Städtebau  

 

Städtebaulicher Denkmalschutz – Fördergebiete, Vorhaben und Rundgänge

Aktive Fördergebiete


Altstadt Spandau

Altstadt Spandau

Das Fördergebiet umfasst die historische Altstadt von Spandau, deren Stadtgrundriss aus dem 13. Jahrhundert noch heute ablesbar ist. Brände und Kriegseinwirkungen im Verlauf der Jahrhunderte, die Zerstörungen des zweiten Weltkriegs und die radikalen Sanierungsmaßnahmen der 50er Jahre haben dazu geführt, dass die Bebauung der Altstadt heute vielfach überformt ist, jedoch auch einen großen Bestand an Einzeldenkmalen und Ensembles aus verschiedenen Bauepochen aufweist. mehr
 
Humannplatz

Humannplatz

Das Gebiet befindet sich im Norden des Ortsteils Prenzlauer Berg und besteht in seiner stadträumlichen, baulichen Situation aus zwei verschiedenartigen Teilgebieten. Einerseits gibt es die typische verdichtete kaiserzeitliche Bebauung mit Vorderhäusern, Seitenflügeln und Quergebäuden und andererseits straßenbegleitende Blockrandbebauung mit großen grünen Innenhöfen aus dem 20. Jahrhundert. Im Stadtraum befinden sich bedeutende Baudenkmale und Denkmalbereiche des modernen Wohnungsbaus der 1920er und 1930er Jahre. mehr
 
Karl-Marx-Allee (II. Bauabschnitt)

Karl-Marx-Allee (II. Bauabschnitt)

Das Gebiet Karl-Marx-Allee II. Bauabschnitt ist ein einzigartiges städtebauliches Ensemble der Nachkriegsmoderne, das trotz einiger Eingriffe in den letzten Jahren seinen baukulturellen Wert nicht verloren hat. Zwischen 1959 und 1971 in industrieller Bauweise errichtet, dokumentiert das Gebiet im Zusammenhang mit dem I. Bauabschnitt in eindrucksvoller Art und Weise den Paradigmenwechsel in der DDR-Architektur von den "Nationalen Traditionen" zur "Moderne". Zudem ist das Gebiet für die Stadt Berlin ein wichtiger Wohnstandort, der durch Maßnahmen im öffentlichen Raum und im Bereich der sozialen Infrastruktur langfristig zu erhalten und qualifiziert weiter zu entwickeln ist. mehr
 
Luisenstadt

Luisenstadt

Die Luisenstadt prägt als bedeutendes Stadterweiterungsgebiet des 19. Jahrhunderts die Großstadtlandschaft Berlins. Der dort zentral gelegene, von Lenné in einer charakteristischen Bogenform geplante Luisenstädtische Kanal verbindet die Bezirke Mitte und Friedrichshain-Kreuzberg. mehr
 
Ostseestraße/Grellstraße

Ostseestraße/Grellstraße

Das Gebiet umfasst Wohnanlagen der 1920er und 1950er Jahre. Die Siedlungen der 1920er Jahre sind eine Antwort auf die Wohnungsnot nach dem ersten Weltkrieg: moderne bezahlbare Wohnungen mit Luft, Licht und Sonne, in Häusern ohne Hinterhof und Seitenflügel. Die im Gebiet liegende Wohnstadt Carl Legien wurde wegen der herausragenden Qualität mit 5 weiteren Siedlungen der Moderne in Berlin in die Welterbeliste der UNESCO aufgenommen. mehr
 
Rathausblock

Rathausblock

Der Rathausblock ist durch eine gemischte Nutzung geprägt. Einen Großteil des Gebietes macht das Mitte des 19. Jahrhunderts entwickelte Areal der Garde-Dragoner-Kaserne aus. Es ist als Denkmalbereich geschützt und wird seit den 1920er Jahren als Gewerbestandort genutzt. Die weitere Blockrandbebauung stammt überwiegend aus der Kaiserzeit. Ziel ist die weitere Entwicklung eines gemischten, urbanen Quartieres, d.h. eines Mischgebietes, mit überwiegendem Wohnanteil. mehr
 
Luisenstadt

Südliche Friedrichstadt

Die südliche Friedrichstadt ist eine der Erweiterungen der Friedrichstadt, die unter der Herrschaft des Königs Friedrich Wilhelm I. nach Plänen von Philipp Gerlach erfolgte. Im Gebiet befindet sich heute eine Mischung der städtebaulich-historischen Schichten mit einer Reihe wertvoller Bau- und Gartendenkmalen sowie denkmalwerten Strukturen. mehr
 
Teutoburger Platz

Teutoburger Platz

Das Gebiet ist beispielhaft für den Beginn der Stadterweiterung Berlins auf der Grundlage des Hobrechtplans seit 1862. Es ist eines der wenigen Gebiete, die als geschlossenes Ensemble in ihrer städtebaulichen Struktur und originalen Bausubstanz noch erhalten sind. mehr
 
Urbanstraße

Urbanstraße

Das Gebiet Urbanstraße entstand ab 1860 nach den Plänen Lennés und spiegelt Berlin zur Gründerzeit, der größten Wachstumsphase, wieder. Der mit Schmuckplätzen und grünen Promenaden versehene Stadtgrundriss ist ebenso wie die gründerzeitliche Bausubstanz noch im Wesentlichen erhalten. mehr
 
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