Städtebau  
 

Alexanderplatz

Planungen am Alexanderplatz


Die Planungen zur Umgestaltung des Gebietes Alexanderplatz begannen kurz nach der Wiedervereinigung und erhielten am 15. September 1993 mit dem prämierten Entwurf des Büros Kollhoff/Timmermann zum ausgelobten Städtebaulichen Ideenwettbewerb erste klare Konturen.

Der tiefe Eingriff in die bestehenden Stadtstrukturen und die Komplexität der geplanten Umgestaltung erforderten die umfassende Berücksichtigung öffentlicher und privater Belange. Deshalb beschloss 1994 der Senat von Berlin die Durchführung von Bebauungsplanverfahren.

Für den Kernbereich des Planungsgebietes am und um den Alexanderplatz wurde im April 2000 mit dem Bebauungsplan I-B4a für sieben von insgesamt zehn Turmhochhäusern sowie für weitere Projekte das Baurecht geschaffen.

Da sich Berlin wirtschaftlich nicht in der Lage sah, die erforderlichen Voraussetzungen beim Umbau von Leitungen und Straßen zu schaffen, wurden mit den privaten Grundstückseigentümern und Investoren ab 1999 städtebauliche Verträge zur Finanzierung und Realisierung von öffentlichen Maßnahmen abgeschlossen.

Vor dem Hintergrund, dass das den Masterplan von 1993 prägende Hochhauskonzept in den letzten 20 Jahren trotz rechtskräftiger Bebauungspläne nicht umgesetzt wurde und der anhaltenden Diskussion um die architektonischen Qualitäten, aber auch die Nutzbarkeit des öffentlichen Raumes, hat sich die Politik entschlossen, die Planungen um den Alexanderplatz mit enger Einbindung der Eigentümer und Investoren unter Beteiligung einer breiten Öffentlichkeit zu überarbeiten und in Zusammenarbeit mit Herrn Prof. Kollhoff weiter zu entwickeln.

Aktuell

>Workshopverfahren 2015

Workshopverfahren 2015
Der Masterplan wird überprüft und überarbeitet.
  • Auswertung und Dokumentation mehr