Städtebau  

 

Alexanderplatz

Baublock C2 - REDEVCO


Projektentwickler:
REDEVCO Services Deutschland GmbH
Baublock:
C2
Grundfläche (GRF):
3.000 m²
Bruttogeschossfläche (BGF):
ca. 19.000 m²
Nutzung:
Geschäfts- und Wohngebäude
geplanter Baubeginn:
Sommer 2011
geplante Fertigstellung:
Ende 2012

Eine prominente Stadtlücke wird geschlossen

Mit der Entwicklung des noch bis in die 1970er Jahre bebauten Grundstücks Rathausstraße / Ecke Gonthardstraße - direkt zwischen Bahnhof Alexanderplatz, dem Cubix-Kino und dem Berliner Fernsehturm - wird ein überaus wichtiges Bindeglied zwischen Alexanderplatz und Rathausforum geschaffen: das ALEA 101 .

Der Standort hat für das Unternehmen eine weit zurückreichende Tradition. Dort eröffnete 1911 C&A sein erstes Kaufhaus Deutschlands. Nunmehr beabsichtigt die REDEVCO Services Deutschland GmbH, auf dem Grundstück mit dem ALEA 101 ein Gebäude mit überwiegender Einzelhandelsnutzung (ca. 10.500 m², teilbar von 300 m² bis 6.000 m²), aber auch Flächen für Wohnen, Büros und Gastronomie zu errichten. In einem ersten Schritt führte der Investor im Jahr 2009 gemeinsam mit der Senatsverwaltung für Stadtentwicklung und dem Bezirksamt Mitte einen kooperativen Realisierungswettbwerb durch.

Entwurf des Architekturbüros Sauerbruch Hutton; Klick für Vergrößerung (355 KB)
Entwurf des Architekturbüros Sauerbruch Hutton

Visualisierung: Blick vom Alexanderplatz auf die Rathausstraße und den neuen Entwurf für Baublock C2; Klick für Vergrößerung (292 KB)
Visualisierung: Blick vom Alexanderplatz auf die Rathausstraße und den neuen Entwurf für Baublock C2
Visualisierung: Sauerbruch Hutton
Am 26.11.2009 empfahl die mit Architekten, Vertretern der Verwaltung und der Grundstückseigentümerin REDEVCO besetzte Jury aus sieben eingereichten Wettbewerbsentwürfen den Entwurf des Berliner Büros Sauerbruch Hutton für die Weiterarbeit.

Der prämierte Entwurf trägt dem Standort in besonderer Weise Rechnung. Der eigenständige, würfelförmige Baukörper des ALEA 101 reagiert mit drei gegeneinander verschobenen Ebenen gekonnt auf das heterogene Umfeld, das durch das Aufeinandertreffen von Moderne der 1970er Jahre, der Marienkirche als historischem Zeugnis des alten Berlins und der künftigen Skyline des Alexanderplatzes geprägt wird.

Vom Basement bis in das 2. Obergeschoss des rund 30 m hohen Gebäudes entstehen Läden, in der 3. und 4. Etage sind Büro- und Dienstleistungsnutzungen sowie Wohnungen vorgesehen. Die geschwungen Glasfassaden des Erdgeschosses mit einer rund 130 m langen Schaufensterfront schaffen eine hohe Transparenz gegenüber den Fußgängerbereichen und laden zu einem Besuch in einer der vier Einkaufsebenen ein. Die darüber liegenden Büroflächen und Wohnungen erhalten eine besondere Qualität durch einen gemeinsamen begrünten, landschaftsgärtnerisch gestalteten Innenhof im 3. Obergeschoss.

Das Gebäude soll von der Karl-Liebknecht-Straße über die bereits vorhandene Straße und in Fortsetzung über die bisher nur für die Straßenbahn genutzte Gonthardstraße erschlossen werden. Im Gebäude wird eine Tiefgarage mit 30 Plätzen realisiert. Voraussetzung für den Baubeginn ist die Festsetzung des Bebauungsplans (B-Plan) I-B4bb.

Bebauungsplanverfahren

Zur Umsetzung des Vorhabens wurde das B-Planverfahren I-B 4bb eingeleitet. Der Geltungsbereich des B-Plans umfasst einen Teilbereich des ursprünglichen Gesamt B-Plans I-B4 für den Alexanderplatz, der mehrfach unterteilt wurde.
Die Festsetzung des B-Plans erfolgt im beschleunigten Verfahren gemäß § 13a BauGB. Entsprechende Vorprüfungen ergaben, dass die Kriterien zur Durchführung eines beschleunigten Verfahrens eingehalten werden:
  • eine Umweltverträglichkeitsprüfung gemäß Gesetz über die Umweltverträglichkeitsprüfung ist nicht erforderlich.
  • die Vorgaben des Baugesetzbuches hinsichtlich Wiederinanspruchnahme innerstädtischer Flächen, zulässiger Flächenumfänge und potentiell kumulierender Wirkungen mit benachbarten Bebauungsplanverfahren gemäß § 13a BauGB werden eingehalten.
Mit der erweiterten Baukörperfestsetzung orientiert sich der B-Planentwurf eng am geplanten Vorhaben. Das Baugebiet wird als Kerngebiet festgesetzt und ermöglicht damit die geplante Nutzung als Geschäfts- und Wohngebäude. Durch den vorgeschriebenen Mindestanteil von 14% für Wohnen soll ein Beitrag zu einem lebendigen innerstädtischen Nutzungsmix geleistet werden.
Zum Ausgleich für die bauliche Verdichtung ist eine intensive Begrünung von Teilflächen des Innenhofs sowie eine extensive Begrünung der übrigen Dachflächen vorgeschrieben.

Die Behördenbeteiligung fand im Sommer 2010 statt. Die Festsetzung des B-Plans ist bis September 2011 geplant.
Bestandteil des Bebauungsplanverfahrens ist der städtebauliche Vertrag zwischen dem Investor und dem Land Berlin, in dem die Finanzierung von Folgekosten, die durch das Bauvorhaben entstehen, wie Baumaßnahmen im Straßenraum, geregelt wird.

Über REDEVCO:
REDEVCO, eine unabhängige, internationale Immobiliengesellschaft, managt und entwickelt eines der größten Portfolios von Einzelhandelsimmobilien in Europa. Die über 750 Objekte mit einem aktuellen Gesamtwert von ca. 7,3 Milliarden Euro befinden sich in Toplagen in derzeit 18 Ländern. Dazu zählen auch wichtige Ballungsräume in Asien, vornehmlich in China, wo REDEVCO ein Einzelhandelsportfolio aufbaut mit dem Ziel, Asien neben Europa als zweiten Kernmarkt zu entwickeln. REDEVCO ist ein Unternehmen der Schweizer Cofra Holding AG.



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