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2.1 Absatz des Ergebnisartikels

2.1 Naturnähe erhalten

Die konzeptionelle Betonung der Präsenz von Natur mitten in der Stadt ist in diesem innerstädtischen Raum besonders wichtig. Die künstliche Bebauungsdichte des Potsdamer Platzes verlangt eine naturbelassene Freifläche. Es sollte aus stadtklimatischen Gründen auf eine Verriegelung der Frischluftschneise, z. B. durch Geländefreigabe für Sportvereine, die Asphaltierung der Wege, die Bebauung entlang der Flottwellstraße und neben dem Technikmuseum verzichtet werden.

Die sich auf dem Gleisdreieck bisher selbstentwickelte, sogenannte Spontanvegetation, - sowohl mit einheimischen Pflanzenarten als auch mit Exoten sowie mit wertvollen Pflanzenarten auf dem Gelände vertreten - spiegelt verschiedene Entwicklungsstadien der sich selbst überlassenen "Eisenbahnbrache" in der Stadt wider und sollte unbedingt Bestandteil des Parks bleiben.

Gestalterische Eingriffe sind nötig, wenn eine Art Überhand gewinnt oder eine Fläche neu verwaldet.
Die Ökoflächen müssen vor Massenansturm geschützt werden (Kapselung, Vorbeileitung von Hauptwegen, kleine, versteckte Eingänge in diesem Bereich, kein Parkplatzangebot, mögliche Integration ins Museum f. Verkehr & Technik und Zutritt nur mit Eintrittskarte). Vorgeschlagen wird, eine jährliche Vegetationsaufnahme zu machen im Rahmen eines "taxonomisch- ökologischen Praktikums" von HU-Biostudenten.

Die jetzigen Nutzung (Schnellbahntrasse) wird in den Park integriert, z.B. durch eine Holzbogen- o. Hängebrücke, die beide Parkteile verbindet

In Zukunft sollte es Möglichkeiten geben, die Entfaltung der Natur näher zu beobachten und zum Beispiel auf einem Kinderbauernhof und/oder Abenteuerspielplatz erfahrbar machen. Spontanvegetation sollte weiterhin möglich sein. Als Vorbild wird der ruderale Wildwuchs am "Schöneberger Nordgelände" genannt.

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Von: Moderation (wva)

02.11.2005 | 18:01
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