Städtebau  

 

Stadterneuerung - Tempelhof-Schöneberg - Rathaus Tempelhof und näheres Umfeld

Aktuelle Entwicklung


Der Senat von Berlin hat in seiner Sitzung am 14. Juni 2016 die Einleitung vorbereitender Untersuchungen (VU) gemäß § 141 Baugesetzbuch (BauGB) für das Gebiet "Rathaus Tempelhof und näheres Umfeld" im Bezirk Tempelhof-Schöneberg beschlossen.

Die vorbereitenden Untersuchungen wurden im August 2016 begonnen und werden voraus­sicht­lich bis zum Herbst 2017 dauern.

Im Rahmen der vorbereitenden Untersuchungen werden die städtebaulichen Mängel und Miss­stände erfasst. Auf der Grundlage eines städtebaulichen Konzepts soll die Ableitung über­greifender Ziele für die Entwicklung erfolgen.

Den Abschluss der vorbereitenden Untersuchungen bildet die Entscheidung über die Festlegung eines Sanierungsgebiets bzw. über mögliche Förder- und Finanzierungsmöglichkeiten auf der Grundlage einer konkreten Maßnahmenplanung.

Für die langfristige Entwicklung des Gebiets ist insbesondere der Umgang mit den zentralen Stadtbausteinen Bezirkszentralbibliothek, Polizeidirektion Abschnitt 44, Stadtbad und der ehemalige BVV-Saal des Rathauses entscheidend. Da sich die Gebäude in unterschiedlichen Fachvermögen des Landes Berlin befinden, ist der Abstimmungsprozess der unterschiedlichen Anforderungen und Interessenslagen von Nutzern und Eigentümer von zentraler Bedeutung.

Um den Dialog mit den Schlüsselakteuren zielgerichtet führen zu können, wurde im Oktober 2016 die Erarbeitung einer Machbarkeitsstudie beauftragt, welche die gebäudetechnische aber auch programmatische Tragfähigkeit der zentralen Stadtbausteine untersucht. Ziel ist es, durch die Gegenüberstellung unterschiedlicher Entwicklungsvarianten bedarfsgerechte und gleichzeitig zukunftsfähige Perspektiven für den Umgang mit diesen öffentlichen Gebäuden herauszuarbeiten. Die Erkenntnisse der Machbarkeitsstudie werden in die Konzeptentwicklung der vorbereitenden Untersuchungen laufend eingespeist. Der Abschluss der Studie ist für September 2017 vorgesehen.