Städtebau  

 

Alexanderplatz

Bebauungsplan I-B4d „Alexanderstraße”


Für die bisher größte zusammenhängende und völlig unbebaute Fläche im Zentrum der Stadt fand sich für das kleinteilige Blockkonzept an der Alexanderstraße südöstlich des Alexanderplatzes bis 2002 kein Investor.
Erst das portugiesische Unternehmen Sonae Imobiliária hatte Interesse an einer nahezu vollflächigen Bebauung der ca. 3,22 ha großen Fläche zwischen Gruner- und Voltairestraße für ein Einkaufs- und Freizeitzentrum. Deshalb beschloss die Senatsverwaltung für Stadtentwicklung am 12. Mai 2003 auf der Grundlage eines Gutachterverfahrens den Bebauungsplan I-B4d aufzustellen.
Damit wurde der bezirkliche Bebauungsplan I-43 um das frühere Baufeld E2 reduziert und der festgesetzte Bebauungsplan I-B4a auf der Baufläche E1 geändert.

Nach einem nur dreivierteljährigen Gutachter- und Bebauungsplanverfahren konnte bereits im November 2003 für die Bauvoranfrage Planreife erteilt werden. Baubeginn war im Oktober 2004. Der Bebauungsplan wurde im Januar 2006 festgesetzt und 2007 das Einkaufszentrum Alexa mit seinen 36.000 m² Verkaufsfläche und einer Gesamtmietfläche von 54.000 m² eröffnet.

Für den Hochhausstandort im Norden des Plangebiets liegen Bebauungsabsichten für ein 150 m hohes Gebäude vor.

pfeil_rechts_3366cc Textliche Begründung zum B-Plan I-B4d (pdf, 712 kb)

Plandaten des B-Plans I-B4d Alexanderstraße Nord
Gesamtfläche I-B4d ca. 7 ha
Bauflächen 32.200 m²
Verkehrsflächen 38.550 m²

Gesamtgeschossfläche 161.000 m²
  davon  
  Einzelhandel Sondergebiet 60.000 m²
  Sonstige Nutzungen Sondergebiet 20.000 m²
  Wohnen mindestens 8.000 m²
  Sonstige Nutzungen Kerngebiet 73.000 m²