierraum Berlins für neue, urbane Technologien – fortschrittliche Lösungen für die klimaneutrale Energieversorgung und hohe Energiestandards ebenso wie innovative Mobilitätsformen zum Einsatz kommen.

Wie ist der Planungsstand?

  • 2008: Startschuss für die öffentliche Diskussion über die Zukunft des Flughafenareals in Tegels.
  • 2009 bis 2012: Die Idee für den Innovationspark entsteht in einem Werkstattverfahren – in sechs international besetzten Teams aus Architekten, Stadt- und Landschaftsplanern werden Vorschläge erarbeitet, die mit Experten, Verwaltung und Interessenvertretern der Berliner Öffentlichkeit weiterentwickelt werden.
  • 9. Juni 2011: Berliner Abgeordnetenhaus stimmt den Zielen des Flächennutzungsplans und Landschaftsprogramms zu.
  • 2013: Der Masterplan wird vom Senat des Landes Berlin verbindlich beschlossen.
  • Ab 2016: Der zunehmende Bedarf an Wohnraum in Berlin ist Anlass für die zusätzliche Entwicklung des Schumacher Quartiers.
  • 2017: In vier SQ_Labs wird der städtebauliche Entwurf mit Experten auf Landes- und Bezirksebene zu einem Rahmenplan weiterentwickelt, der die Grundlage für die weitere Planung des Wohnquartiers ist.
  • 2016/17: Mit breiter Bürgerbeteiligung wird ein integriertes städtebauliches Entwicklungskonzept (ISEK) erarbeitet, mit dem mehr als 80 Maßnahmen auf den Weg gebracht werden, die das Schumacher Quartier mit bestehenden Stadträumen verknüpfen und die soziale und grüne Infrastruktur ergänzen.
  • 2018: Die Bebauungspläne für Teile der Urban Tech Republic und für das Schumacher Quartier gehen im November in die öffentliche Auslegung.
  • 2019: Der landschaftsplanerische Wettbewerb für den Quartiers- und Landschaftspark wird entschieden.
  • Die interessierte Öffentlichkeit kann sich seit Beginn der Planungen auf öffentlichen Standortkonferenzen konstruktiv einbringen.

Warum gibt es Standortkonferenzen?


Seit 2008 wird öffentlich darüber diskutiert, was in Tegel nach der Schließung des Flughafens geschehen soll. Auf den öffentlichen Standortkonferenzen geht es darum, eine breit angelegte Debatte zu den Nachnutzungsplänen zu ermöglichen. Hier können sich interessierte Berlinerinnen und Berliner nicht nur Einblicke in die Ideenfindung verschaffen, sondern sich auch konstruktiv einbringen.

Wer ist die Tegel Projekt GmbH?


Mit der Entwicklung und dem Management von Berlin TXL – The Urban Tech Republic und des Schumacher Quartiers hat das Land Berlin die Tegel Projekt GmbH beauftragt. Das landeseigene Unternehmen befasst sich u. a. mit der Überarbeitung des Masterplans, der Markenentwicklung, den Planungen für den Hochbau und die technische, energetische und verkehrliche Infrastruktur sowie mit der Vertriebsvorbereitung und der Kommunikation des Projektes in der Öffentlichkeit.

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Veranstaltung

Mehr Informationen unter www.berlintxl.de | #SOK9