berlin.de berlin.de

Anhalter Bahnhof 1966

Das zerstörte Empfangsgebäude des Potsdamer Bahnhofs wurde ab 1951 abgerissen, das zugehörige Gleisplateau nördlich des Landwehrkanals, das bis 1971 zum Ostteil der Stadt gehörte, wurde nach einem Geländetausch mit Westberlin vollständig abgeräumt.
Die Dachkonstruktion des Anhalter Bahnhofs war ebenfalls stark zerstört und wurde bereits 1946 gesprengt, während der Bahnbetrieb bis 1952 weiterging. Erst nach der Stilllegung der Bahnanlagen 1952 im Rahmen der schrittweisen Abriegelung der Westzonen Berlins begannen 1960 die Abrissarbeiten zum gesamten Gebäudekomplex. Nur die Reste des Portikus am Askanischen Platz, das südlich anschließende Gleisplateau sowie Nebenanlagen wie zwei Hochbunker und zwei Direktionsgebäude am Landwehrkanal sowie kleinere Werkstattgebäude blieben bis heute stehen. Das Hafenbecken der Bahn am Landwehrkanal wurde mit Trümmerschutt verfüllt und als Grünanlage gestaltet, die den Namen „Mendelsohn-Bartholdy-Park“ erhielt.



Anhalter Bahnhof 1966
(Quelle: Berlin-W.: Band 2; S. 354 )



Info zum Artikel
Von: Jähnig

17.10.2005 | 13:10
Artikel-Nr.: 58
 Aufrufe: 227
 Verknüpfungen: 0
 Kommentare: 0