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Nachhaltige Erneuerung

Das Fördergebiet Brunsbütteler Damm/Heerstraße

Projekte des Fördergebiets

Das Fördergebiet Brunsbütteler Damm/ Heerstraße liegt im Spandauer Ortsteil Staaken und erstreckt sich bis an die Landesgrenze zu Brandenburg. Die Wilhelmstadt und der Ortsteil Neu-Staaken bilden die östliche und westliche Grenze. Die beiden überörtlichen Hauptverkehrsstraßen Brunsbütteler Damm und Heerstraße durchqueren das Fördergebiet jeweils in Ost-West-Richtung.

Gebietscharakteristik

Das Fördergebiet wird durch die beiden Großsiedlungen Heerstraße Nord und Louise-Schroeder-Siedlung geprägt. Die Großsiedlung Heerstraße Nord - eine der größten Nachkriegssiedlungen des Bezirks - umfasst die am Blasewitzer Ring gelegene „Obstalleesiedlung“ und die westlich des Magistratsweges gelegene „Rudolf-Wissell-Siedlung“. Im Norden des Fördergebietes befindet sich die Louise-Schroeder-Siedlung, die ebenfalls in den 1960er und 1970er Jahren erbaut wurde. In direkter Nachbarschaft der Großsiedlungen gibt es zahlreiche Einfamilienhausgebiete, Wochenendhausgebiete und Kleingärten.

Weitläufige Grünflächen, darunter der Hahneberg im Süden, bieten Raum für Bewegung und Aufenthalt in der Natur. Anlass für Förderung durch das Programm Nachhaltige Erneuerung ist ein deutlicher Einwohnerzuwachs von überwiegend sozial schwachen Haushalten, der große Herausforderungen für die Versorgung des Gebietes mit sozialer Infrastruktur mit sich bringt. Diese ist teilweise jetzt schon unzureichend. Zudem gibt es deutliche Sanierungsrückstände am Gebäudebestand. Auch der öffentliche Raum ist vor allem im Ortsteilzentrum Obstallee von vielen Mängeln geprägt.

Informationen

Bezirk Spandau

Gebietsfestlegung: 09.05.2017
gemäß § 171b BauGB

Gebietsgröße: ca. 443 ha

Einwohner: 31.385 Einwohner (Stand 12/2019)

Bewilligte Programmmittel seit Gebietsfestlegung:
6,5 Mio. Euro (Stand 04/2020)
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AktuellAbgeschlossen

Entwicklungsziele, Leitbild

Übergeordnetes Ziel ist es, im Gebiet eine hohe Wohn- und Lebensqualität zu schaffen, die alle Generationen und Schichten der Bevölkerung sowie die unterschiedlichen Kulturen einbindet. Das Fördergebiet soll als Wohnstandort mit grüner Prägung und einer sozialen Ausgewogenheit entwickelt werden. Wegweisend hierfür sind Investitionen in vielfältige soziale und kulturelle Einrichtungen, die auf kurzen und attraktiven Wegen erreichbar sind. Mit der Umgestaltung der Freiflächen sollen ausgedehnte und zum „Grünen Ring“ vernetzte Grün- und Erholungsräume mit hoher Aufenthaltsqualität entstehen - mit Bewegungs- und Freizeitangeboten für alle Generationen. Angestrebt wird zudem ein Imagegewinn für die Großsiedlungen. Weiter sollen die Maßnahmen Impulse für private Investitionen im Gebiet und in seinem Umfeld auslösen.

Beteiligung

Bereits bei der Erarbeitung des Integrierten städtebaulichen Entwicklungskonzepts (ISEK) 2016 konnten sich die Bürger*innen sowie zahlreiche Stadtteil-Akteur*innen in die Diskussion einbringen. Auch die Wohnungsunternehmen wurden hierbei einbezogen. Die daraus entstandenen Netzwerke werden auch bei der weiteren Quartiersentwicklung genutzt. Im Rahmen der Öffentlichkeitsarbeit werden die Anwohner*innen u.a. über das Internet und Rundschreiben zum aktuellen Stand der Maßnahmen informiert.

Zudem wird bei nahezu jedem Projekt eine zielgruppenorientierte Beteiligung angeboten. Durch die Überlagerung mit dem Quartiersmanagement (Förderkulisse Sozialer Zusammenhalt) ergeben sich Synergieeffekte, insbesondere in der sozialintegrativen Stadtteilarbeit.

Stand des Verfahrens und Ausblick

Am 9. Mai 2017 wurde durch den Berliner Senat die Aufnahme des Gebiets in die Förderung beschlossen. Nach Startermaßnahmen wie der Umgestaltung des Spielplatzes Cosmarweg oder der Vorplanung für den Jonny-K.-Aktivpark folgte bis 2020 die Erarbeitung des Energetischen Quartierskonzeptes für den Bereich der Siedlung Obstallee. An der Heerstraße entwickelt sich die Naturschutzstation Hahneberg zu einem wichtigen Angelpunkt der Umweltbildung. Für die Bewohnerschaft hat auch das geplante Begegnungszentrum Zuversicht große Bedeutung, das Anfang 2024 fertiggestellt werden soll.

Internet-Plattform mit Film-Beiträgen verschiedener Akteure

Die Online-Plattform "Orte und Worte" ist ein ständig erweitertes gemeinsames Projekt des Quartiersmanagements Heerstraße Nord und des Gebietsbeauftragten für das Fördergebiet der Nachhaltigen Erneuerung. Gut 50 Orte und Projekte, davon rund 40 mit Bild, Text, Audio oder Video, werden seit Mai 2021 vorgestellt unter

www.staaken.info/orte-worte

Stand: August 2021

Fördergebiete & Projekte

Aus "Stadtumbau" wird "Nachhaltige Erneuerung"

Gebietsporträt zum Download

Ansprechpartner*innen

Blank, Rainer
Senatsverwaltung für Stadtentwicklung und Wohnen
Tel: 030 90139 4863
Deiwick, Nadine
Bezirksamt Spandau von Berlin
Tel: (030) 90279-2696
Bathmann, Franziska
Bezirksamt Spandau von Berlin
Tel: 030 90279 2642
Hoffmeister, Ralf
Stadtkontor - Gesellschaft für behutsame Stadtentwicklung mbH

News aus dem Fördergebiet

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Das "Logbuch" erweitert sich durch Beiträge aus der Bewohnerschaft

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