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Aktive Zentren

Ziele


Turmstraße Ecke Stromstraße mit Blick auf die Heilandskirche
Foto: Erik-Jan Ouwerkerk

Das Bund-Länder-Programm Aktive Stadt- und Ortsteilzentren zielt auf die "Stärkung von zentralen Versorgungsbereichen, die durch Funktionsverluste, insbesondere gewerblichen Leerstand, bedroht oder betroffen sind. Das Programm wird eingesetzt zur Vorbereitung und Durchführung von Gesamtmaßnahmen zur Erhaltung und Entwicklung dieser Bereiche als Standorte für Wirtschaft und Kultur sowie als Orte zum Wohnen, Arbeiten und Leben." (Art. 7 der jährlich abgeschlossenen Verwaltungsvereinbarung Städtebauförderung).

  • Primärziel
    Der Ausgleich von Funktionsverlusten und strukturellen Mängeln innerhalb der ausgewählten Gebiete durch die Unterstützung zukunftsfähiger Handels- und Dienstleistungsangebote sowie durch die Stärkung funktionaler Vielfalt ist das primäre Ziel des Programms.
  • Sekundärziel
    Darüber hinaus sollen die Gebiete als lebendige Zentren und attraktive Wohnstandorte stabilisiert und weiterentwickelt werden. Die Lebensqualität soll u.a. durch vielfältige Bildungs-, Freizeit- und Kulturangebote, attraktive und einladende öffentliche Räume, zukunftsfähige Mobilitätsangebote sowie ein hohes Maß an sozialer und ethnischer Integration gestärkt werden.
  • Querschnittsziel
    Im Rahmen des Programms werden integrierte Handlungsstrategien realisiert, Partnerschaften lokaler Akteure unterstützt und kooperatives Handeln gefördert. Baukulturellen Aspekten gilt in der Vorbereitung und Realisierung der Maßnahmen in allen Handlungsschwerpunkten ein Hauptaugenmerk.
Grundlage der Programmdurchführung sind Integrierte Entwicklungskonzepte, die Erklärung zum Fördergebiet im Programm Aktive Zentren erfolgte durch Senatsbeschluss. Die Gebiete Karl-Marx-Straße/ Sonnenallee, Turmstraße, Müllerstraße und die Wilhelmstadt in Spandau sind als Sanierungsgebiete gemäß § 142 BauGB festgelegt.

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Informationen zum Bundesprogramm

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